Kartenoptionen
Mit ArcGIS Drone2Map können Sie Ihre Produkte in einer 2D- oder 3D-Umgebung anzeigen. Diese Kartenansichten können angepasst werden, um eine schnellere Navigation und eine übersichtlichere Darstellung von Datasets zu ermöglichen. Sie können Daten auch nebeneinander mit Ansichten verschiedener Produkte sowohl in 2D- als auch in 3D-Perspektive vergleichen.
Mögliche Anpassungen in Kartenansichten
Im Folgenden finden Sie einige der häufigsten Anpassungen, die innerhalb einer Kartenansicht vorgenommen werden können:
In Drone2Map stehen Tastenkombinationen für die Navigation zur Verfügung, die eine schnelle Navigation und Änderung der Kartenansicht ermöglichen.
Benutzerdefinierte Bezugsmaßstäbe lassen sich durch Anpassen der Maßstabseigenschaften der Karte erstellen, entweder durch Erstellen neuer Maßstäbe und Hinzufügen zur Maßstabsliste oder durch die Verwendung vordefinierter Maßstäbe.
Karten und Layer können unterschiedliche geographische oder projizierte Koordinatensysteme aufweisen, die bei Bedarf angepasst werden können.
Es können mehrere Ansichten angeordnet werden, um verschiedene Daten-Layer darzustellen, beispielsweise 2D-Bilddaten zusammen mit 3D-Daten.
Mit verknüpften Ansichten können Sie gleichzeitig in 2D- und 3D-Karten navigieren und alle Ansichten automatisch verknüpfen.
Das Referenz-Gitternetz lässt sich anpassen, um einer Karte durch einen weiteren Raumbezug und die Möglichkeit, Entfernungen zwischen Features visuell zu erfassen, zusätzlichen Kontext zu verleihen.
Beschränkungsmodi helfen bei der Kartenanpassung.
Anpassung der Kartenansichten
Kartenansichten können an verschiedenen Stellen in Drone2Map angepasst werden, z. B. an den folgenden gängigen Stellen:
Navigationswerkzeuge befinden sich in der Gruppe Navigieren.
Kartenmaßstäbe können im Dialogfeld Maßstabseigenschaften benutzungsdefiniert angepasst werden.
Eine Ansicht ist ein Fenster, in dem Nutzende Projektdaten visualisieren und mit diesen interagieren können. Um mehrere Ansichten gleichzeitig zu erstellen und mit ihnen zu arbeiten, klicken Sie auf der Registerkarte Start unter Navigieren auf Ansichten verknüpfen.
Das Referenz-Gitternetz und Beschränkungen können in den Editor-Einstellungen im unteren Bereich der Kartenansichten angepasst werden.
Das automatisch ausgewählte Koordinatensystem kann beim Erstellen eines Projekts oder in den Verarbeitungsoptionen geändert werden.
Anwendungsfälle zu angepassten Karteneinstellungen
Beispiel: Ein Bergbauunternehmen arbeitet an einem Tagebauprojekt. Der Projektmanager muss während der gesamten Projektdauer Qualitätskontrollen durchführen, um etwaige Probleme zu erkennen. Das Unternehmen möchte die Daten in 2D und 3D am selben Ort und im gleichen Maßstab anzeigen. Mit der Funktion zum Verknüpfen von Ansichten in Drone2Map kann gleichzeitig in 2D- und 3D-Karten navigiert werden, und die Ansichten können nebeneinander gestapelt werden. Auf diese Weise kann der Projektmanager die erforderlichen Informationen abrufen, um die Workflows zur Qualitätskontrolle zügig durchzuführen.
Weiteres Beispiel: Häufig werden Bauämter beauftragt, nach einem Sturm Trümmer von Straßen zu entfernen. Bevor die Arbeiten beginnen können, muss ermittelt werden, wodurch Straßen blockiert sind und in welcher Größenordnung Trümmer beseitigt werden müssen. Um diese Informationen zu sammeln, werden Drohnenbilder der Gegend aufgenommen. Mit Drone2Map können die Bilddaten verarbeitet und ein True-Ortho erzeugt werden, das mit verschiedenen Grundkarten kombiniert werden kann, um sich aus unterschiedlichen Perspektiven ein Bild der Situation zu machen. Das Anzeigen des True-Ortho zusammen mit einer Bilddaten-Grundkarte hilft dabei, die Ausdehnung der Schäden zu erkennen und ein klares Bild der Umgebung außerhalb der Grenzen des True-Ortho zu erhalten. Durch den Wechsel zu einer Terrain-Grundkarte lassen sich die allgemeinen Geländeverhältnisse wie Höhe, Neigungsrichtung und Abflussmuster des Abflussgebiets darstellen, die möglicherweise zu Schäden und Trümmern beigetragen haben. Diese Informationen können der Behörde dabei helfen, die Beseitigung von Trümmern sowie Maßnahmen zur Schadensminderung im Hinblick auf künftige Stürme zu planen.
Ein letztes Beispiel: Umfangreiche Verkehrsinfrastrukturprojekte wie neue Straßenkorridore oder Schienenwege erstrecken sich häufig über große Gebiete. Die Überprüfung aller Points of Interest vor Ort kann ineffizient und zeitaufwändig sein. Die Aufnahme von Drohnenbildern des Projektstandorts kann dazu beitragen, den Überprüfungsprozess zu beschleunigen. Drone2Map kann die Drohnenbilder zu einem True-Ortho-Produkt verarbeiten, und die Projektmitarbeitenden können Lesezeichen erstellen, um die Interessenbereiche zu referenzieren und zu überprüfen. Dank dieses umfassenden Überblicks über ein großes Projektgebiet können wichtige Informationen visuell an die Projektbeteiligten kommuniziert werden.