Datentypen, die von einem LAS-Dataset unterstützt werden
Die wichtigsten Datenquellen für LAS-Datasets sind in Dateien im LAS-Format (*.las, *.zlas und *.laz) gespeicherte LIDAR-Daten und in Feature-Classes gespeicherte Oberflächeneinschränkungen. zLAS- und LAZ-Dateien sind LAS-Dateien im komprimierten Format.
LIDAR- und Punktwolkendaten
Zu den allgemeinen Merkmalen von Punktwolkendaten gehören folgende:
LIDAR-Punktwolken (Light Detection and Ranging), die im
.las-Dateiformat gespeichert sindNicht oberflächenspezifisch
Erfasst in den erforderlichen Punktabständen, je nach Anwendung zwischen 1 und 3 Fuß (etwa 0,2 bis 1 Meter)
Jeder Punkt enthält Attribute, die zusammen mit den X-,Y-,Z-Daten gespeichert werden
Große Mengen an Punktdaten
Photogrammetrische Punktwolkendaten können auch in
.las-Dateien gespeichert werden
Komprimierte LIDAR-Formate
In ArcGIS Pro werden zwei komprimierte LIDAR-Formate unterstützt: *.zlas- und *.laz-Dateien. Es handelt sich hier um verlustfrei komprimierte Versionen einer LAS-Datei. Komprimierte LIDAR-Formate sind optimierte Versionen von LAS-Dateien, die sich gut zum Archivieren, Freigeben und zur direkten Verwendung in ArcGIS Pro eignen. Komprimierte Dateien im LIDAR-Format sind im Vergleich zu regulären LAS-Dateien wesentlich kleiner und deutlich einfacher in Netzwerken freizugeben.
Zu den allgemeinen Merkmalen des ZLAS-Formats gehören folgende:
Sie können im Dialogfeld "Eigenschaften: LAS-Dataset" oder mit dem Werkzeug LAS-Dataset erstellen einem LAS-Dataset
*.zlas-Dateien hinzufügen.Sie sehen einzelne
*.zlas-Dateien im Bereich Katalog und können diese per Drag&Drop in eine Karte oder Szene in ArcGIS Pro einfügen.Bei der Erstellung von
*.zlas-Dateien werden ein räumlicher Index und Statistiken generiert. Sie sind in die*.zlas-Dateien eingebettet und verbessern die gesamte Performance und Bedienfreundlichkeit. LAS-Datasets, die*.zlas-Dateien referenzieren verwenden automatisch die für diese Dateien verfügbaren Statistiken.Für ein LAS-Dataset, das
*.zlas-Dateien referenziert, kann eine Pyramide erstellt werden.Sie können mithilfe von Geoverarbeitungswerkzeugen aus einem LAS-Dataset, das
*.zlas-Dateien referenziert, oder aus einzelnen*.zlas-Dateien abgeleitete Produkte erstellen.Sie können Klassencodes und Klassen-Flags aus einem LAS-Dataset, das
*.zlas-Dateien referenziert, oder in einzelnen*.zlas-Dateien bearbeiten.
Zu den allgemeinen Merkmalen des LAZ-Formats gehören folgende:
Sie können im Dialogfeld "Eigenschaften: LAS-Dataset" oder im Dialogfeld"Eigenschaften: LAS-Dataset" und mit dem Geoverarbeitungswerkzeug LAS-Dataset erstellen einem LAS-Dataset
*.laz-Dateien hinzufügen.Sie sehen keine einzelnen
*.laz-Dateien im Bereich Katalog und können diese nicht per Drag&Drop in eine Karte oder Szene in ArcGIS Pro einfügen. Sie müssen einem LAS-Dataset hinzugefügt werden, um in ArcGIS Pro verwendet werden zu können.Sie können Statistiken für ein LAS-Dataset und die zugehörigen
referenced *.laz-Dateien berechnen, um besser zu verstehen, welche Klassencodes und sonstigen Attribute die*.laz-Dateien enthalten.Bei der Berechnung von Statistiken wird für
*.laz-Dateien ein räumlicher Index erstellt.Für ein LAS-Dataset, das
*.laz-Dateien referenziert, kann eine Pyramide erstellt werden.Sie können mithilfe von Geoverarbeitungswerkzeugen aus einem LAS-Dataset, das eine
*.laz-Datei referenziert, abgeleitete Produkte erstellen.Sie können Klassencodes und Klassen-Flags aus einem LAS-Dataset, das
*.laz-Dateien referenziert, nicht bearbeiten.
Oberflächeneinschränkungen
Oberflächeneinschränkungen sind Oberflächen-Features, die in Geodatabase-Feature-Classes gespeichert werden, die in der Regel von einer Fernerkundungstechnik, wie beispielsweise der Photogrammetrie, abgeleitet werden.
Zu den Merkmalen von photogrammetrisch abgeleiteten Bruchkanten gehören folgende:
Oberflächenspezifische Unterbrechungen der Neigung entlang linearer Features
Natürliche Landformen (z. B. Berggrate und Täler)
Gelände-Features, die durch Erdarbeiten entstanden sind (z. B. durch Bulldozer)
Ufer von Seen, Bächen oder Flüssen
Rand des Straßenbelags
Abgrenzung von leeren Gebieten (typischerweise durch Vegetation verdeckt)
Minimale Attribuierung
Typischerweise moderate Mengen
Zu den Merkmalen von GPS-Punkten gehören folgende:
Unregelmäßig verteilt
Können, müssen aber nicht oberflächenspezifische Spitzen und Vertiefungen darstellen
Verwendung für Kontrolle, Qualitätssicherung und Benchmarking anderer Daten
Kontrollpunkte der Grundstücksgrenzen
Potenziell signifikante Attribuierung pro Punkt
Typischerweise kleine Mengen
In der nachstehenden Tabelle werden die Typen der Oberflächeneinschränkungen beschrieben, die verwendet werden können.
|
Oberflächeneinschränkungstyp |
Feature-Class |
Z-Wertquelle in der Feature-Class |
Beispieldaten |
|---|---|---|---|
|
Punkte (X-, Y-,Z-Positionen) |
Point-Feature-Class |
Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
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Polygon-Feature-Class |
oder
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Abgrenzung der Uferlinie |
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Bruchkanten (hart oder weich) |
Line-Feature-Class |
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Polygon-Feature-Class |
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Seeuferlinie |
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Clip-Polygone (hart oder weich) |
Polygon-Feature-Class |
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Grenzen des Untersuchungsgebiets |
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Radieren-Polygone (hart oder weich) |
Polygon-Feature-Class |
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Ersetzen-Polygone (hart oder weich) |
Polygon-Feature-Class |
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Gewässer |