ArcGIS Notebook Server – Systemanforderungen
ArcGIS Notebook Server ist eine ArcGIS-Server-Rolle, die für das Hosting von ArcGIS Notebooks lizenziert und konfiguriert ist. Die Serverrolle nutzt Docker-Container zum Hosten und Betreiben von Notebooks und bietet eine isolierte und sichere Umgebung für die Notebooks, ohne den Betrieb des Hostbetriebssystems zu beeinträchtigen.
Weitere Informationen zu Docker und die zugehörige Rolle in ArcGIS Notebook Server
Im Folgenden werden die für die Ausführung von ArcGIS Notebook Server erforderlichen System- und Hardwareanforderungen aufgeführt. Während des Setups wird ein Diagnosewerkzeug ausgeführt, um besser ermitteln zu können, ob Ihr Computer die Systemvoraussetzungen erfüllt.
Weitere Informationen zu Mirantis Container Runtime und Docker Engine aus den Binärdateien sowie deren Rolle in ArcGIS Notebook Server
Im Folgenden werden die für die Ausführung von ArcGIS Notebook Server erforderlichen System- und Hardwareanforderungen aufgeführt.
Hardwareanforderungen
Ein ArcGIS Notebook Server-Knoten, der Linux-Container verwendet, benötigt mindestens einen 4-Kern-Prozessor, 16 GB RAM und 75 GB Festplattenspeicherplatz.
Ein ArcGIS Notebook Server-Knoten, der Windows-Container verwendet, benötigt mindestens einen 4-Kern-Prozessor, 32 GB RAM und 100 GB Festplattenspeicher.
Für eine Produktionsumgebung sind keine Hardwarevoraussetzungen aufgeführt, da die Benutzer- und Business-Anforderungen der Software variieren können. Diese Anforderungen müssen bei der Bestimmung der Hardwareanforderungen berücksichtigt werden, um den Erwartungen an Performance und Skalierbarkeit zu entsprechen.
Stellen Sie sicher, dass das /var-Verzeichnis, in dem ArcGIS Notebook Server die Docker-Container-Images lokal speichert, mindestens 50 GB freien Festplattenspeicherplatz aufweist. Weitere Informationen finden Sie unter Container-Engines und ArcGIS Notebook Server.
General-Purpose Computing on GPU
Die Unterstützung von General-Purpose Computing on GPU (GPGPU) unter Verwendung von CUDA ist nicht erforderlich, um die Software auszuführen, für die meisten Deep-Learning-Funktionen hingegen schon. Da Deep Learning rechenintensiv ist, wird für die Verarbeitung großer Datasets die Verwendung einer leistungsstarken GPU empfohlen.
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Element |
Unterstützt und empfohlen |
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GPU-Typ |
NVIDIA-GPU mit CUDA-Compute Capability, Mindestversion 5.0; empfohlene Version 6.1 oder höher. Informationen zur Compute Capability von GPUs finden Sie in der Liste der CUDA-fähigen Karten. |
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GPU-Treiber |
NVIDIA-GPU-Treiber: Es ist mindestens Version 527.41 erforderlich. |
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Dedizierter Grafikspeicher |
Minimum: 6 GB |
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Empfohlen: mindestens 16 GB |
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Die Speicheranforderungen hängen von der Modellarchitektur und der verwendeten Batch-Größe ab. |
Hinweis:
Ein GPU-Treiber, der nicht auf dem aktuellen Stand ist, führt dazu, dass Deep-Learning-Werkzeuge mit einem Laufzeitfehler fehlschlagen. Gemeldet wird, dass CUDA nicht installiert ist oder dass eine nicht unterstützte Werkzeugverkettung vorhanden ist. Vergewissern Sie sich, dass die direkt von NVIDIA bereitgestellten GPU-Treiber aktuell sind.
Firewall-Einstellungen
ArcGIS Notebook Server kommuniziert über Port 11443. Sie müssen diesen Port in der Firewall öffnen, bevor Sie die Software installieren.
Für die Kommunikation mit der verbundenen ArcGIS Enterprise-Organistaion benötigt ArcGIS Notebook Server auf dem Portal-Computer Zugriff auf Port 7443.
Hinweis:
Diese Komponente stellt nur ein Teilelement einer ArcGIS Enterprise-Bereitstellung dar. Ein Schema und Links zu Informationen zu den Ports, die für die Kommunikation mit anderen Komponenten in ArcGIS Enterprise erforderlich sind, finden Sie in den ArcGIS Enterprise-Systemanforderungen.
Temporäre Speicherplatzanforderungen
Standardmäßig werden Ressourcen in das Systemverzeichnis /tmp extrahiert. Für dieses Verzeichnis müssen die Berechtigungen zum Lesen, Schreiben und Ausführen aktiviert sein. Wenn der erforderliche Speicherplatz im Verzeichnis /tmp nicht verfügbar ist, versucht das Setup-Programm, Installationsprogrammressourcen in das HOME-Verzeichnis des Benutzers zu extrahieren. Wenn der erforderliche Speicherplatz im HOME-Verzeichnis des Benutzers nicht verfügbar ist, meldet das Setup-Programm einen Fehler. Sie können auch ein temporäres Verzeichnis angeben, indem Sie die Umgebungsvariable IATEMPDIR festlegen.
Grenzwerte für Datei-Handles und Prozesse
ArcGIS Notebook Server ist ein datenintensives Serverprodukt, und viele seiner Datenformate enthalten Hunderttausende Dateien. In stark genutzten Systemen kann es vorkommen, dass tausende oder zehntausende Dateien gleichzeitig verwendet werden. Wenn nicht genügend Datei-Handles und Prozesse vorhanden sind, werden Anforderungen ggf. nicht verarbeitet, was zu Systemausfallzeiten führen kann. Die benötigte Anzahl von Datei-Handles und Prozessen variiert basierend auf den Daten und der Anzahl der ausgeführten Instanzen (Threads/Prozesse). Durch Festlegen von Minimalwerten für Datei-Handle auf 65.535 und von Prozessen auf 25.059 stellen Sie den ordnungsgemäßen Betrieb des Systems sicher.
Für Datei-Handles und Prozesse unter Linux sind harte und weiche Grenzwerte festgelegt. Zum Festlegen der festen Grenzwerte verwenden Sie den Befehl ulimit -Hn -Hu (oder limit -h-Deskriptoren bei Verwendung von csh). Zum Festlegen der weichen Grenzwerte verwenden Sie den Befehl ulimit -Sn -Su (oder limit-Deskriptoren bei Verwendung von csh).
Zum Erhöhen der weichen und harten Grenzwerte müssen Sie die Datei /etc/security/limits.conf mit Berechtigung als Superuser in einem Editor bearbeiten. Sie können die Grenzwerte ändern, indem Sie die folgenden vier Zeilen in die Datei einfügen:
<ArcGIS Notebook Server installation user> soft nofile <file limit>
<ArcGIS Notebook Server installation user> hard nofile <file limit>
<ArcGIS Notebook Server installation user> soft nproc <process limit>
<ArcGIS Notebook Server installation user> hard nproc <process limit>
Im Anschluss an diese Änderung müssen Sie sich abmelden und dann wieder mit dem entsprechenden Benutzernamen anmelden, damit die neuen Werte übernommen werden. Wenn Sie überprüfen möchten, ob die Grenzwerte ordnungsgemäß geändert wurden, verwenden Sie die Befehle ulimit -Hn -Hu und ulimit -Sn -Su wie oben beschrieben.
Betriebssystemanforderungen für Linux-Container
Die folgenden 64-Bit-Betriebssysteme erfüllen die Betriebssystemanforderungen. 32-Bit-Betriebssysteme werden nicht mehr unterstützt. Die Installation wird nur fortgesetzt, wenn das Betriebssystem ein 64-Bit-System ist.
Container-Engines für ArcGIS Notebook Server unter Linux
Für Linux-Systeme sind zwei Container-Engines verfügbar: Docker Engine und Mirantis Container Runtime.
Wenn Sie Ubuntu oder Red Hat Enterprise Linux Server verwenden, können Sie beide Editionen von Docker verwenden.
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Container-Engine |
Betriebssystem |
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Docker Engine Community Edition 29.2.0 oder höher Hinweis:Wenn Sie die Docker Engine-Version 29 oder höher verwenden und für die Anwendung ein Upgrade von der vorherigen Version durchgeführt wurde, bearbeiten Sie |
Ubuntu Server LTS 24.04.3 Ubuntu Server LTS 22.04.5 Red Hat Enterprise Linux Server 8 Update 10 Red Hat Enterprise Linux Server 9 Update 7 Rocky Linux 8 Update 10 Rocky Linux 9 Update 7 AlmaLinux 8 Update 10 AlmaLinux 9 Update 7 |
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Mirantis Container Runtime-Version 25.0.15 oder höher Hinweis:Aktuelle Informationen finden Sie unter Kompatibilitätsmatrix für Mirantis Container Runtime 25.0 |
Ubuntu Server LTS 22.04.3 Ubuntu Server LTS 24.04.2 Red Hat Enterprise Linux Server 8 Update 10 Red Hat Enterprise Linux Server 9 Update 7 Oracle Linux 9 Update 7 Rocky Linux 8 Update 10 Rocky Linux 9 Update 7 SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 15 SP6 |
Mirantis Container Runtime
ArcGIS Notebook Server unter Windows mit Mirantis Container Runtime unterstützt die folgenden Betriebssysteme:
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Betriebssystem |
Container-Engine |
Zusätzliche Anforderungen |
|---|---|---|
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Windows Server 2022 Standard und Datacenter |
Mirantis Container Runtime-Version 25.0.15 oder höher |
Optional können Sie Hyper-V installieren. Hinweis:Es gibt Beschränkungen bezüglich der maximalen Anzahl an Containern, die mit der Hyper-V-Isolation unter Windows Server Standard ausgeführt werden kann. Weitere Informationen finden Sie im Windows-FAQ. |
Docker Engine aus Binärdateien
ArcGIS Notebook Server unter Windows mit Docker Engine aus Binärdateien unterstützt die folgenden Betriebssysteme und Docker Engine-Versionen:
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Betriebssystem |
Container-Engine |
Zusätzliche Anforderungen |
|---|---|---|
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Windows Server 2025 Standard und Datacenter Windows Server 2022 Standard und Datacenter |
Docker Engine Community Version 29.2.0 oder höher |
Optional können Sie Hyper-V installieren. Hinweis:Es gibt Beschränkungen bezüglich der maximalen Anzahl an Containern, die mit der Hyper-V-Isolation unter Windows Server Standard ausgeführt werden kann. Weitere Informationen finden Sie im Windows-FAQ. |
Betriebssystemanforderungen für Windows-Container
Die folgenden 64-Bit-Betriebssysteme erfüllen die Betriebssystemanforderungen. 32-Bit-Betriebssysteme werden nicht mehr unterstützt. Die Installation wird nur fortgesetzt, wenn das Betriebssystem ein 64-Bit-System ist.
Hinweis:
Windows Server 2022 und 2025 sind die einzigen Betriebssysteme, die für ArcGIS Notebook Server- und Windows-Container unterstützt werden.
Für Linux-Systeme sind zwei Container-Engines verfügbar: Docker Engine und Mirantis Container Runtime.
Wenn Sie Ubuntu oder Red Hat Enterprise Linux Server verwenden, können Sie beide Editionen von Docker verwenden.
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Container-Engine |
Betriebssystem |
|---|---|
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Docker Engine Community Edition 29.2.0 oder höher Hinweis:Wenn Sie die Docker Engine-Version 29 oder höher verwenden und für die Anwendung ein Upgrade von der vorherigen Version durchgeführt wurde, bearbeiten Sie |
Ubuntu Server LTS 24.04.3 Ubuntu Server LTS 22.04.5 Red Hat Enterprise Linux Server 8 Update 10 Red Hat Enterprise Linux Server 9 Update 7 Rocky Linux 8 Update 10 Rocky Linux 9 Update 7 AlmaLinux 8 Update 10 AlmaLinux 9 Update 7 |
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Mirantis Container Runtime-Version 25.0.15 oder höher Hinweis:Aktuelle Informationen finden Sie unter Kompatibilitätsmatrix für Mirantis Container Runtime 25.0 |
Ubuntu Server LTS 22.04.3 Ubuntu Server LTS 24.04.2 Red Hat Enterprise Linux Server 8 Update 10 Red Hat Enterprise Linux Server 9 Update 7 Oracle Linux 9 Update 7 Rocky Linux 8 Update 10 Rocky Linux 9 Update 7 SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 15 SP6 |
Mirantis Container Runtime
ArcGIS Notebook Server unter Windows mit Mirantis Container Runtime unterstützt die folgenden Betriebssysteme:
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Betriebssystem |
Container-Engine |
Zusätzliche Anforderungen |
|---|---|---|
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Windows Server 2022 Standard und Datacenter |
Mirantis Container Runtime-Version 25.0.15 oder höher |
Optional können Sie Hyper-V installieren. Hinweis:Es gibt Beschränkungen bezüglich der maximalen Anzahl an Containern, die mit der Hyper-V-Isolation unter Windows Server Standard ausgeführt werden kann. Weitere Informationen finden Sie im Windows-FAQ. |
Docker Engine aus Binärdateien
ArcGIS Notebook Server unter Windows mit Docker Engine aus Binärdateien unterstützt die folgenden Betriebssysteme und Docker Engine-Versionen:
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Betriebssystem |
Container-Engine |
Zusätzliche Anforderungen |
|---|---|---|
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Windows Server 2025 Standard und Datacenter Windows Server 2022 Standard und Datacenter |
Docker Engine Community Version 29.2.0 oder höher |
Optional können Sie Hyper-V installieren. Hinweis:Es gibt Beschränkungen bezüglich der maximalen Anzahl an Containern, die mit der Hyper-V-Isolation unter Windows Server Standard ausgeführt werden kann. Weitere Informationen finden Sie im Windows-FAQ. |
Cloud-Implementierungen
Sie können ArcGIS Notebook Server in der Cloud bereitstellen. Mit Cloud-Plattformen können Sie der ArcGIS Notebook Server-Bereitstellung mehr Funktionen hinzufügen, z. B. das Ändern der Computerkapazität und die automatische Verteilung des Anwendungsnetzwerk-Datenverkehrs auf mehrere Instanzen für eine bessere Performance.
Esri Bilder
ArcGIS Enterprise on Amazon Web Services (AWS) stellt Werkzeuge bereit, mit denen Sie die Komponenten unter AWS bereitstellen können. Sie können ArcGIS Enterprise Cloud Builder for Amazon Web Services oder die AWS CloudFormation-Vorlage verwenden, um ArcGIS Notebook Server bereitzustellen.
ArcGIS Enterprise on Microsoft Azure stellt Werkzeuge bereit, mit denen Sie die ArcGIS Enterprise-Komponenten unter Azure bereitstellen können. Sie können ArcGIS Enterprise Cloud Builder for Microsoft Azure oder Automatisierungslösungen wie Chef Cookbooks for ArcGIS or Microsoft PowerShell Desired State Configuration (DSC) for ArcGIS verwenden, um ArcGIS Notebook Server bereitzustellen.
Andere Images
Um ArcGIS Notebook Server auf einem anderen Betriebssystem, einem anderen Computertyp oder einer anderen Cloud-Plattform als den Ressourcen von Esri bereitzustellen, müssen Sie die Software auf einer Instanz Ihres Cloud-Providers installieren und konfigurieren. Die Instanz muss die auf dieser Seite beschriebenen Anforderungen an Hardware, Software, Firewall, temporären Speicherplatz, Grenzwerte für Datei-Handles und Prozesse, SSL-Zertifikat und Domänennamen erfüllen. Beachten Sie Folgendes, wenn Sie Ihre eigene Cloud-Instanz für ArcGIS Notebook Server installieren:
- ArcGIS Enterprise Cloud Builder for Microsoft Azure unterstützt nicht die Bereitstellung von ArcGIS Notebook Server auf Linux-Plattformen. Um virtuelle Azure-Computer mit Linux-Plattformen zu verwenden, müssen Sie die ArcGIS Notebook Server-Installation manuell bereitstellen und verwalten.
Um ArcGIS Notebook Server auf einem anderen Betriebssystem, einem anderen Computertyp oder einer anderen Cloud-Plattform als den Ressourcen von Esri bereitzustellen, müssen Sie die Software auf einer Instanz Ihres Cloud-Providers installieren und konfigurieren. Die Instanz muss die auf dieser Seite beschriebenen Anforderungen an Hardware, Software, Firewall, SSL-Zertifikat und Domänennamen erfüllen. Beachten Sie Folgendes, wenn Sie Ihre eigene Cloud-Instanz für ArcGIS Notebook Server installieren:
Die Bereitstellung von ArcGIS Notebook Server auf Windows-Computern mit ArcGIS Enterprise Cloud Builder for Amazon Web Services wird nicht unterstützt. Wenn Sie vorhaben, ArcGIS Enterprise Cloud Builder for Amazon Web Services oder AWS CloudFormation-Vorlagen zu verwenden, stellen Sie die Software in einer unterstützten Linux-Umgebung bereit.
Um virtuelle AWS-Computer (Amazon Web Services) auf Windows-Plattformen zu verwenden, müssen Sie die ArcGIS Notebook Server-Installation manuell bereitstellen und verwalten.
Wenn Sie Ihre eigene Microsoft Azure-Instanz in Windows bereitstellen, wird das Image von Microsoft Server 2022 mit Containern empfohlen.
SSL-Zertifikate
ArcGIS Notebook Server enthält standardmäßig ein vorkonfiguriertes selbstsigniertes Zertifikat, mit dem der Server zuerst getestet werden kann. So lässt sich mit dem Zertifikat schnell überprüfen, ob die Installation erfolgreich ausgeführt wurde.
Sie müssen ein Zertifikat von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA) anfordern und dessen Verwendung auf ArcGIS Notebook Server konfigurieren. Hierbei sollte es sich um ein von Ihrer Organisation ausgegebenes oder ein von einer Zertifizierungsstelle (CA) signiertes Zertifikat handeln. Das Zertifikat muss mit einem Subject Alternative Name (SAN) konfiguriert sein, sonst funktioniert ArcGIS Notebook Server nicht ordnungsgemäß.
Hinweis:
Bei Zertifikaten, die mit IIS erstellt wurden, gibt es nicht die Möglichkeit, einen SAN einzubinden. Verwenden Sie das Skript aus Erstellen eines Domänenzertifikats, das einen SAN mit dem erstellten Zertifikat beinhaltet.
Portal for ArcGIS verfügt ebenfalls über ein vorkonfiguriertes selbstsigniertes Zertifikat. Da Sie eine ArcGIS Notebook Server-Site mit Ihrem Portal verbinden möchten, sollten Sie ein Zertifikat von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle anfordern und das Portal für dessen Verwendung konfigurieren.
Softwarevoraussetzungen
Vor der Installation von ArcGIS Notebook Server müssen Sie mindestens über eine Basisbereitstellung von ArcGIS Enterprise verfügen. Während des Setupprozesses verbinden Sie Ihre neue ArcGIS Notebook Server-Seite mit ArcGIS Enterprise. ArcGIS Notebook Server kann auf einem Computer installiert werden, auf dem andere ArcGIS Enterprise-Software (der gleichen Version) installiert ist.
Für ArcGIS Notebook Server muss die Docker-Runtime installiert sein. Befolgen Sie die Schritte unter Installieren der Container-Engine für ArcGIS Notebook Server zur Installation der richtigen Edition von Docker.
ArcGIS Notebook Server erfordert je nach Betriebssystem die Installation folgender Paketgruppen:
RHEL Server:
aclundgettextUbuntu Server:
aclundgettext-base
Führen Sie zur Installation dieser Paketgruppen folgende Betriebssystembefehle in einem Terminal aus:
RHEL Server-Computer
sudo yum install acl
sudo yum install gettext
Ubuntu Server-Computer
sudo apt-get install acl
sudo apt-get install gettext-base
DNS-Hostnameneintrag
ArcGIS Notebook Server muss auf einem Computer installiert sein, der über einen DNS-Hostnameneintrag verfügt. Dazu müssen die Systemadministratoren einem Namenserver in ihrem Netzwerk eventuell einen Eintrag hinzufügen und prüfen, ob dieser Namenserver in der Konfigurationsdatei /etc/resolv.conf auf dem System aufgelistet wird.
Da Sie die Site mit Ihrem Portal verbinden möchten, empfiehlt es sich, den DNS Ihrer Organisation so zu konfigurieren, dass FQDN (Fully Qualified Domain Name)-Einträge einbezogen werden. Das Portal fordert den FQDN jeder Site an, wenn Sie eine Verbindung herstellen.
Für ArcGIS Notebook Server auf Windows-Containern muss Mirantis Container Runtime oder Docker Engine aus den Binärdateien installiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Installation von Mirantis Container Runtime für ArcGIS Notebook Server oder Installation von Docker Engine aus Binärdateien.
ArcGIS Web Adaptor-Instanzen, die auf IIS-Webservern ausgeführt werden, aktivieren standardmäßig das WebSocket-Protokoll. Es ist keine Aktion erforderlich. Bislang war die Aktivierung des WebSocket-Protokolls ein wesentlicher Bestandteil der ArcGIS Notebook Server-Installation, denn das Protokoll ist erforderlich, damit Notebooks mit Web Adaptor funktionieren.
Empfehlungen für Domain Name System und Fully Qualified Domain Name
Es wird empfohlen, das DNS (Domain Name System) Ihrer Organisation so zu konfigurieren, dass Einträge für den FQDN (Fully Qualified Domain Name, vollständig qualifizierter Domänenname) für die ArcGIS Notebook Server-Site einbezogen werden. Portal for ArcGIS fordert den FQDN der Site an, wenn Sie eine Verbindung herstellen.
Unterstützte Webbrowser
Um sowohl den Konfigurationsassistenten von ArcGIS Notebook Server als auch den Notebook-Editor zu verwenden, werden die folgenden Webbrowser unterstützt:
Google Chrome Version 138 und höher
Microsoft Edge Version 138 und höher
Mozilla Firefox Version 142 und höher
Mozilla Firefox Version 140 (ESR)
Safari Version 18 und höher