Bearbeitungsfunktionen
ArcGIS Drone2Map bietet verschiedene leistungsstarke Bearbeitungswerkzeuge sowohl für Feature- als auch für Raster-Daten, mit denen Sie Layer verfeinern, korrigieren oder verbessern können. Diese Werkzeuge können zur Verbesserung der Qualität und der Erstellung von Produkten beitragen, da durch das Korrigieren oder Maskieren problematischer Bereiche eine vollständige Neuverarbeitung der Ausgabeprodukte vermieden wird.
Elemente, die bearbeitet werden können
In Drone2Map können Sie bestimmte Feature-Layer bearbeiten, die in Workflows oder als Anzeigeelemente verwendet werden. Darüber hinaus lassen sich Raster-Layer mithilfe von Funktionen bearbeiten, um Ausgaben zu erstellen. Im Folgenden finden Sie eine Liste einiger der bearbeitbaren Layer in Drone2Map:
Kartennotizen
Vorverarbeitungswerkzeuge
Ausgabe-Raster-Produkte
Inspektions-Features
Bodenpasspunkte und Prüfpunkte
Flugdaten
Ausschneidebereiche
Editierwerkzeuge
Die Bearbeitung erfolgt mithilfe von Werkzeugen auf dem Menüband, auf Werkzeugleisten für die Bearbeitung und in Bereichen. Im Kontextmenü werden Befehle für bestimmte Werkzeuge angezeigt, mit denen Sie eine Vielzahl von kontextspezifischen Änderungen vornehmen können, wie zum Beispiel die folgenden:
Beim Erstellen von Features können Sie Punkte, Linien, Polygone und Notizen erstellen.
Beim Bearbeiten von Features können Sie diese verschieben, drehen, skalieren und Stützpunkte bearbeiten.
Beim Maskieren von Features können Sie Feature-Bereiche eines anderen Layers an der Stelle, an der sie überlappen, ausblenden.
Beim Bearbeiten von Feature-Attributen können Sie die beschreibenden Informationen zu einem Feature aktualisieren.
Beim Bearbeiten von Rastern können Sie die Pixelwerte der Raster-Daten bearbeiten.
Beim Festlegen einer Höhe für 3D-Features können Sie diesen bestimmte Höhenwerte zuweisen.
Beim Einfügen von Sonder-Features können Sie die Feature-Geometrie duplizieren oder ersetzen.
Anwendungsfälle für Bearbeitungsoptionen
Ein Bauamt soll beispielsweise die von ihr durchgeführten Wiederherstellungsarbeiten in einem lokalen historischen Park darstellen. Dazu hat sie Bilddaten der gesamten Nachbarschaft im Umkreis des Parks erfasst, möchte jedoch nur den Parkbereich und nicht die umliegenden Häuser in den Fokus rücken. Mithilfe des Werkzeug Ausschneiden in Drone2Map können die Mitarbeiter nicht relevante Bereiche ausblenden und so die Aufmerksamkeit der Benutzer auf das eigentliche Projekt lenken. Durch die Bereinigung der Ergebnisse entsteht eine professionell aussehende Karte, die den Beteiligten und Bürgern zur Verfügung gestellt werden kann.
Ein weiteres Beispiel sind Polizeibehörden, die die Gewährleistung der Sicherheit bei Großveranstaltungen unterstützen. Mithilfe von Drohnenaufnahmen können dazu Informationen zur Standortplanung des Veranstaltungsortes gesammelt werden. Bevor Kartenpläne für andere Stellen freigegeben werden, müssen sensible Informationen in den Bilddaten unkenntlich gemacht werden. Nach der Verarbeitung der Bilddaten als True-Ortho in Drone2Map können diese mithilfe von Rasterbearbeitungswerkzeugen bearbeitet werden, um sensible Informationen zu verbergen und zu schwärzen. Dadurch wird die operative Sicherheit gewahrt und der Missbrauch vertraulicher Informationen verhindert.
Ein letztes Beispiel: Ein Bauunternehmen arbeitet an einer neuen Wohnsiedlung und hat kürzlich einen großen Teil des Baugeländes planiert. Die Oberfläche muss auf unebene Höhen überprüft werden, die die bautechnische Stabilität beeinträchtigen könnten. Nach der Erfassung von Drohnenbildern des Gebiets wird in Drone2Map ein DSM generiert, um die Oberflächenwerte zu überprüfen. Mithilfe von Kartennotizen erstellen die Mitarbeiter Polygone und Text über den beobachteten Problembereichen und vermerken, in welchem Umfang zusätzliche Planierungsarbeiten erforderlich sind. Diese Notizen werden als Feature-Service veröffentlicht, damit die Teams vor Ort darauf zurückgreifen und die Bodenplanierung so anpassen können, dass das Gelände die nachfolgenden Prüfungen besteht.