Verwalten von Data Stores
ArcGIS Enterprise Manager bietet mehrere Optionen für die Verwaltung der Data Stores Ihrer Organisation, einschließlich der Anzeige von Data Stores vom Typ "Ordner", die in Ihrer Organisation registriert sind, und des Hinzufügens und Entfernens von Data Stores vom Typ "Ordner", die auf persistenten Volumes (PV) basieren. Sie können auch die Anmeldeinformationen für Cloud-Objektspeicher und Speicher vom Typ "relational" aktualisieren, die Volume-Größe von Speichern erhöhen und Speicher zur Unterstützung von Raster-Analysen in Ihrer Organisation hinzufügen.
Verwalten von Data Stores vom Typ "Ordner"
Auf der Registerkarte Benutzerspeicher der Seite Data Stores in ArcGIS Enterprise Manager können Sie die Data Stores vom Typ "Ordner" anzeigen, die in Ihrer Organisation registriert sind. Falls Ihre Organisation über datei- oder ordnerbasierte GIS-Daten in PVs verfügt, können Sie die PVs als Data Stores vom Typ "Ordner" hinzufügen und die Registrierung bei Bedarf wieder aufheben. Das Hinzufügen von PV-basierten Data Stores vom Typ "Ordner" wird nur für Administratoren in ArcGIS Enterprise Manager unterstützt. Andere benutzerverwaltete Data Stores können über das Portal hinzugefügt werden.
Persistente Volumes sind eine native Kubernetes-Lösung für das Bereitstellen von Daten. Weitere Informationen finden Sie in der Kubernetes-Dokumentation. ArcGIS Enterprise on Kubernetes unterstützt die Verwendung von NFS-Freigaben, Windows (SMB)-Freigaben oder lokalen persistenten Volumes als PV-basierte Data Stores vom Typ "Ordner".
Vorteile beim Hinzufügen von PVs als Data Stores vom Typ "Ordner"
Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum Organisationen ordnerbasierte GIS-Daten als PVs bereitstellen und die PVs als Data Stores vom Typ "Ordner" hinzufügen möchten:
Flexibilität bei der Auswahl von Netzwerkdateisystem-Versionen (Network File System, NFS) und Bereitstellungsoptionen.
Möglichkeit der Registrierung einer Windows-Freigabe direkt mit ArcGIS Enterprise on Kubernetes über das SMB-Protokoll.
Um die Anforderungen in Fällen zu erfüllen, in denen die Daten für eine bessere Performance lokaler zu den Pods für Services gespeichert sein müssen. So sind beispielsweise lokale Volumes die empfohlene Option für Routing- und Geokodierungsservices.
Hinzufügen eines Data Store vom Typ "Ordner" in Organisationen, die den restriktiven Pod-Sicherheitsstandard durchsetzen, bei dem die Registrierung von Data Stores vom Typ "Ordner" auf PV-basierte Volumes beschränkt ist.
Zu den üblichen Szenarien für Organisationen, die einen PV-basierten Data Store vom Typ "Ordner" hinzufügen, zählen die folgenden:
Windows-Freigabe als persistentes Volume: Eine Organisation verfügt über Daten in Ordnern für Karten-Image-Services in einer Windows-Freigabe, die von Publishern verwendet wird, um eine Verbindung zu Daten in ArcGIS Pro herzustellen. Anstatt eine separate NFS-Freigabe mit doppelten Daten zu konfigurieren oder ein duales Protokoll auf dem Dateiserver zu konfigurieren, damit ArcGIS Pro und ArcGIS Enterprise auf die Daten zugreifen können, registriert der Administrator die Windows-Freigabe direkt in ArcGIS Enterprise on Kubernetes.
NFS-Freigabe als persistentes Volume: Eine Organisation verfügt über Daten in Ordnern für Karten- und Image-Services in einer NFS-Freigabe. Der Administrator registriert diese Freigabe bei ArcGIS Enterprise on Kubernetes, indem er die gewünschte NFS-Version verwendet und zusätzliche Bereitstellungsoptionen angibt. Mitglieder von Organisationen können jetzt Karten- und Image-Services veröffentlichen, die auf die Daten in der Freigabe verweisen.
Lokales persistentes Volume: Eine Organisation möchte einen Geokodierungsservice als Locator für ArcGIS Enterprise on Kubernetes freigeben. Für eine optimale Performance müssen sich die Locator-Daten, einschließlich der ArcGIS StreetMap Premium-Daten, in unmittelbarer Nähe zu den Pods des Geokodierungsservice für die Berechnung befinden. Zu diesem Zweck erstellt der Administrator ein lokales PV, legt dort Locator-Daten ab und fügt dann das lokale PV als PV-basierten Data Store vom Typ "Ordner" hinzu. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren der Organisation zum Geokodieren von Adressen.
Voraussetzungen für das Hinzufügen eines PV-basierten Data Store vom Typ "Ordner"
Bevor Sie einen PV-basierten Data Store vom Typ "Ordner" hinzufügen, müssen Sie das zugehörige persistente Volume erstellen. Für jeden Typ von PV-basiertem Data Store vom Typ "Ordner" gibt es zusätzliche Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen.
Führen Sie vor dem Hinzufügen eines PV-basierten Data Store vom Typ "Ordner" für eine NFS-Freigabe die folgenden Schritte aus:
Stellen Sie sicher, dass der Cluster auf den NFS-Server zugreifen kann.
Hinweis:
Bei einem AKS-Cluster muss sich der Cluster im gleichen oder einem per Peering verbundenen virtuellen Azure-Netzwerk (VNet) befinden wie der NFS-Server. Der Cluster muss in einem vorhandenen VNet erstellt werden, das dasselbe VNet wie Ihre NFS Server-VM sein kann.
Erstellen Sie das PV. Weitere Informationen finden Sie in der YAML-Beispieldatei für die NFS-Freigabe.
Führen Sie vor dem Hinzufügen eines PV-basierten Data Store vom Typ "Ordner" für eine Windows (SMB)-Freigabe die folgenden Schritte aus:
Installieren Sie im Cluster den SMB-CSI-Treiber für Kubernetes.
Erstellen Sie das PV. Weitere Informationen finden Sie in der YAML-Beispieldatei für die Windows-Freigabe.
Führen Sie vor dem Hinzufügen eines PV-basierten Data Store vom Typ "Ordner" für das Routing oder die Geokodierung die folgenden Schritte aus:
Kopieren Sie die Daten (z. B. einen Locator für Geokodierungsservices) auf die Knoten des Clusters.
Hinweis:
Es wird empfohlen, die Einstellungen für die Pod-Platzierung für Services, die das lokale PV verwenden, so festzulegen, dass sie nur auf Knoten in einem dedizierten Knoten-Pool geplant werden. Anschließend können Sie das Kopieren von Daten auf Knoten in diesem Pool mithilfe von Startvorlagen oder anderen Automatisierungsstrategien automatisieren.
Erstellen Sie das PV. Weitere Informationen finden Sie in der YAML-Beispieldatei für das lokale PV.
Hinzufügen eines PV-basierten Data Store vom Typ "Ordner"
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen PV-basierten Data Store vom Typ "Ordner" hinzuzufügen:
Melden Sie sich als Administrator bei ArcGIS Enterprise Manager an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Data Stores auf der Seitenleiste.
Die Seite "Data Stores" wird angezeigt.
Klicken Sie auf die Registerkarte Benutzerspeicher.
Klicken Sie auf Speicher hinzufügen, und gehen Sie folgendermaßen vor:
Geben Sie einen Namen für den Data Store vom Typ "Ordner" ein.
Geben Sie im Feld Publisher-Ordnerpfad individuell freigegebene Speicherorte an, über die Clients wie ArcGIS Pro Quelldaten abrufen und veröffentlichen können.
Dies ist normalerweise ein Windows-Pfad. Wenn Sie mehrere Data Stores vom Typ "Ordner" registrieren, stellen Sie sicher, dass es sich jeweils um eine eindeutige Dateifreigabe handelt. Publisher-Ordnerpfade dürfen kein Unterverzeichnis eines anderen registrierten Publisher-Ordnerpfads sein.
Wenn Sie einen Publisher-Ordnerpfad mit einem Laufwerksbuchstaben verwenden, geben Sie den Hostnamen des Publisher-Ordners an.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Sie eine NFS-Freigabe hinzufügen:
Wählen Sie als Freigabetyp die Option Linux aus.
Geben Sie für NFS-Freigabepfad einen NFS-Pfad auf dem Hostcomputer an, auf dem freigegebene Daten gespeichert und innerhalb der Organisation abgerufen werden können.
Der NFS-Freigabepfad ist in der Definitionsdatei des persistenten Volumes verfügbar.
Geben Sie für NFS-Hostname den Namen des Computers an, auf dem freigegebene Daten gespeichert und über einen NFS-Pfad aufgerufen werden.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Sie eine Windows-Freigabe hinzufügen:
Wählen Sie als Freigabetyp die Option Windows aus.
Geben Sie für Volume-Pfad den Quellpfad der Windows-Freigabe an.
Der Volume-Pfad ist in der Definitionsdatei des persistenten Volumes verfügbar.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Sie einen lokalen PV-basierten Data Store vom Typ "Ordner" für Routing- oder Geokodierungsservices hinzufügen:
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben Dies ist ein persistentes Volume für Routing- oder Geokodierungsservices.
Wählen Sie als Freigabetyp die Option Linux aus.
Geben Sie den lokalen Pfad auf den Knoten für das lokale PV im Feld Volume-Pfad an.
Der Volume-Pfad ist in der Definitionsdatei des persistenten Volumes verfügbar.
Geben Sie die folgenden Informationen über die Volume-Spezifikation des PV an:
Zugriffsmodus
Speicherklassenname (optional)
Größe (GiB)
Name des persistenten Volume
Name des Persistent Volume Claim (optional)
Klicken Sie auf Speicher hinzufügen.
Anzeigen der Details eines PV-basierten Data Store vom Typ "Ordner"
Bei einem zuvor hinzugefügten PV-basierten Data Store vom Typ "Ordner" können Sie die Details anzeigen, indem Sie auf die Schaltfläche Weitere Optionen
neben dem Data Store klicken. Die Details enthalten die folgenden Informationen:
Publisher-Ordnerpfad
Volumepfad (nur lokale persistente Volumes und Windows-Freigaben)
NFS-Freigabepfad und NFS-Hostname (nur Linux)
Name des persistenten Volume
Name des Persistent Volume Claim (falls zutreffend)
Aufheben der Registrierung eines PV-basierten Data Store
Wenn Sie die Registrierung eines PV-basierten Data Stores vom Typ "Ordner" aufheben, können die Services, die auf diesen verweisen, keine Verbindung mehr zu den Daten herstellen.
Führen Sie zum Aufheben der Registrierung eines Data Store die folgenden Schritte aus:
Melden Sie sich als Administrator bei ArcGIS Enterprise Manager an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Data Stores auf der Seitenleiste.
Die Seite "Data Stores" wird angezeigt.
Klicken Sie auf die Registerkarte Benutzerverwaltet.
Klicken Sie neben dem PV-basierten Data Store, dessen Registrierung Sie aufheben möchten, auf die Schaltfläche Weitere Optionen
.Klicken Sie auf Registrierung aufheben und dann zum Bestätigen noch einmal auf Registrierung aufheben.
Starten Sie die GIS-Services, die den PV-basierten Data Store referenziert haben, neu.
Über die Admin-API können Sie alle GIS-Services batchweise neu starten.
Verwalten des erforderlichen Speichers
Sie können Enterprise Manager verwenden, um die folgenden Operationen für den erforderlichen Systemspeicher durchzuführen:
Aktualisieren von Anmeldeinformationen für einen Cloud-Objektspeicher oder einen Cloud-Data-Store vom Typ "relational"
Erhöhen der Volume-Größe für den Objektspeicher, den Data Store vom Typ "relational" bzw. "spatiotemporal" und den Indexspeicher.
Konfigurieren der Einstellungen für die Pod-Platzierung für erforderliche Systemspeicher-Pods.
Migrieren des Data Store vom Typ "relational" zu einem Cloud-Datenbank-Service.
Prüfen des Zustands der erforderlichen Systemdatenspeicher.
Aktualisieren von Anmeldeinformationen
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Anmeldeinformationen für Cloud-Objektspeicher und Cloud-Speicher vom Typ "relational" zu aktualisieren:
Melden Sie sich als Administrator bei ArcGIS Enterprise Manager an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Data Stores auf der Seitenleiste.
Die Seite "Data Stores" wird angezeigt.
Klicken Sie auf den Namen des Data Store, um ihn zu aktualisieren, und klicken Sie dann auf Anmeldeinformationen aktualisieren.
Wenn Sie einen Cloud-Objektspeicher aktualisieren, geben Sie die folgenden Informationen an:
Wenn Sie Amazon S3 verwenden, wählen Sie Zugriffsschlüssel oder IAM-Rolle als Authentifizierungstyp aus, und geben Sie die folgenden Informationen an:
- Bei Auswahl von Zugriffsschlüssel geben oder fügen Sie den Zugriffsschlüssel und den geheimen Schlüssel für den IAM-Benutzer ein.
Wenn Sie Azure Blob verwenden, wählen Sie Speicherkontoschlüssel oder Verwaltete Identität als Authentifizierungstyp aus, und geben Sie die folgenden Informationen an:
Bei Auswahl von Speicherkontoschlüssel geben Sie den Speicherkontonamen ein, bzw. fügen oder geben Sie den Speicherkontoschlüssel ein.
Wenn Sie Verwaltete Identität ausgewählt haben, geben Sie den Namen des Speicherkontos an, und wählen Sie als Identitätstyp Vom System zugewiesen oder Vom Benutzer zugewiesen aus.
- Wenn Sie eine vom Benutzer zugewiesene Identität ausgewählt haben, geben Sie die Client-ID an.
Falls Sie Google Cloud Storage verwenden, fügen oder geben Sie den Zugriffsschlüssel und den geheimen Schlüssel für das Service-Konto ein.
Wenn Sie einen Cloud-Speicher vom Typ "relational" aktualisieren, geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort der Datenbank an.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Die Anmeldeinformationen wurden aktualisiert.
Erhöhen der Volume-Größe
Sie können die Volume-Größe von Objektspeichern, Data Stores vom Typ "relational" bzw. "spatiotemporal" und Indexspeichern erhöhen.
Hinweis:
Diese Option gilt, wenn der Speicher als persistente Volumes bereitgestellt wurde. Sie wird nicht für Speicher unterstützt, der mit Cloud-Services konfiguriert wurde.
Gehen Sie zum Erhöhen der Volume-Größe folgendermaßen vor:
Melden Sie sich als Administrator bei ArcGIS Enterprise Manager an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Data Stores auf der Seitenleiste.
Die Seite "Data Stores" wird angezeigt.
Klicken Sie auf den Namen des Data Store, für den die Größe erhöht werden soll, und dann auf Volume-Größe erhöhen.
Erhöhen Sie die Volume-Größe, und klicken Sie auf Aktualisieren.
Wenn beim Erhöhen der Volume-Größe ein Fehler auftritt, enthält das Fenster Volume-Größe erhöhen Informationen zu diesem Versuch. In der Spalte Erforderliche Größe ist die zuvor angeforderte Volume-Größe aufgeführt. Um diesen Workflow erneut durchzuführen, muss der neue Wert größer als die zuvor angeforderte Größe sein.
Konfigurieren der Pod-Platzierung
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Pod-Platzierung für Systemspeicher-Bereitstellungen zu konfigurieren:
Melden Sie sich als Administrator bei ArcGIS Enterprise Manager an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Data Stores auf der Seitenleiste.
Klicken Sie auf den Namen der Data-Store-Bereitstellung, für die die Pod-Platzierung konfiguriert werden soll.
Klicken Sie auf Pod-Platzierung, um die Optionen Knotenaffinität oder Toleranzen anzuzeigen oder zu bearbeiten.
Weitere Informationen zu Knotenaffinität und Toleranzen finden Sie unter Pod-Platzierung
Klicken Sie auf Hinzufügen, wenn Sie neue Knotenaffinitäten oder Toleranzen konfigurieren.
Klicken Sie auf Pod-Platzierung speichern.
Migrieren zu einem Cloud-Data-Store vom Typ "relational"
Sie können ArcGIS Enterprise Manager verwenden, um den Data Store vom Typ "relational" von einem auf persistenten Volumes basierenden Speicher zu einem Cloud-Datenbank-Service zu migrieren.
Lesen Sie vor dem Migrieren die Überlegungen zur Verwendung eines Cloud-Data-Store vom Typ "relational". Es wird auch empfohlen, eine vollständige Sicherung der ArcGIS Enterprise-Organisation durchzuführen und die Option zum automatischen Löschen von Sicherungen zu deaktivieren.
Während des Migrationsprozesses wird die Organisation automatisch in den schreibgeschützten Modus versetzt. Benutzer können sich während des Upgrade-Prozesses bei der Organisation anmelden. Eine Ausnahme bilden kurze Zeiträume, in denen wichtige Systemkomponenten neu gestartet werden. Um die Auswirkungen auf den Betrieb zu minimieren, wird empfohlen, die Migration während einer geplanten Wartungsunterbrechung durchzuführen.
Führen Sie zum Migrieren des Data Store vom Typ "relational" die folgenden Schritte aus:
Melden Sie sich als Administrator bei ArcGIS Enterprise Manager an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Data Stores auf der Seitenleiste.
Die Seite "Data Stores" wird angezeigt.
Klicken Sie für den Data Store vom Typ "relational" auf Zu einem Cloud-Service migrieren.
Vergewissern Sie sich, dass die zuletzt erstellte Sicherung aktuell genug ist, um Ihre Anforderungen für die Wiederherstellung Ihrer Organisation mithilfe dieser Sicherung zu erfüllen, und klicken Sie auf Weiter.
Wenn Sie eine neue Sicherung erstellen möchten, klicken Sie auf Zu den Sicherungen, um den Migrationsprozess zu beenden.
Geben Sie die Konfiguration des Staging-Speicherorts an.
Der Staging-Speicherort ist ein persistentes Volume, in das Daten aus dem vorhandenen Data Store vom Typ "relational" vorübergehend kopiert werden, bevor sie in den neuen Cloud-Data-Store vom Typ "relational" migriert werden. Geben Sie basierend auf dem Bereitstellungstyp die folgenden Informationen für den Staging-Speicherort an:
Speicherklassenname: Geben Sie im Falle einer dynamischen Bereitstellung den von Ihnen erstellten Speicherklassennamen an. Dieses Feld ist bei statischer Bereitstellung optional.
Größe (GiB): Die Größe des PV für den Staging-Speicherort. Die erforderliche Mindestgröße für den Staging-Speicherort wird anhand der Datenmenge im Data Store vom Typ "relational" berechnet oder beträgt 16 GiB, je nachdem, welcher Wert höher ist.
Beschriftungsauswahl: Geben Sie die Beschriftung bzw. Beschriftungen an. Sie müssen mit denen des vorhandenen PV übereinstimmen. Dies ist für die statische Bereitstellung obligatorisch und für die dynamische Bereitstellung optional.
Klicken Sie auf Fortfahren, und klicken Sie auf Cloud-Konfiguration.
Wählen Sie auf der Seite Cloud-Konfiguration den Datenbankservice aus dem Dropdown-Menü aus, und geben Sie die folgenden Informationen an:
Datenbankendpunkt (Lesen/Schreiben): Der Datenbankendpunkt, der sowohl Lese- als auch Schreibvorgänge ermöglicht. Dieser verweist in der Regel auf die primäre Instanz der Datenbank, in der alle Datenänderungen erfolgen.
Datenbankendpunkt (schreibgeschützt): Der Datenbankendpunkt, der nur für Lesevorgänge verwendet wird. Dieser ist optional. Dieser verweist in der Regel auf mindestens ein schreibgeschütztes Replikat der Datenbank, das mit der primären Instanz synchronisiert wird. Schreibgeschützte Endpunkte helfen bei der Lastverteilung und verbessern so die Performance und Verfügbarkeit.
Datenbank-Port: Der Netzwerk-Port, den der Datenbankserver auf Verbindungen überwacht. Standardmäßig ist dies Port 5432.
Benutzername: Der Benutzername des Datenbankadministratorkontos, das für die Authentifizierung bei der Datenbank verwendet wird. Stellen Sie sicher, dass die notwendigen Berechtigungen zur Durchführung der erforderlichen Vorgänge vorhanden sind.
Kennwort: Das Kennwort des Datenbankadministrators.
Klicken Sie auf Migrieren, und warten Sie, bis der Migrationsprozess abgeschlossen ist.
Klicken Sie auf Fertig stellen, wenn die Migration erfolgreich abgeschlossen wurde.
Erstellen Sie eine vollständige Sicherung.
Ältere Sicherungen vor der Migration sind mit der neuen Konfiguration mit dem Cloud-Data-Store vom Typ "relational" nicht kompatibel. Zum Wiederherstellen mithilfe des In-Place-Wiederherstellungsprozesses ist eine neue Sicherung erforderlich.
Verwenden Sie den Out-of-Place-Wiederherstellungsprozess, wenn Sie eine Wiederherstellung aus einer vor der Migration erstellten Sicherung durchführen möchten.
Überprüfen des Data Store
Sie können mit Enterprise Manager überprüfen, ob der Objektspeicher, der Data Store vom Typ "relational" bzw. "spatiotemporal" und der Indexspeicher sich in einem fehlerfreien Zustand befinden. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen Data Store zu überprüfen:
Melden Sie sich als Administrator bei ArcGIS Enterprise Manager an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Data Stores auf der Seitenleiste.
Die Seite "Data Stores" wird angezeigt.
Klicken Sie neben dem Data Store auf Überprüfen, um die Überprüfung zu initiieren.
Die Überprüfung wird erfolgreich abgeschlossen, wenn auf alle Pods oder auf den Cloud-Store zugegriffen werden kann.
Die Überprüfung schlägt mit einer Warnung fehl, wenn der Zugriff nur auf einige der Pods möglich ist.
Eine Überprüfung kann nicht durchgeführt werden, wenn nicht auf den Data Store zugegriffen werden kann.
Wenn die Überprüfung fehlschlägt, suchen Sie in den Protokollen nach Hinweisen auf Speicher, für die der Zugriff nicht möglich ist, auf Synchronisationsverzögerungen oder andere mögliche Ursachen und beheben Sie eventuelle Fehler. Für Cloud-Stores sollten Sie außerdem die Verbindungsdaten überprüfen und auf abgelaufene Ameldeinformationen oder Berechtigungen achten.
Sie können die Überprüfung des Data Store auch im Abschnitt Systemspeicher auf der Seite Übersicht durchführen.
Verwalten von Raster-Speichern
Sie benötigen zwei Raster-Speicher, um die vollständigen Image-Hosting- und Raster-Analyse-Funktionen von ArcGIS Enterprise on Kubernetes zu aktivieren. Der erste Raster-Speicher verwendet den Objektspeicher in Amazon S3, Microsoft Azure Blob Storage oder Google Cloud Storage, um Bilddaten zu speichern. Der zweite Raster-Speicher verwendet eine relationale Enterprise-Geodatabase, um Mosaik-Datasets zu speichern, die Bilddaten referenzieren. Diese Mosaik-Datasets werden für Bilddaten-Layer benötigt, die aus mehreren Bildern bestehen.
Sie können beide Arten von Raster-Speichern mit Enterprise Manager hinzufügen, aktualisieren, überprüfen oder ihre Registrierung aufheben.
[!NOTE]Es ist nicht möglich, einen neuen Raster-Speicher hinzuzufügen, wenn bereits ein Raster-Speicher desselben Typs vorhanden ist.
Hinzufügen eines Raster-Speichers für Bilddaten
Melden Sie sich als Administrator bei ArcGIS Enterprise Manager an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Data Stores auf der Seitenleiste.
Klicken Sie neben Raster-Speicher (Objekt) auf Speicher hinzufügen.
Geben Sie den Namen des neuen Raster-Speichers ein.
Wählen Sie den gewünschten Speicherservice im Dropdown-Menü aus:
Amazon S3
Azure Blob
Google Cloud Storage
Wenn Sie Amazon Simple Storage Service (S3) verwenden, geben Sie folgende Informationen an:
Bucket-Name: Der Name des in Amazon S3 erstellten Bucket.
Region: Die Region, in der sich der Bucket befindet.
Hinweis:
Um eine Verbindung zu einem privaten S3-Endpunkt herzustellen, wählen Sie als Region Benutzerdefiniert aus. Geben oder fügen Sie die URL in das Feld Private URL ein, um auf die private Cloud zuzugreifen.
Ordner (optional): Der Name eines vorhandenen oder nicht vorhandenen Stammverzeichnisses in Amazon S3, das für den Raster-Speicher verwendet werden kann.
Vorhandene Anmeldeinformationen verwenden: Wählen Sie diese Option aus, um vorhandene Cloud-Speicher-Anmeldeinformationen für diesen Raster-Speicher zu verwenden. Diese Option wird nur angezeigt, wenn Ihre Organisation bei der Erstellung für die Verwendung von Cloud-Speicher konfiguriert wurde.
Authentifizierungstyp: Wenn Sie keine vorhandenen Anmeldeinformationen verwenden, wählen Sie Zugriffsschlüssel oder IAM-Rolle aus.
Geben Sie die folgenden Informationen ein, wenn der Zugriffsschlüssel als Authentifizierungstyp verwendet wird:
Zugriffsschlüssel: Fügen oder geben Sie den Zugriffsschlüssel für den IAM-Benutzer ein.
Geheimer Schlüssel: Fügen oder geben Sie den geheimen Schlüssel für den IAM-Benutzer ein.
Geben Sie bei Verwendung von Azure Blob die folgenden Informationen ein:
Container-Name: Der Name des in Azure erstellten Containers.
Speicherkonto: Der Name des Speicherkontos, das dem Container übergeordnet ist.
Speicherdomäne: Die -Speicherdomäne, in der sich der Azure-Speichercontainer befindet.
Hinweis:
Um eine Verbindung mit einem benutzerdefinierten Azure-BLOB-Endpunkt herzustellen, wählen Sie Andere als Speicherdomäne aus, und geben Sie die URL oder den DNS-Endpunkt für den Zugriff auf den Speicherort an.
Ordner (optional): Der Name eines vorhandenen oder nicht vorhandenen Stammverzeichnisses in Azure Blob, das für den Raster-Speicher verwendet werden kann.
Vorhandene Anmeldeinformationen verwenden: Wählen Sie diese Option aus, um vorhandene Cloud-Speicher-Anmeldeinformationen für diesen Raster-Speicher zu verwenden. Diese Option wird nur angezeigt, wenn Ihre Organisation bei der Erstellung für die Verwendung von Cloud-Speicher konfiguriert wurde.
Authentifizierungstyp: Wenn Sie keine vorhandenen Anmeldeinformationen verwenden, wählen Sie Freigegebener Schlüssel, Microsoft Entra-ID oder Shared Access Signature aus.
Wenn Sie Microsoft Entra-ID und als Identitätstyp "Vom Benutzer zugewiesene verwaltete Identität" ausgewählt haben, geben Sie die Client-ID an. Wenn Sie "Dienstprinzipal" ausgewählt haben, geben Sie auch die Mandanten-ID und den geheimen Clientschlüssel an.
Hinweis:
Vom Benutzer zugewiesene Identitäten müssen mindestens über Lesezugriff auf den Speicherkontocontainer verfügen. Wenn einer Instanz oder einem Speichercontainer mehr als eine vom Benutzer zugewiesene verwaltete Identität zugewiesen ist, müssen Sie eine Client-ID angeben.
Bei Auswahl von Freigegebener Schlüssel fügen oder geben Sie den primären oder sekundären Kontoschlüssel für das verknüpfte Speicherkonto ein.
Wenn Sie Shared Access Signature ausgewählt haben, geben Sie das Token ein.
Bei Verwendung von Google Cloud Storage geben Sie die folgenden Informationen ein:
Bucket-Name: Der Name des in Google Cloud Storage erstellten Bucket.
Ordner (optional): Der Name eines vorhandenen oder nicht vorhandenen Stammverzeichnisses in Google Cloud Storage, das für den Raster-Speicher verwendet werden kann.
Vorhandene Anmeldeinformationen verwenden: Wählen Sie diese Option aus, um vorhandene Cloud-Speicher-Anmeldeinformationen für diesen Raster-Speicher zu verwenden. Diese Option wird nur angezeigt, wenn Ihre Organisation bei der Erstellung für die Verwendung von Cloud-Speicher konfiguriert wurde.
Zugriffsschlüssel: Wenn Sie keine vorhandenen Anmeldeinformationen verwenden, fügen oder geben Sie den Zugriffsschlüssel für das Service-Konto ein.
Geheimer Schlüssel: Wenn Sie keine vorhandenen Anmeldeinformationen verwenden, fügen oder geben Sie den geheimen Schlüssel für das Service-Konto ein.
Klicken Sie auf Speichern.
Der Raster-Speicher wird zu Ihrer Organisation hinzugefügt und im Abschnitt Funktionsbasierter Speicher angezeigt.
Hinzufügen eines Raster-Speichers für Mosaik-Datasets
Melden Sie sich als Administrator bei ArcGIS Enterprise Manager an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Data Stores auf der Seitenleiste.
Klicken Sie neben Raster-Speicher (relational) auf Speicher hinzufügen.
Geben Sie einen Namen für den Raster-Speicher an.
Wählen Sie eine Datenbankverbindungsdatei für die Geodatabase aus, die Sie als relationalen Raster-Speicher verwenden.
Klicken Sie auf Speichern.
Der Raster-Speicher wird zu Ihrer Organisation hinzugefügt und im Abschnitt Funktionsbasierter Speicher angezeigt.
Aktualisieren der Eigenschaften von Raster-Speichern
Möglicherweise müssen die Anmeldeinformationen oder die Authentifizierungsmethode, die Sie beim Hinzufügen des Raster-Speichers angegeben haben, aktualisiert werden. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Eigenschaften eines Raster-Speichers zu aktualisieren:
Melden Sie sich als Administrator bei ArcGIS Enterprise Manager an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Data Stores auf der Seitenleiste.
Die Seite "Data Stores" wird angezeigt.
Klicken Sie im Abschnitt Raster-Speicher neben dem Raster-Speicher, den Sie aktualisieren möchten, auf die Schaltfläche Weitere Optionen
.Wenn Sie einen Raster-Speicher aktualisieren, der zum Speichern von Bilddaten einen Objektspeicher verwendet, aktualisieren Sie die für den Speicherservice verfügbaren Eigenschaften:
Amazon S3: Wählen Sie einen Authentifizierungstyp aus, und geben Sie die für den Authentifizierungstyp erforderlichen Informationen an.
Azure Blob: Wählen Sie einen Authentifizierungstyp aus, und geben Sie die für den Authentifizierungstyp erforderlichen Informationen an.
Bei Verwendung von Google Cloud Storage: Geben Sie den Zugriffsschlüssel und den geheimen Schlüssel an.
Beschreibungen der Eigenschaften finden Sie unter dem Schritt für Ihren Speicherservice im Abschnitt Hinzufügen eines Raster-Speichers oben.
Wenn Sie einen Raster-Speicher aktualisieren, der zum Speichern von Mosaik-Datasets eine Enterprise-Geodatabase verwendet, wählen Sie die aktualisierte Datei für die Datenbankverbindung aus.
Achtung:
Die Auswahl einer falschen Verbindungsdatei oder das Ändern des Datenbank-Benutzernamens kann dazu führen, dass die vorhandenen veröffentlichten Services, die zum Raster-Speicher gehören, nicht mehr funktionieren.
Klicken Sie auf Speichern.
Hinweis:
Für einen Raster-Speicher, der zum Speichern von Bilddaten einen Objektspeicher verwendet, wird das Aktualisieren der Eigenschaften mit Ausnahme der Anmeldeinformationen oder des Authentifizierungsmodus mit Enterprise Manager nicht unterstützt.
Überprüfen eines Raster-Speichers
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um festzustellen, ob ein Raster-Speicher, der zum Speichern von Bilddaten einen Objektspeicher verwendet, fehlerfrei oder fehlerhaft ist:
Melden Sie sich als Administrator bei ArcGIS Enterprise Manager an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Data Stores auf der Seitenleiste von ArcGIS Enterprise Manager.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Überprüfen neben dem zu überprüfenden Raster-Speicher.
Die Überprüfung ist erfolgreich, wenn auf den Raster-Speicher zugegriffen und er verwendet werden kann. Die Validierung schlägt fehl, wenn nicht auf den Rasterspeicher zugegriffen werden kann, dieser nicht beschreibbar ist oder ein anderes Problem vorliegt, z. B. abgelaufene Anmeldeinformationen. Im Falle eines Systemausfalls oder eines anderen unvorhergesehenen Ereignisses kann die Überprüfung auch fehlschlagen, weil der Status des Raster-Speichers nicht ermittelt werden konnte.
Wenn die Überprüfung fehlschlägt, stellen Sie sicher, dass die Verbindung eine geringe Latenz hat, die für den Zugriff verwendete Verbindungszeichenfolge die erforderlichen Schreibberechtigungen hat und keine Autorisierungsprobleme vorliegen.
Derzeit ist die Überprüfung für einen Raster-Speicher, der zum Speichern von Mosaik-Datasets eine Enterprise-Geodatabase verwendet, in ArcGIS Enterprise Manager nicht verfügbar. Verwenden Sie einen Datenbank-Client, wie z. B. ArcGIS Pro, um den Benutzernamen und das Kennwort für diesen Typ von Raster-Speicher zu überprüfen. Verwenden Sie Werkzeuge zur Netzwerkverwaltung, um sicherzustellen, dass der Netzwerkverkehr zwischen dem Cluster und der Datenbank möglich ist.
Aufheben der Registrierung eines Raster-Speichers
Führen Sie zum Aufheben der Registrierung eines Raster-Speichers die folgenden Schritte aus:
Melden Sie sich als Administrator bei ArcGIS Enterprise Manager an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Data Stores auf der Seitenleiste von ArcGIS Enterprise Manager.
Die Seite "Data Stores" wird angezeigt.
Klicken Sie neben dem Raster-Speicher, dessen Registrierung Sie aufheben möchten, auf die Schaltfläche Weitere Optionen
.Klicken Sie auf Registrierung aufheben und dann zum Bestätigen noch einmal auf Registrierung aufheben.