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Verfügbarkeitsprofile

Verfügbarkeitsprofile legen den Grad der Redundanz zwischen den Pods fest. Das ausgewählte Profil bestimmt, welche Pods während des Setups automatisch repliziert werden. Da einige Organisationen ein höheres Maß an Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit benötigen als andere, bieten Verfügbarkeitsprofile Flexibilität für verschiedene bekannte Variablen, z. B. Hardwareanforderungen, Redundanz und organisatorische Verwendung.

Wählen Sie beim Erstellen Ihrer Organisation ein Verfügbarkeitsprofil aus, das Ihren Anforderungen an die Redundanz entspricht.

Im Folgenden werden die vordefinierten Verfügbarkeitsprofile beschrieben.

Verfügbarkeitsprofil

Anwendungsfall

Hardwareanforderungen

Vordefinierte Redundanz für Pods

Erweiterte Hochverfügbarkeit

Konzipiert für den Einsatz in geschäfts- oder unternehmenskritischen Produktionsumgebungen. Dieses Profil ist auf höchste Verfügbarkeit ausgelegt, da es erhöhte und erweiterte Redundanz für kritische Pods umfasst.

Maximum

Maximum

Standard-Hochverfügbarkeit

Konzipiert für den Einsatz in Produktionsumgebungen. Durch Redundanz in vielen Pods werden ungeplante Ausfallzeiten minimiert. Dies ist das Standardprofil.

Moderat

Moderat

Entwicklungs- und Testumgebungen

Konzipiert für den Einsatz in nicht produktionsbezogenen Umgebungen, z. B. Test- und Auswertungsumgebungen. Dieses Profil wird für Produktionsumgebungen nicht unterstützt.

Minimal

Minimal

Verwenden Sie bei der Bereitstellung von ArcGIS Enterprise on Kubernetes in Nicht-Produktionsumgebungen die Option "Entwicklungs- und Testumgebungen". Diese Option stellt die geringsten Anforderungen an Hardware und Ressourcen. Bei der Bereitstellung in Produktionsumgebungen stellen beide Hochverfügbarkeitsprofile im Fall eines Fehlers die kontinuierliche Nutzung und Verfügbarkeit sicher. Das Profil der erweiterten Hochverfügbarkeit bietet im Vergleich zum Standardprofil für Hochverfügbarkeit zusätzliche Ausfallsicherheit, erfordert jedoch zusätzliche Systemressourcen.

Replizierte Pods pro Verfügbarkeitsprofil

Wie oben beschrieben umfasst jedes Verfügbarkeitsprofil einen vordefinierten Satz replizierter Pods, um im Fall eines unerwarteten Fehlers die Kontinuität der Workflows zu unterstützen. Für jedes Profil wird ein unterstützter Beispiel-Workflow angegeben.

  • Erweiterte Hochverfügbarkeit: Replizierte Pods werden für Veröffentlichungswerkzeuge, Speicher, APIs und Ingress-Controller mit erhöhter Redundanz bereitgestellt, um im Fall eines unerwarteten Fehlers oder bei Ausfallzeiten die unterbrechungsfreie Nutzung zu unterstützen.

  • Standard-Hochverfügbarkeit: Replizierte Pods werden für Veröffentlichungswerkzeuge und andere wichtige Pods wie Speicher, APIs und Ingress-Controller bereitgestellt, um im Fall eines unerwarteten Fehlers oder bei Ausfallzeiten die kontinuierliche Nutzung zu unterstützen.

  • Entwicklungs- und Testumgebungen: Veröffentlichungswerkzeuge werden repliziert, um mehrere Publisher in einer Organisation zu unterstützen.

Im Folgenden finden Sie eine Beschreibung aller replizierten Pods pro Verfügbarkeitsprofil.

Replizierte Pods

Profil für erweiterte Hochverfügbarkeit

Profil für Standard-Hochverfügbarkeit

Entwicklungs- und Testumgebungsprofil

PublishingTools

4

3

3

Data Store vom Typ "relational"

2

2

2

Privater Ingress-Controller

3

2

2

Ingress-Controller

3

2

Administrator-API

2

2

Portal-API

2

2

Services-API

2

2

JavaScript API

2

Notebook-Automatisierungsservice

2

Warteschlangenspeicher

2

2

Objektspeicher: Gemischt

3

Objektspeicher: Metadaten

3

Objektspeicher: Datenserver

5

Data Store vom Typ "spatiotemporal" und Indexspeicher: Gemischt

3

Data Store vom Typ "spatiotemporal" und Indexspeicher: Koordinator

3

Data Store vom Typ "spatiotemporal" und Indexspeicher: Daten

2

Freigegebener Feature-Service

2

2

Freigegebener Image-Service

2

2

Freigegebener Kartenservice

2

2

Freigegebener Kachelservice

2

2

Enterprise-Portal

2

Enterprise-Apps

2

Empfohlene Speichergröße pro Verfügbarkeitsprofil

Um ausreichend Speicherplatz zu gewährleisten, hängt die empfohlene Speichergröße für jedes StatefulSet-Volume vom ausgewählten Verfügbarkeitsprofil ab, wie in der folgenden Tabelle dargestellt. Die bereitgestellte Größe muss mindestens so groß sein wie der im Entwicklungs- und Testumgebungsprofil angegebene Minimalwert. Sie können für den Objektspeicher, den Data Store vom Typ "relational" sowie für den Data Store vom Typ "spatiotemporal" und den Indexspeicher die Volume-Größe erhöhen, falls zusätzlicher Speicher benötigt wird.

StatefulSet

Profil für erweiterte Hochverfügbarkeit (GiB)

Profil für Standard-Hochverfügbarkeit (GiB)

Entwicklungs- und Testumgebungsprofil (GiB)

Speicher vom Typ "relational"

300

150

16

Objektspeicher

300

150

64

In-Memory-Cache

16

16

16

Warteschlangenspeicher

16

16

16

Speicher vom Typ "spatiotemporal" und Indexspeicher

300

150

32

Elementpakete

32

16

16

Prometheus

120

60

30

Der empfohlene Gesamtspeicherplatz für jedes in der folgenden Tabelle aufgeführte Verfügbarkeitsprofil hängt sowohl von der Größe der einzelnen Volumes als auch von der Anzahl der Replikate ab:

Verfügbarkeitsprofil

Empfohlene Gesamtspeichergröße (GiB)

Profil für erweiterte Hochverfügbarkeit

4.732

Profil für Standard-Hochverfügbarkeit

1.340

Entwicklungs- und Testumgebungsprofil

206