Entitäten mit Deep Learning extrahieren (GeoAI Tools)
Zusammenfassung
Damit wird ein trainiertes Modell zur Erkennung benannter Entitäten für Textdateien in einem Ordner oder einer Textdatei in einer Feature-Class oder Tabelle zum Extrahieren von Entitäten und Positionen (wie Adressen, Namen von Orten oder Personen, Datumsangaben und Geldwerte) in eine Tabelle ausgeführt. Wenn die extrahierten Entitäten eine Adresse enthalten, wird diese vom Werkzeug mithilfe des angegebenen Locators geokodiert und eine Feature-Class als Ausgabe erzeugt.
Weitere Informationen zur Funktionsweise der Entitätenerkennung
Verwendung
- Für dieses Werkzeug müssen Deep-Learning-Frameworks installiert sein. Informationen zum Einrichten des Computers für Deep-Learning-Frameworks in ArcGIS Pro finden Sie unter Installieren von Deep-Learning-Frameworks for ArcGIS.
Dieses Werkzeug erfordert eine Modelldefinitionsdatei, die Informationen zum trainierten Modell enthält. Das Modell kann mit dem Entitätenerkennungsmodell trainieren trainiert werden. Bei dem Parameterwert Eingabe-Modelldefinitionsdatei kann es sich um eine Esri Modelldefinitionsdatei als JSON (
.emd) oder ein Deep-Learning-Modellpaket (.dlpk) handeln. Die Modelldateien können lokal gespeichert oder im ArcGIS Living Atlas of the World gehostet werden.Dieses Modell unterstützt Modelle, die mit Transformer-basierten Backbones und dem Mistral-Backbone trainiert wurden. Informationen zur Installation des Mistral-Backbone finden Sie unter ArcGIS Mistral Backbone.
Dieses Werkzeug unterstützt die Verwendung von Sprachmodellen von Drittanbietern, die mithilfe des Modellerweiterbarkeits-Features erstellt wurden. Das Modellerweiterbarkeits-Feature ermöglicht Entitätenextraktions-Tasks mithilfe einer Datei für ein benutzerdefiniertes Deep-Learning-Modell (
.dlpk), die nicht mithilfe des Werkzeugs Entitätenerkennungsmodell trainieren erstellt wurde. Weitere Informationen zum Erstellen einer Datei für ein benutzerdefiniertes Deep-Learning-Modell (.dlpk) finden Sie unter "Verwenden von Sprachmodellen von Drittanbietern mit ArcGIS".Dieses Werkzeug kann in einer CPU oder einem Grafikprozessor ausgeführt werden. Deep Learning ist jedoch rechenintensiv, sodass ein Grafikprozessor empfohlen wird. Um dieses Werkzeug mithilfe einer GPU auszuführen, legen Sie die Umgebung für den Prozessortyp auf GPU fest. Bei mehr als einer GPU geben Sie stattdessen die Umgebung GPU-ID an.
Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für die Ausführung dieses Werkzeugs und eventuell dabei auftretenden Problemen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu Deep Learning.
Parameter
| Beschriftung | Erläuterung | Datentyp |
|---|---|---|
|
Eingabeordner oder -tabelle |
Als Eingabe für diesen Parameter stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
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Folder; Feature Layer; Table View; Feature Class |
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Ausgabetabelle |
Die Ausgabe-Feature-Class oder Ausgabetabelle, die die extrahierten Entitäten enthält. Wenn ein Locator angegeben wird und mit dem Modell Adressen extrahiert werden, wird die Feature-Class durch Geokodierung der extrahierten Adressen erzeugt. |
Feature Class; Table; Feature Layer |
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Eingabe-Modelldefinitionsdatei |
Das trainierte Modell, das zum Extrahieren von Entitäten aus Text verwendet wird. Als Modelldefinitionsdatei kann entweder eine JSON-Datei mit der Esri Modelldefinition ( Wenn Sie eine Bei der Achtung:Die |
File |
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Modellargumente (Optional) |
Zusätzliche Argumente, die vom Modell beim Ausführen von Inferenzen verwendet werden. Als Modellargument wird Hinweis:Bei Verwendung eines Sprachmodells eines Drittanbieters werden die Modellargumente entsprechend den in der Spalten der Wertetabelle:
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Value Table |
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Batch-Größe (Optional) |
Die Anzahl der Trainingsgebiete, die gleichzeitig verarbeitet werden sollen. Der Standardwert ist 4. Durch Vergrößern der Batch-Größe kann die Performance des Werkzeugs verbessert werden; mit zunehmender Batch-Größe erhöht sich jedoch auch der Speicherbedarf. Wenn ein Fehler vom Typ "Nicht genügend Arbeitsspeicher" auftritt, verwenden Sie eine kleinere Batch-Größe. |
Double |
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Region oder Zone zur Verortung (Optional) |
Die geographische Region oder Zone, in der sich die Adressen vermutlich befinden. Der angegebene Text wird an die Adresse angehängt, die vom Modell extrahiert wurde. Vom Locator werden die Informationen der Verortungszone verwendet, um die Region oder den geographischen Bereich zu identifizieren, wo sich die Adresse vermutlich befindet, um so bessere Ergebnisse zu erzielen. |
String |
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Eingabe-Locator (Optional) |
Der Locator, der verwendet wird, um Adressen in Eingabetextdokumenten zu geokodieren. Für jede erfolgreich geokodierte Adresse wird ein Punkt erzeugt und in der Ausgabe-Feature-Class gespeichert. |
Address Locator |
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Textfeld |
Ein Textfeld in der Eingabe-Feature-Class oder Eingabetabelle, das vom Modell als Eingabe verwendet wird. Dieser Parameter ist erforderlich, wenn der Parameterwert Eingabeordner oder -tabelle eine Feature-Class oder Tabelle ist. |
Field |
Umgebungen
Lizenzierungsinformationen
- Basic: Nein
- Standard: Nein
- Advanced: Ja