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Verarbeitungsoptionen

Sie können in Drone2Map die Verarbeitungsoptionen für ein Projekt anpassen. Sie können die Schritte unabhängig voneinander ausführen, um die Zeit zum Generieren der gewünschten Produkte zu minimieren. Den ersten Schritt müssen Sie jedoch mindestens einmal ausführen.

Legen Sie im Fenster Verarbeitungsoptionen die auszuführenden Schritte, die Einstellungen für jeden Schritt und die zu erstellenden Produkte fest. Um das Fenster zu öffnen, klicken Sie auf dem Menüband auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Verarbeitung auf Optionen.

Allgemein

Auf der Registerkarte Allgemein befinden sich Optionen zum Anpassen der Qualität und der Auflösung der Ausgabeprodukte. Sie können hier auch Zwischenausgaben speichern und die Verarbeitungsleistung definieren, die für die Erzeugung der Produkte aufgewendet werden soll.

  • Bildinformationen: Informationen zu der Anzahl von Bildern und der Gesamtanzahl von Gigapixeln im aktuellen Projekt.

    • Aktivierte Bilder: Gesamtanzahl von Bildern mit dem Status Aktiviert, die bei der Verarbeitung verwendet werden.

    • Gigapixel: Anzahl der im aktuellen Projekt verwendeten Gigapixel. Im Hinweis unten finden Sie weitere Informationen.

Hinweis:

Wenn Ihnen der Benutzertyp "Professional" oder "Professional Plus" zugewiesen ist, gibt es keine Beschränkungen hinsichtlich der Bildgröße im Projekt. Andernfalls ist die Größe der kombinierten Bilddaten eines Projekts auf 300 Gigapixel begrenzt. Die Größe wird durch Multiplizieren der Anzahl der Bilder mit der Bildgröße in Megapixel und anschließendes Teilen des Produkts durch 1000 berechnet.

Beispiel: Ein Projekt mit 400 Bildern mit jeweils 13 Megapixel entspricht (400x13)/1.000 = 5,2 Gigapixel.

  • Dichte-Matching

    • Punktwolkendichte: Dies ist die Dichte der Punktwolke, mit der die geometrische Detaillierungsebene der resultierenden Rekonstruktion abgeleitet wird. Wenn Sie diesen Wert erhöhen, verbessert sich die Kantenschärfe von Features, jedoch erhöht sich auch die Verarbeitungszeit.

      Hinweis:

      Digitale Terrain-Modellprodukte (DTM) basieren auf der Punktwolke des digitalen Oberflächenmodells (DSM) und werden mit der fünffachen Auflösung des DSM erstellt.

      • Ultra: Höchste Punktwolkendichte. Verwenden Sie diese Stufe für endgültige Produkte, bei denen der höchstmögliche Detailgrad benötigt wird.

      • Hoch: Hohe Punktwolkendichte. Diese Einstellung wird für die meisten Projekte empfohlen. Dies ist die Standardeinstellung.

      • Schnell: Niedrigste Punktwolkendichte. Diese Stufe eignet sich für schnelle Projekte oder Tests.

    • Bei der Oberflächenrekonstruktion Verknüpfungspunkte verwenden: Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Verknüpfungspunkte, die während des Schrittes "Bilder ausgleichen" generiert wurden, als Eingabe für den Verarbeitungsschritt "Oberflächenrekonstruktion" verwendet. Diese Option verkürzt die Zeit, die für den Schritt der Oberflächenrekonstruktion benötigt wird, kann aber bei Bedarf deaktiviert werden.

  • Projektauflösung: Definiert die räumliche Auflösung, die zum Generieren von Ausgabeprodukten verwendet wird.

    • Automatisch (Standard): Es wird die Auflösung der Quellbilddaten verwendet.

      • 1-fach (Standardeinstellung): Empfohlener Wert für den Bildmaßstab. Volle Auflösung der Quellbilder.

      • 4-fach: Wird für sehr große Projekte mit starker Überlappung empfohlen. Mit 4-facher Quellauflösung kann die Verarbeitung beschleunigt werden. Dies führt oft zu einer geringfügig verringerten Genauigkeit, da weniger Features extrahiert werden. Dieser Maßstab wird auch für stark verschwommene Bilder oder Bilder mit sehr geringer Textur empfohlen.

    • Benutzerdefiniert Für die GSD kann manuell ein Auflösungswert in Zentimeter oder Pixel definiert werden. Dieser Maßstab ermöglicht Ihnen die Auswahl der Punktwolkeneinstellung Ultra oder Hoch.

  • Hardware: Legt die Anzahl der CPU-Threads (Central Processing Unit) fest, die für die Verarbeitung verwendet werden sollen.

    • CPU-Threads: Die Anzahl der CPU-Threads für die Verarbeitung des Projekts. Schieben Sie den Schieberegler nach links oder rechts, um die Anzahl der CPU-Threads anzupassen.

    • CUDA-Compute-Version: Die CUDA-Compute-Funktion des im System installierten Grafikprozessors (Graphics Processing Unit; GPU) von NVIDIA. CUDA-Berechnungen werden bei der Verarbeitung von Deep-Learning-Workflows wie der automatischen Erkennung von Bodenpasspunkten und der Erstellung von Gaussian-Splatting-Produkten verwendet. Wenn die vorliegende Hardware die mindestens erforderliche CUDA-Compute-Version nicht unterstützt, wird dies nicht im Fenster mit den Verarbeitungsoptionen angezeigt. Weitere Informationen zu den GPU-Anforderungen finden Sie unter ArcGIS Drone2Map – Systemanforderungen.

    • GPU-VRAM: Insgesamt verfügbarer GPU-VRAM. Für Deep-Learning-Workflows sind mindestens 8 GB VRAM erforderlich.

  • Speicherorte: Liste der Dateipfade der Projektdatei, Quellbilder und Projektprotokolldatei.

    • Projekt: Der Speicherort des aktuellen Projekts im Dateisystem. Klicken Sie auf den Link, um den Dateispeicherort zu öffnen.

    • Bilder: Der Speicherort der Quellbilder, die beim Verarbeiten des aktuellen Projekts verwendet werden. Klicken Sie auf den Link, um den Bildspeicherort zu öffnen.

    • Protokolldatei: Der Speicherort der Projektprotokolldatei. Klicken Sie auf den Link, um den Dateispeicherort zu öffnen. Diese Datei ist bei der Behandlung von Problemen in Drone2Map hilfreich.

Bilder ausgleichen

Mit den Optionen auf der Registerkarte Bilder ausgleichen können Sie wichtige Optionen für die Ausgleichung einstellen, die bei der Blockausgleichung, beim Abgleich von Verknüpfungspunkten und bei Erstellung von Punktwolken verwendet werden.

  • Ausgleichungsmodus: Definiert den Ausgleichungsmodus, der während des Schrittes "Bilder ausgleichen" verwendet wird. Je nach Thematik können verschiedene Modi dazu beitragen, das Auftreten von entfernten Bildern zu verringern.

    • Standard: Geeignet für Bilder mit mittlerem bis hohem Kontrast, Textur, künstlich geschaffenen Features sowie spärlicher Vegetation.

    • Anspruchsvoll: Geeignet für Bilder mit geringem Kontrast und geringer Textur, spärlichen künstlich geschaffenen Features und einem hohen Anteil an dichter Vegetation oder Gewässern. Diese Option ist im Vergleich zum Standardmodus prozessintensiver.

  • Bildposition für GPS mit hoher Genauigkeit korrigieren (RTK und PPK): Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Einstellung für Abgleichnachbarschaft in Klein (optimiert) geändert. Diese Option wird nur für Bilddaten verwendet, die mit differentiellem GPS mit hoher Genauigkeit, z. B. GPS mit Echtzeitkinematik (Real Time Kinematic, RTK) oder Postprocessing-Kinematik (PPK), erfasst wurden. Wenn diese Option aktiviert ist, werden nur die Ausrichtungsparameter der Bilddaten angepasst. Die GPS-Messungen bleiben unverändert. Bei dieser Einstellung wird jedoch angenommen, dass alle von der RTK-Drohne erfassten Positionen genau sind. Wenn bei einem oder mehreren Bildern erkannt wird, dass sie nicht genau genug sind, um korrigiert zu werden, und dennoch eine gute Anpassung zurückgegeben wird, werden alle Bilder angepasst, um die bestmögliche Kalibrierung zu erreichen.

    Hinweis:

    Für diese Option sollten nur Prüfpunkte, nicht jedoch Bodenpasspunkte verwendet werden. Bei einer Verknüpfung dieser Option mit Passpunkten während des Ausgleichungsschrittes können Genauigkeitsfehler aufreten.

  • Bildausrichtungen verwenden: Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Ausrichtungsdaten der Quellbilder verwendet, und die Anpassung der initialen Ausrichtung während des Schrittes "Bilder ausgleichen" wird übersprungen. Diese Option kann verwendet werden, wenn in den Bildmetadaten Werte für Roll-, Neigungs- und Gierwinkel vorhanden sind oder wenn Omega-, Phi- und Kappa-Werte aus einer externen Geolokalisierungsdatei importiert wurden. Anstatt die initiale Ausrichtung mittels Luftbild-Triangulation (Aerial Triangulation, AT) zu berechnen, verwendet Drone2Map den Roll-, Neigungs- und Gierwinkel der Bilder zur Berechnung der initialen Ausrichtung der Bilddaten.

    Hinweis:

    Wenn die Bilder Ausrichtungsinformationen enthalten (Gierwinkel, Neigung, Rollwinkel oder Omega, Phi, Kappa), wird diese Option in Drone2Map automatisch aktiviert. Anhand der Ausrichtungsinformationen der Bilder erfolgt dann die Bearbeitung der Anpassung der initialen Ausrichtung. Dadurch verringern sich der Verarbeitungsaufwand und die Verarbeitungszeit während des Schritts "Bilder ausgleichen".

  • Anfänglicher Bildmaßstab: Diese Option steuert die Art und Weise der Extraktion der Feature-Punkte. Das Projekt passt den Wert standardmäßig basierend auf der Vorlage an, die Sie beim Erstellen des Projekts auswählen, das heißt "2D-Produkte" (1-fach) oder "Schnell" (4-fach). Wenn die Einstellung näher bei der Quellauflösung (1-fach) liegt, werden mehr Verknüpfungspunkte generiert, die Verarbeitung beansprucht jedoch auch entsprechend mehr Zeit.

    • 1 (ursprüngliche Bildgröße): Der empfohlene Wert für den Bildmaßstab.

    • 1/2 (eine halbe Bildgröße): Wird für Projekte mit kleinen Bildern (z. B. 640x320 Pixel) empfohlen, da mehr Features extrahiert werden und es die Genauigkeit der Ergebnisse unterstützt.

    • 1/4 (eine Viertel Bildgröße): Wird für sehr große Projekte mit starker Überlappung empfohlen. Mit 4-facher Quellauflösung kann die Verarbeitung beschleunigt werden. Dies führt oft zu einer geringfügig verringerten Genauigkeit, da weniger Features extrahiert werden. Dieser Maßstab wird auch für stark verschwommene Bilder oder Bilder mit sehr geringer Textur empfohlen.

    • 1/8 (eine Achtel Bildgröße): Für sehr große Projekte mit starker Überlappung können Bilder mit 8-facher Quellauflösung verwendet werden, um die Verarbeitung zu beschleunigen. Dies führt i. d. R. zu einer geringfügig verringerten Genauigkeit, da weniger Features extrahiert werden.

  • Ausgleichung optimieren: Gibt an, ob das Kameramodell anhand des ausgewählten Bildmaßstabs weiter optimiert wird. Wenn die Bildgröße unter Anfänglicher Bildmaßstab bereits auf "1" festgelegt ist, ergibt sich kein weiterer Vorteil. Es ist immer ratsam, für die Erstellung des Endprodukts die Option Ausgleichung optimieren zu aktivieren. Für schnelle Qualitätsanpassungen können Sie die Einstellung deaktivieren.

    • Aktiviert: Das Kameramodell wird zunächst anhand der Einstellung Anfänglicher Bildmaßstab geschätzt und anschließend anhand des ausgewählten Bildmaßstabs weiter optimiert. Mit dieser Option erhalten Sie die genauesten Ergebnisse.

    • Deaktiviert: Das Kameramodell wird anhand der Einstellung Anfänglicher Bildmaßstab geschätzt. Es erfolgt keine zusätzliche Optimierung. Diese Option liefert die schnellsten, aber möglicherweise weniger genaue Ergebnisse.

    • 1 (ursprüngliche Bildgröße): Die Ausgleichung erfolgt bei der ursprünglichen Bildgröße. Dies ist die empfohlene Bildgröße.

    • 2 (doppelte Bildgröße): Das Bild wird auf die doppelte Originalgröße skaliert, bevor versucht wird, Feature-Punkte zu extrahieren. Dies ist die empfohlene Größe für Projekte mit kleinen Bildern (z. B. 640x320 Pixel), da mehr Features extrahiert werden können. Sie erhöht die Genauigkeit der Ergebnisse.

  • Maximale Anzahl von Verknüpfungspunkten: Gibt die maximale Anzahl von Verknüpfungspunkten pro Bild an, die während des Ausgleichungsprozesses zulässig sind. Mit einer geringeren Anzahl erhalten Sie schnellere Ergebnisse, was jedoch zulasten der Genauigkeit geht.

  • Abgleichnachbarschaft: Bestimmt die Anzahl an Bildern aus jeder Suchnachbarschaft, mit denen Bildübereinstimmungen berechnet werden. Eine Suchnachbarschaft ist jeweils die Fläche zwischen den vier Nebenhimmelsrichtungen (Nordosten, Südosten, Südwesten und Nordwesten). Größere Nachbarschaftsgrößen erhöhen die Verarbeitungszeit, aber zugleich auch die Anzahl der Übereinstimmungen mit benachbarten Bildern. Wenn bei der ersten Ausgleichung eine große Anzahl unkalibrierte Bilder erkannt wird, sollten Sie die Nachbarschaftsgröße erhöhen. Verwenden Sie andernfalls die Standardeinstellungen.

    • Klein (optimiert): Ein Bild wird für jede Suchnachbarschaft mit den 3 nächstgelegenen Bildern abgeglichen (9 insgesamt).

    • Mittel: Ein Bild wird für jede Suchnachbarschaft mit den 6 nächstgelegenen Bildern abgeglichen (24 insgesamt).

    • Groß: Ein Bild wird für jede Suchnachbarschaft mit den 12 nächstgelegenen Bildern abgeglichen (48 insgesamt).

    • Sehr groß (am langsamsten): Ein Bild wird für jede Suchnachbarschaft mit den 20 nächstgelegenen Bildern abgeglichen (80 insgesamt).

  • Bei der Oberflächenrekonstruktion Verknüpfungspunkte verwenden: Legt fest, ob bei der Oberflächenrekonstruktion Verknüpfungspunkte verwendet werden.

    • Aktiviert: Es werden Verknüpfungspunkte als Eingabe für die Oberflächenrekonstruktion verwendet.

    • Deaktiviert: Es werden keine Verknüpfungspunkte verwendet, und die Oberflächenrekonstruktion wird vollständig ausgeführt.

  • Kamerakalibrierung: Legt interne Kameraparameter fest, die für die Ausgleichung der Bilder verwendet werden. Wenn diese Option aktiviert ist, wird der Wert automatisch aus dem Bereich Kamera bearbeiten übernommen. Wenn ein Wert fehlt, wird der anfängliche Wert aus den EXIF-Daten berechnet. Wenn die Option deaktiviert ist, wird die Kalibrierung auf die Werte festgelegt, die manuell im Bereich Kamera bearbeiten definiert sind.

    • Brennweite: Die Brennweite der Kameralinse, gemessen in Millimeter.

    • Hauptpunkt: Der Versatz zwischen dem Mittelpunkt der Rahmenmarken und dem Hauptpunkt der Autokollimation (PPA). Als Hauptpunkt der Symmetrie (PPS) wird der PPA angenommen.

    • K1, K2, K3: Konrady-Koeffizienten zum Berechnen der radialen Verzerrung.

    • P1, P2: Tangentiale Koeffizienten zum Berechnen der Verzerrung zwischen der Linse und der Bildebene.

  • Passpunkt autom. verknüpfen: Es werden Deep-Learning-Modelle und -Werkzeuge verwendet, um Passpunkt-Marker mit Kreuzen und Schachbrettmarken automatisch zu erkennen, zu verknüpfen und in den Ausgleichungsprozess zu integrieren.

    • Autom. Verknüpfungsmethode: Definiert die Methode für die automatische Verknüpfung. Es wird empfohlen, Passpunktverknüpfungen vor dem Erstellen von Produkten zu überprüfen und zu überarbeiten.

      • Autom. verknüpfen: Passpunkte werden automatisch erkannt und verknüpft. Eine zweite Anpassung ist erforderlich, um die Passpunkte in die Anpassung zu integrieren.

      • Autom. verknüpfen und ausgleichen: Passpunkte werden automatisch erkannt, verknüpft und in die Anpassung integriert.

    • Größe des zugeschnittenen Bildes: Legt den für die Erkennung des Passpunktes verwendeten Bildbereich fest. Durch das Vergrößern des Bildbereichs kann die Erkennungsgenauigkeit verbessert werden, wenn die anfänglich geschätzte Position weit von der tatsächlichen Position entfernt ist. Dies kann jedoch zu einer Verringerung der Performance führen.

    • Maximale Linkzahl: Legt die maximale Anzahl an Bildern fest, die basierend auf Erkennungsergebnissen automatisch mit den einzelnen Passpunkten verknüpft werden können.

    • Höchsten Score verwenden: Verwendet den höchsten Score aus dem Deep-Learning-Modell, um die Links in anderen Bildern zu schätzen.

  • Allgemeine Ausgleichungsoptionen: Steuert allgemeine Optionen, die im Ausgleichungsschritt angewendet werden.

    • True-Ortho-Vorschau in Verarbeitungsbericht einbeziehen: Wenn diese Option aktiviert ist, wird der im Verarbeitungsbericht generierten Bildüberlappungsgrafik ein Vorschaubild hinzugefügt.

    • Korrektur des Rolling-Shutter-Effekts: Wenn diese Option aktiviert ist, wird im Schritt "Bilder ausgleichen" die Korrektur des Rolling-Shutter-Effekts verwendet, um Verzerrungen und Ungenauigkeiten zu reduzieren, die durch Rolling-Shutter-Kameras verursacht werden.

    • Höhenoberfläche erstellen: Wenn diese Option aktiviert ist, wird aus den angepassten Lösungspunkten eine Höhenoberfläche erstellt und der Karte hinzugefügt. Das digitale Terrain-Modell wird für die Höhenoberfläche verwendet, wenn diese als ein 2D-Produkt aktiviert ist.

2D-Produkte

Auf der Registerkarte 2D-Produkte können Sie mit den folgenden Optionen die Verarbeitungsoptionen und gewünschten Ausgaben für True-Ortho, DSM-Bilder (Digital Surface Model, digitales Oberflächenmodell) und DTM-Bilder (digitales Terrain-Modell) anpassen:

  • Bildsammlung: Definiert die Optionen für das Mosaik-Produkt der Bildsammlung.

    • Orthorektifizierungsmethode: Höhenquelle, die zum Orthorektifizieren der mosaikierten Bilder verwendet wird.

      • Keine: Es wird keine Höhenquelle verwendet.

      • Lösungspunkte: Die Höhenquelle wird aus während der Ausgleichung generierten Lösungspunkten erstellt.

      • Punktwolke mit geringer Dichte: Die Höhenquelle wird aus einer aus der Bildsammlung abgeleiteten Punktwolke erstellt.

      • Dichte Punktwolke: Die Höhenquelle wird aus einer Punktwolke mit Dichte-Matching erstellt.

        Hinweis:

        Die Option Dichte Punktwolke kann nur verwendet werden, wenn ein DSM-Produkt vorhanden ist.

    • Depth-Map-Bilder: Unterstützt detaillierte Inspektions-Workflows. Wenn diese Option aktiviert ist, werden zusätzlich zu allen ursprünglichen Projektbildern im Speicherordner Depth-Map-Dateien (.dm) erstellt.

    • Miniaturansichten: Generiert Miniaturansichten zur Verwendung in Inspektions-Workflows. Die Miniaturansichten werden in den Pop-ups von dargestellten Inspektions-Features angezeigt.

    • Farbabgleich: Lässt Übergänge von einem Bild zu einem benachbarten Bild nahtlos erscheinen.

    • Seamlines: Sortiert überlappende Bilddaten und erstellt ein glatter aussehendes Mosaik.

    • Mosaik-Kandidaten: Fügt der Bildsammlung eine Spalte "Kandidat" hinzu, die angibt, ob das Bild als Kandidat für die beste Darstellung des Mosaikbereichs betrachtet wurde. Mögliche Werte sind 0 und 1, wobei 0 kein Kandidat und 1 ein Kandidat ist.

  • True-Ortho: Generiert ein True-Ortho aus den Projektbildern. True-Ortho-Produkte sind vollständige Nadir-Ortho-Bilder mit hoher Auflösung.

    • TIF: Wenn diese Option aktiviert ist, wird eine True-Ortho-TIF-Datei aus den Projektbildern generiert.

    • MRF: Wenn MRF aktiviert ist, wird das True-Ortho-Produkt im Meta-Raster-Format (MRF) generiert. Wenn MRF aktiviert und TIF nicht aktiviert ist, wird trotzdem eine Virtual-Raster-Tile-Datei (.vrt) zur Visualisierung erstellt und der Karte hinzugefügt. .mrf-Dateien werden der Karte standardmäßig nicht hinzugefügt und in einem eigenen Ordner für das verarbeitete Produkt angezeigt.

    • CRF (Cloud-Raster-Format): Wenn CRF aktiviert ist, wird das True-Ortho-Produkt im Cloud-Raster-Format generiert. Wenn CRF aktiviert und TIF nicht aktiviert ist, wird trotzdem eine .vrt-Datei zur Visualisierung erstellt und der Karte hinzugefügt. .crf-Dateien werden der Karte standardmäßig nicht hinzugefügt und in einem eigenen Ordner für das verarbeitete Produkt angezeigt.

      • Kacheln zusammenführen: Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Kacheln zu einem einzigen True-Ortho-Bild zusammengeführt. Bei Verwendung des TIF-Formats kann die Option deaktiviert werden, um ein Mosaik-Dataset der Kacheln zu erstellen, das bei der kachelbasierten Verarbeitung verwendet werden kann.

      • Kacheln löschen: Bei Verwendung des TIF-Formats werden True-Ortho-Kacheln nach der Erstellung eines einzigen True-Orthos gelöscht.

  • DSM-Punktwolken erstellen: Ermöglicht eine Auswahl der Ausgabeformate für die DSM-Punktwolke. Die folgenden Optionen sind verfügbar:

    • SLPK: Erstellt ein Szenen-Layer-Paket (.slpk-Datei).

    • LAS Erstellt eine LIDAR-LAS-Datei mit der XYZ-Position und den Farbinformationen für jeden Punkt der Punktwolke.

    • LAS-Kacheln zusammenführen: Führt LAS-Kacheln in einer einzigen LAS-Datei anstelle der standardmäßigen einzelnen LAS-Kacheldateien zusammen.

    • Bodenklassifizierung: Ändert die Art der Durchführung der DTM-Bodenklassifizierung.

      • Boden klassifizieren: Wenn diese Option aktiviert ist, kann die Bodenklassifizierung ausgewählt und geändert werden.

      • Methode: Gibt die Erkennungsmethode für Bodenpunkte an.

        • Standard: Diese Methode verwendet eine Toleranz für die Neigungsabweichung, mit der sanfte Unebenheiten in der Topografie des Bodens erfasst werden, die von der konservativen Option in der Regel ausgelassen würden. Scharfe Reliefs, die von der aggressiven Option erfasst würden, werden jedoch nicht erfasst.

        • Aggressiv: Diese Methode ermöglicht die Erkennung von Bodenflächen mit schärferen Reliefs wie Bergkämme und Bergspitzen, die von der Standardmethode ignoriert werden. Diese Methode wird mit aktiviertem Parameter Vorhandenen Boden wiederverwenden verwendet. Vermeiden Sie die Verwendung dieser Methode in städtischen Gebieten oder flachen, ländlichen Gebieten, da dies dazu führen kann, dass höhere Objekte wie Versorgungstürme, Vegetation und Gebäudeteile falsch als Boden klassifiziert werden.

        • Konservativ: Verglichen mit den anderen Optionen verwendet diese Methode eine straffere Beschränkung der Neigungsvariation des Bodens, wodurch der Boden von tief liegender Vegetation wie Gras und Sträuchern differenziert werden kann. Sie ist optimal für Topografien mit minimaler Krümmung geeignet.

      • Erweiterte Erkennung verwenden: Es wird die aktuelle Version der Bodenerkennung verwendet. Diese Option verbessert die Handhabung von Rauschen und Ausreißerpunkten, insbesondere bei photogrammetrisch abgeleiteten Punktwolken. Zudem liefert sie in den meisten Fällen bessere Ergebnisse und eine schnellere Performance. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.

      • Vorhandenen Boden wiederverwenden: Wenn diese Option aktiviert ist, werden vorhandene Bodenpunkte ohne Überprüfung akzeptiert und tragen zur Bestimmung nicht klassifizierter Punkte bei. Wenn sie deaktiviert ist, wird Punkten, die nicht Teil des Bodens sind, der Klassencodewert 1 erneut zugewiesen, der nicht klassifizierte Punkte darstellt.

      • Niedriges Rauschen klassifizieren: Rauschpunkten unterhalb des Schwellenwertes des Parameters Minimaltiefe unter dem Boden (m) wird der Wert 7 zugewiesen, der für niedriges Rauschen steht.

        • Vorhandenes niedriges Rauschen wiederverwenden: Wenn diese Option aktiviert ist, werden vorhandene Bodenpunkte reklassifiziert. Punkten, die nicht Teil des Bodens sind, wird der Klassencodewert 1 erneut zugewiesen, der nicht klassifizierte Punkte darstellt. Wenn diese Option deaktiviert ist, werden vorhandene Bodenpunkte ohne Überprüfung akzeptiert und tragen zur Bestimmung nicht klassifizierter Punkte bei.

        • Minimaltiefe unter dem Boden (m): Dies ist der Wert für die minimale Tiefe in Metern für Punkte, die als Punkte mit einem niedrigen Rauschwert gelten.

      • Hohes Rauschen klassifizieren: Rauschpunkten oberhalb des Schwellenwertes des Parameters Maximaltiefe unter dem Boden (m) wird der Wert 18 zugewiesen, der für hohes Rauschen steht.

        • Vorhandenes hohes Rauschen wiederverwenden: Wenn diese Option aktiviert ist, werden vorhandene Bodenpunkte reklassifiziert. Punkten, die nicht Teil des Bodens sind, wird der Klassencodewert 1 erneut zugewiesen, der nicht klassifizierte Punkte darstellt. Wenn diese Option deaktiviert ist, werden vorhandene Bodenpunkte ohne Überprüfung akzeptiert und tragen zur Bestimmung nicht klassifizierter Punkte bei.

        • Minimalhöhe über dem Boden (m): Dies ist der Wert für die minimale Höhe in Metern für Punkte, die als Punkte mit einem hohen Rauschwert gelten.

  • Digitales Oberflächenmodell: Generiert aus den Projektbildern ein DSM.

    • TIF: Wenn diese Option aktiviert ist, wird ein TIF-DSM aus den Projektbildern generiert.

    • MRF: Wenn MRF aktiviert ist, wird das DSM-Produkt im MRF-Format generiert. Wenn MRF aktiviert und TIF nicht aktiviert ist, wird trotzdem eine .vrt-Datei zur Visualisierung erstellt und der Karte hinzugefügt. .mrf-Dateien werden der Karte standardmäßig nicht hinzugefügt und in einem eigenen Ordner für das verarbeitete Produkt angezeigt.

    • CRF: Wenn CRF aktiviert ist, wird das DSM-Produkt im Cloud-Raster-Format (CRF) generiert. Wenn CRF aktiviert und TIF nicht aktiviert ist, wird trotzdem eine .vrt-Datei zur Visualisierung erstellt und der Karte hinzugefügt. .crf-Dateien werden der Karte standardmäßig nicht hinzugefügt und in einem eigenen Ordner für das verarbeitete Produkt angezeigt.

      • Kacheln zusammenführen: Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Kacheln zu einem einzigen DSM-Bild zusammengeführt. Bei Verwendung des TIF-Formats kann die Option deaktiviert werden, um ein Mosaik-Dataset der Kacheln zu erstellen, das bei der kachelbasierten Verarbeitung verwendet werden kann.

      • Kacheln löschen: Bei Verwendung des TIF-Formats werden DSM-Kacheln nach der Erstellung eines einzigen DSM gelöscht.

    • Geschummertes Relief erstellen: Generiert ein geschummertes Relief mithilfe des DSM.

      • Schummerungstyp: Steuert die Beleuchtungsquelle für die Schummerung.

        • Herkömmlich: Berechnet die Schummerung aus einer einzelnen Beleuchtungsrichtung. Sie können die Optionen Azimut und Höhe festlegen, um die Richtung der Lichtquelle zu steuern.

        • Multidirektional: Mit dieser Option wird Licht aus mehreren Quellen kombiniert, um eine verbesserte Visualisierung des Terrains darzustellen.

      • Azimut: Das Azimut ist die relative Position der Sonne am Horizont (in Grad). Ein Azimut von 0 Grad steht für Norden, 90 Grad steht für Osten, 180 Grad steht für Süden und 270 Grad steht für Westen.

      • Höhe: Die Höhe ist der Höhenwinkel der Sonne über dem Horizont und liegt in einem Bereich von 0 bis 90 Grad. Der Wert 0 Grad gibt an, dass die Sonne sich am Horizont befindet, also auf der gleichen horizontalen Ebene wie der Referenzrahmen. Der Wert 90 Grad gibt an, dass die Sonne direkt im Zenit steht.

      • Z-Faktor: Der Z-Faktor ist ein Skalierungsfaktor, der zum Konvertieren der Höhenwerte für die folgenden zwei Zwecke verwendet wird: Konvertieren der Höheneinheiten (z. B. Meter oder Fuß) in die horizontalen Koordinateneinheiten des Dataset, die in Fuß, Metern oder Grad vorliegen können, und Hinzufügen von vertikaler Überhöhung als visueller Effekt.

    • TIF: TIF ist standardmäßig aktiviert. Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Datei für das geschummerte Relief im TIF-Format generiert.

    • MRF: Wenn diese Option aktiviert ist, wird das geschummerte Relief-Produkt im MRF-Format generiert. Bei Aktivierung von MRF wird das TIF-Format ebenfalls aktiviert bzw. deaktiviert. Dies ermöglicht die Erstellung einer TIF-Datei zur Visualisierung und Verwendung beim Freigeben, da MRF nur das Generieren unterstützt.

    • CRF: Wenn diese Option aktiviert ist, wird das geschummerte Relief-Produkt im CRF-Format generiert. Bei Aktivierung von CRF wird das TIF-Format ebenfalls aktiviert bzw. deaktiviert. Dies ermöglicht die Erstellung einer TIF-Datei zur Visualisierung und Verwendung beim Freigeben, da CRF nur das Generieren unterstützt.

  • Konturlinien erstellen: Generiert mit dem DSM Konturlinien.

    • Konturlinienintervall: Definiert das Konturlinien-Höhenintervall in Metern. Jeder positive Wert ist zulässig. Das Höhenintervall muss kleiner als die (Maximum - Minimum) Höhe des DSM sein.

    • Konturlinienbasis: Definiert die relative Höhe, die als Konturlinienbasis verwendet wird, in Metern.

    • Z-Faktor der Konturlinie: Die Konturlinien werden basierend auf den Z-Werten im Eingabe-Raster erstellt, die oft in den Maßeinheiten Meter oder Fuß gemessen werden. Mit dem Standardwert 1 werden die Konturlinien in den gleichen Einheiten wie die Z-Werte im Eingabe-Raster angegeben. Um Konturlinien in einer anderen Einheit als derjenigen der Z-Werte zu erstellen, legen Sie den entsprechenden Wert für den Z-Faktor fest. Beachten Sie, dass für dieses Werkzeug die XY-Geländeeinheiten und die Z-Oberflächeneinheit nicht einheitlich sein müssen. Wenn z. B. die Höhenwerte im Eingabe-Raster in Fuß angegeben sind, aber die Konturlinien basierend auf Metern erstellt werden sollen, legen Sie den Z-Faktor auf 0,3048 fest (1 Fuß = 0,3048 Meter).

    • Shapefile exportieren: Exportiert Konturlinien in das Shapefile-Format.

  • Digitales Terrain-Modell: Generiert aus den Projektbildern ein DTM.

    • TIF: Wenn diese Option aktiviert ist, wird ein TIF-DTM aus den Projektbildern generiert.

    • MRF: Wenn MRF aktiviert ist, wird das DTM-Produkt im MRF-Format generiert. Wenn MRF aktiviert und TIF nicht aktiviert ist, wird trotzdem eine .vrt-Datei zur Visualisierung erstellt und der Karte hinzugefügt. .mrf-Dateien werden der Karte standardmäßig nicht hinzugefügt und in einem eigenen Ordner für das verarbeitete Produkt angezeigt.

    • CRF (Cloud-Raster-Format): Wenn CRF aktiviert ist, wird das DTM-Produkt im CRF-Format generiert. Wenn CRF aktiviert und TIF nicht aktiviert ist, wird trotzdem eine .vrt-Datei zur Visualisierung erstellt und der Karte hinzugefügt. .crf-Dateien werden der Karte standardmäßig nicht hinzugefügt und in einem eigenen Ordner für das verarbeitete Produkt angezeigt.

    • Geschummertes Relief erstellen: Generiert ein geschummertes Relief mithilfe des DTM.

      • Schummerungstyp: Steuert die Beleuchtungsquelle für die Schummerung.

        • Herkömmlich: Berechnet die Schummerung aus einer einzelnen Beleuchtungsrichtung. Sie können die Optionen Azimut und Höhe festlegen, um die Richtung der Lichtquelle zu steuern.

        • Multidirektional: Mit dieser Option wird Licht aus mehreren Quellen kombiniert, um eine verbesserte Visualisierung des Terrains darzustellen.

      • Azimut: Das Azimut ist die relative Position der Sonne am Horizont (in Grad). Ein Azimut von 0 Grad steht für Norden, 90 Grad steht für Osten, 180 Grad steht für Süden und 270 Grad steht für Westen.

      • Höhe: Die Höhe ist der Höhenwinkel der Sonne über dem Horizont und liegt in einem Bereich von 0 bis 90 Grad. Der Wert 0 Grad gibt an, dass die Sonne sich am Horizont befindet, also auf der gleichen horizontalen Ebene wie der Referenzrahmen. Der Wert 90 Grad gibt an, dass die Sonne direkt im Zenit steht.

      • Z-Faktor: Der Z-Faktor ist ein Skalierungsfaktor, der zum Konvertieren der Höhenwerte für die folgenden zwei Zwecke verwendet wird: Konvertieren der Höheneinheiten (z. B. Meter oder Fuß) in die horizontalen Koordinateneinheiten des Dataset, die in Fuß, Metern oder Grad vorliegen können, und Hinzufügen von vertikaler Überhöhung als visueller Effekt.

        • TIF: TIF ist standardmäßig aktiviert. Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Datei für das geschummerte Relief im TIF-Format generiert.

        • MRF: Wenn diese Option aktiviert ist, wird das geschummerte Relief-Produkt im MRF-Format generiert. Bei Aktivierung von MRF wird das TIF-Format ebenfalls aktiviert bzw. deaktiviert. Dies ermöglicht die Erstellung einer TIF-Datei zur Visualisierung und Verwendung beim Freigeben, da MRF nur das Generieren unterstützt.

        • CRF: Wenn diese Option aktiviert ist, wird das geschummerte Relief-Produkt im CRF-Format generiert. Bei Aktivierung von CRF wird das TIF-Format ebenfalls aktiviert bzw. deaktiviert. Dies ermöglicht die Erstellung einer TIF-Datei zur Visualisierung und Verwendung beim Freigeben, da CRF nur das Generieren unterstützt.

    • Konturlinien erstellen: Generiert mit dem DTM Konturlinien.

      • Konturlinienintervall: Definiert das Konturlinien-Höhenintervall in Metern. Jeder positive Wert ist zulässig. Das Höhenintervall muss kleiner als die (Maximum - Minimum) Höhe des DTM sein.

      • Konturlinienbasis: Definiert die relative Höhe, die als Konturlinienbasis verwendet wird, in Metern.

      • Z-Faktor der Konturlinie: Die Konturlinien werden basierend auf den Z-Werten im Eingabe-Raster erstellt, die oft in den Maßeinheiten Meter oder Fuß gemessen werden. Mit dem Standardwert 1 werden die Konturlinien in den gleichen Einheiten wie die Z-Werte im Eingabe-Raster angegeben. Um Konturlinien in einer anderen Einheit als derjenigen der Z-Werte zu erstellen, legen Sie den entsprechenden Wert für den Z-Faktor fest. Beachten Sie, dass für dieses Werkzeug die XY-Geländeeinheiten und die Z-Oberflächeneinheit nicht einheitlich sein müssen. Wenn z. B. die Höhenwerte im Eingabe-Raster in Fuß angegeben sind, aber die Konturlinien basierend auf Metern erstellt werden sollen, setzen Sie den Z-Faktor auf 0,3048 fest (da 1 Fuß = 0,3048 Meter).

      • Shapefile exportieren: Exportiert Konturlinien in das Shapefile-Format.

3D-Produkte

Auf der Registerkarte 3D-Produkte können Sie mit diesen Optionen die Ausgaben für die Punktwolke und das 3D-Mesh mit Textur ändern, die in diesem Schritt erstellt werden.

  • 3D-Punktwolken erstellen: Ermöglicht es Ihnen, die Ausgabeformate für die Punktwolke auszuwählen. Die folgenden Optionen sind verfügbar:

    • SLPK: Erstellt ein Szenen-Layer-Paket (.slpk-Datei).

    • LAS Erstellt eine LIDAR-LAS-Datei mit der XYZ-Position und den Farbinformationen für jeden Punkt der Punktwolke.

    • LAS-Kacheln zusammenführen: Führt LAS-Kacheln in einer einzigen LAS-Datei anstelle der standardmäßigen einzelnen LAS-Kacheldateien zusammen.

  • Texturierte DSM-Meshes erstellen: Ermöglicht das Generieren von 3D-Meshes aus DSM-Daten mit Bilddatenüberlagerung.

    • SLPK: Erstellt ein Szenen-Layer-Paket (.slpk-Datei).

    • OBJ: Konvertiert DSM-Daten in eine Wavefront-Datei (.obj).

    • OSGB: Konvertiert DSM-Daten in eine OpenSceneGraph-Binärdatei (.osgb).

    • 3D Tiles: Konvertiert Punktwolkendaten in 3D Tiles-Dateien (.b3dm).

    • OBJ in Projektkoordinaten exportieren: Legen Sie fest, dass die .obj-Datei-Stützpunkte unter Verwendung des Projektkoordinatensystems geschrieben werden. Verwenden Sie diese Option, wenn die Datei in Viewern geöffnet wird, die Raumbezugssysteme unterstützen.

  • Texturierte 3D-Meshes erstellen: Ermöglicht das Generieren von 3D-Meshes aus Punktwolkendaten mit Bilddatenüberlagerung.

    Hinweis:

    Mit der verdichteten Punktwolke wird eine aus Dreiecken bestehende Oberfläche generiert. Mithilfe der Punkte wird die Entfernung zwischen den Punkten und der durch sie definierten Oberfläche minimiert. Jedoch sind die Stützpunkte der Dreiecke nicht unbedingt genaue Punkte der verdichteten Punktwolke.

    • SLPK: Erstellt ein Szenen-Layer-Paket (.slpk-Datei).

    • OBJ: Konvertiert Punktwolkendaten in eine Wavefront-Datei (.obj).

    • OSGB: Konvertiert Punktwolkendaten in eine OpenSceneGraph-Binärdatei (.osgb).

    • 3D Tiles: Konvertiert Punktwolkendaten in 3D Tiles-Dateien (.b3dm).

    • OBJ in Projektkoordinaten exportieren: Legen Sie fest, dass die .obj-Datei-Stützpunkte unter Verwendung des Projektkoordinatensystems geschrieben werden. Verwenden Sie diese Option, wenn die Datei in Viewern geöffnet wird, die Raumbezugssysteme unterstützen.

  • Gaussian-Splatting erstellen: Lässt die Generierung eines Gaussian-Splatting-Layers zu.

    • 3D Tiles: Erstellt einen Gaussian-Splatting-Layer als 3D Tiles-Datei (.b3dm) und als .json-Datei.

      Hinweis:

      Für das Generieren eines Gaussian-Splatting-Layers muss ein separates Deep-Learning-Paket installiert sein. Siehe: Optionale Installationspakete.

      Darüber hinaus wird für das Arbeiten mit Gaussian-Splatting-Layern die Hardware intensiv genutzt, und es gelten bestimmte GPU-Anforderungen. Weitere Informationen finden Sie unter ArcGIS Drone2Map – Systemanforderungen.

Koordinatensysteme

Die folgenden Optionen auf der Registerkarte Koordinatensysteme definieren das horizontale und vertikale Koordinatensystem für die Bilder und das Projekt.

  • Bildkoordinatensystem: Definiert den Raumbezug für die Bilder.

    • Aktueller XY-Wert: Definiert das horizontale Koordinatensystem für die Bilder. Das standardmäßige horizontale Koordinatensystem für Bilder ist WGS84. Um das horizontale Bildkoordinatensystem zu aktualisieren, klicken Sie zunächst auf die Schaltfläche "Koordinatensystem" , um das entsprechende Koordinatensystem auszuwählen. Klicken Sie dann auf OK.

    • Aktueller Z-Wert: Definiert den vertikalen Bezug für die Bilder. Der standardmäßige vertikale Bezug für Bilder ist EGM96. Die meisten Bildhöhen werden vom EGM96-Geoid referenziert und sind entweder im EXIF-Header des Bildes eingebettet oder in einer separaten Datei enthalten. Die meisten GPS-Empfänger konvertieren die von globalen Navigationssatelliten bereitgestellten WGS84-Ellipsoid-Höhen in EGM96-Höhen. Übernehmen Sie daher den Standardbezug EGM96, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Passpunkt-Koordinatensystem: Zeigt den Raumbezug für die Passpunkte an.

    Hinweis:

    Passpunktkoordinatensysteme werden beim Import von Bodenpasspunkten definiert, und diese Informationen werden nur angezeigt, wenn ein Passpunkt in einem Projekt vorhanden ist.

    • Aktueller XY-Wert: Das horizontale Koordinatensystem, das für die Passpunkte verwendet wird.

    • Aktueller Z-Wert: Der vertikale Bezug, der für die Passpunkte verwendet wird.

  • Projektkoordinatensystem: Definiert einen Ausgabe-Raumbezug für die Drone2Map-Ausgabeprodukte.

    Hinweis:

    Wenn Passpunkte vorhanden sind, werden das Projektkoordinatensystem und der vertikale Bezug von Drone2Map durch das Koordinatensystem und den vertikalen Bezug der Passpunkte bestimmt. Bei Verwendung eines geographischen Koordinatensystems wird von Drone2Map die nächste UTM-Zone als Standardwert verwendet.

    Wenn keine Passpunkte vorhanden sind, werden das Projektkoordinatensystem und das vertikale Bezugsmodell, die bei der Erstellung durch Drone2Map verwendet werden, durch das Koordinatensystem und den vertikalen Bezug der Bilder bestimmt.

    Koordinatensysteme können nur vor der Berechnung des Kameramodells geändert werden.

    • Aktueller XY-Wert: Definiert das horizontale Koordinatensystem der Ausgabe. Um das Projektkoordinatensystem zu aktualisieren, klicken Sie auf die Schaltfläche Horizontalen und vertikalen Raumbezug festlegen , wählen Sie das entsprechende projizierte Koordinatensystem aus, und klicken Sie auf OK. Wenn Sie ein geographisches Koordinatensystem auswählen, generiert Drone2Map Produkte unter Verwendung der lokalen WGS84-UTM-Zone.

    • Aktueller Z-Wert: Definiert das vertikale Bezugssystem der Ausgabe für die Drone2Map-Produkte. Dies ist relevant, wenn die Eingabebilder Ellipsoid-Höhen enthalten und Sie ein 3D-Mesh als Szenen-Layer veröffentlichen möchten, da sowohl ArcGIS Online als auch ArcGIS Pro das orthometrische EGM96-Geoid-Höhenmodell verwenden. Die Standardeinstellung ist EGM96.

  • Koordinatensystem-Transformation: Definiert eine Transformation, die für die Konvertierung zwischen verschiedenen horizontalen und vertikalen Projekt- und Bildkoordinatensystemen verwendet wird.

Projektdaten

Auf der Registerkarte Projektdaten können Sie schnell verschiedene Verarbeitungsschritte und Optionen für das Projekt zurücksetzen. Zudem können Sie hier bestimmte Layer und Produkte löschen.

  • Optionen zurücksetzen: Setzt Verarbeitungsoptionen auf den ursprünglichen Zustand bei der Projekterstellung zurück.

    • Alle Einträge umschalten Alle Eingaben annehmen: Aktiviert oder deaktiviert alle Optionen im Abschnitt.

    • 2D-Produkte: Setzt alle Verarbeitungsoptionen auf der Registerkarte 2D-Produkte auf die Standardeinstellungen der Vorlage zurück.

    • 3D-Produkte: Setzt alle Verarbeitungsoptionen auf der Registerkarte 3D-Produkte auf die Standardeinstellungen der Vorlage zurück.

    • Bilder ausgleichen: Setzt alle Verarbeitungsoptionen auf der Registerkarte Bilder ausgleichen auf die Standardeinstellungen der Vorlage zurück.

    • Allgemein: Setzt alle Verarbeitungsoptionen auf der Registerkarte Allgemein auf die Standardeinstellungen der Vorlage zurück.

  • Verarbeitungsschritte zurücksetzen: Aktiviert Optionen zum Zurücksetzen der Verarbeitungsschritte auf einen nicht verarbeiteten Status. Verarbeitungsschritte, die von einem anderen Schritt abhängig sind, werden zusammen zurückgesetzt.

    • Alle Einträge umschalten Alle Eingaben annehmen: Aktiviert oder deaktiviert alle Optionen im Abschnitt.

    • Bildsammlung: Setzt alle Verarbeitungsschritte für die Bildsammlung zurück.

    • Bilder ausgleichen: Setzt alle Verarbeitungsschritte für den Schritt Bilder ausgleichen zurück.

    • Produktgenerierung: Setzt alle Verarbeitungsschritte für die Produktgenerierung zurück.

  • Symbolisierung zurücksetzen: Aktiviert Optionen zum Zurücksetzen von Projekt-Layern auf ihre ursprüngliche Symbolisierung.

    • Alle Einträge umschalten Alle Eingaben annehmen: Aktiviert oder deaktiviert alle Optionen im Abschnitt.

    • 2D-Produkte: Setzt die Symbolisierung für alle 2D-Produkte zurück.

    • 3D-Produkte: Setzt die Symbolisierung für alle 3D-Produkte zurück.

    • Ausschnittsfläche: Setzt die Symbolisierung des Feature-Layers Ausschnittsfläche zurück.

    • Passpunkt: Setzt die Symbolisierung des Feature-Layers Passpunkt zurück.

    • Flugdaten: Setzt die Symbolisierung des Feature-Layers Flugdaten zurück.

    • Inspektion: Setzt die Symbolisierung des Feature-Layers Inspektion zurück.

    • Kartennotizen: Setzt die Symbolisierung für die Feature-Layer Kartennotizen zurück.

    • Vorverarbeitung: Setzt die Symbolisierung für alle Vorverarbeitung-Feature-Layer zurück.

  • Projektdaten löschen: Aktiviert Optionen zum Löschen von Daten aus dem Projekt und dem Dateisystem.

    • Alle Einträge umschalten Alle Eingaben annehmen: Aktiviert oder deaktiviert alle Optionen im Abschnitt.

    • 2D-Produkte: Löscht alle 2D-Ausgabeprodukte aus dem Projekt.

    • 3D-Produkte: Löscht alle 3D-Ausgabeprodukte aus dem Projekt.

    • Konturlinien: Löscht alle Konturlinienprodukte aus dem Projekt.

    • Passpunkt: Löscht den Feature-Layer "Passpunkt" aus dem Projekt sowie importierte Bodenpasspunkte.

    • Höhenprofile: Löscht die Daten und Diagramme des Höhenprofils aus dem Projekt.

    • Kartennotizen: Löscht die Daten der Kartennotizen aus dem Projekt.

    • Messungen: Löscht alle Feature-Layer mit Messungen aus dem Projekt.

    • Vorverarbeitung: Löscht alle Daten der Vorverarbeitung aus dem Projekt.

    • Verarbeitungsbericht: Löscht die Daten des Verarbeitungsberichts aus dem Projekt.

    • Geschummertes Relief: Löscht alle geschummerten Relief-Produkte aus dem Projekt.

  • Sicherungsprodukte wiederherstellen: Stellt den ursprünglichen Zustand von Produkten wieder her. Wenn mehr als eine Sicherung vorhanden ist, wird das ursprüngliche Produkt für das Projekt wiederhergestellt.

    • 2D-Produkte: Stellt das ursprüngliche 2D-Produkt für das Projekt wieder her.

    • 3D-Produkte: Stellt das ursprüngliche 3D-Produkt für das Projekt wieder her.

  • Kartendaten zurücksetzen: Daten auf der Karte werden auf ihren ursprünglichen verarbeiteten Status zurückgesetzt.

    • Höhenoberfläche: Setzt die Höhenoberflächen-Daten-Layer der Karte auf ihren ursprünglichen Status zurück.
  • Projektprotokolle: Löscht alle Projektprotokolle für das aktuelle Projekt.

    • Protokolle löschen: Löscht die Protokolle.

Exportieren als Vorlage

Drone2Map-Vorlagen helfen Ihnen, Projekte schnell zu erstellen. Die Vorlagen sind mit speziellen Verarbeitungsoptionen auf Grundlage der Vorlage und der gewünschten Produkte vorkonfiguriert. Sie können die Verarbeitungsoptionen aktualisieren, um die Verarbeitungseinstellungen und Ausgaben anzupassen. Wenn Sie einen bestimmten Satz benutzerdefinierter Optionen häufig verwenden, können Sie die Verarbeitungsoptionen als Vorlage exportieren. Nachdem Sie die Verarbeitungsoptionen festgelegt haben, wählen Sie im Fenster Optionen die Option Vorlage exportieren aus, navigieren Sie zum gewünschten Speicherort der Vorlage, und klicken Sie auf Speichern. Wählen Sie beim Erstellen des nächsten Projekts die Vorlage aus, und Ihre Einstellungen und Optionen werden in Drone2Map geladen.

Hinweis:

Koordinatensysteminformationen sind in der exportierten Vorlage nicht enthalten.