Skip to main content

Objekte anhängen (Location Referencing Tools)

Zusammenfassung

Hängt Objektdatensätze aus einer Tabelle, einem Layer oder einer Feature-Class an eine vorhandene LRS-Event-Feature-Class an.

Hinweis:

Wenn es sich bei dem Ziel-Layer um einen Feature-Service-Layer handelt, werden die Validierungsergebnisse in eine Datei im ArcGIS-Serververzeichnis geschrieben. Diese Datei wird standardmäßig automatisch nach 10 Minuten bereinigt. Das ist möglicherweise nicht ausreichend, um alle Validierungen zu verarbeiten und in die Workstation mit ArcGIS Pro zu schreiben. Bei größeren Datenlasten empfiehlt es sich, das maximale Dateialter auf mindestens eine Stunde zu ändern. Sie können ein Serververzeichnis in ArcGIS Server Manager bearbeiten, um diese Einstellung anzupassen.

Verwendung

  • Zur Ausführung dieses Werkzeugs ist ein LRS-Dataset erforderlich.

  • Bei dem Parameterwert Eingabeobjekt kann es sich um eine Tabelle, einen Layer oder eine Feature-Class handeln.

  • Bei dem Parameterwert Zielobjekt muss es sich um einen Layer oder eine Feature-Class handeln, der bzw. die in einem LRS registriert ist.

  • Auswahlsätze und Definitionsabfragen für den Parameterwert Zielobjekt werden ignoriert.

  • Dieses Werkzeug unterstützt Punkt- und Linien-Features. Der Feature-Typ in den Parametern Eingabeobjekt und Zielobjekt muss übereinstimmen.

  • Wenn neue Objekte mit der Option Hinzufügen des Parameters Ladetyp angehängt werden und für den Wert unter Zielobjekt das Feld RouteName konfiguriert wurde, können Objekte über dieses Feld angehängt werden.

    • Wenn Datensätze unter Eingabeobjekt RouteID-Felder mit NULL-Werten, aber auch gefüllte RouteName-Felder enthalten, können Objekte über das Feld RouteName angehängt werden. RouteID-Felder werden für die angehängten Objekte dann automatisch generiert.

    • Wenn Datensätze unter Eingabeobjekt sowohl RouteID-Felder als auch gefüllte RouteName-Felder enthalten, werden Objekte über das Feld RouteID angehängt.

  • Die Zuordnung der Felder FromDate und ToDate ist für die Option Hinzufügen des Parameters Ladetyp optional. Die folgenden Szenarien werden unterstützt:

    • Wenn die Felder FromDate und ToDate nicht zugeordnet wurden, verfügt das angehängte Objekt über dasselbe Startdatum wie das aktive Zeitintervall der Route. Das Enddatum ist ein NULL-Wert.

    • Wenn das Feld FromDate zugeordnet wurde, das Feld ToDate dagegen nicht, verfügt das angehängte Objekt über einen NULL-Wert als Enddatum.

    • Wenn das Feld FromDate nicht zugeordnet wurde, das Feld ToDate jedoch schon, wird vom Werkzeug ein Fehler zurückgegeben.

    • Bei übergreifenden Linienobjekten wird vom Werkzeug zunächst das letzte Zeitintervall aller Routen mit derselben Linien-ID identifiziert. Dann wird das Startdatum des letzten Zeitintervalls der Route als Startdatum des angehängten Objekts zugewiesen. Das Enddatum ist ein NULL-Wert.

    Hinweis:

    Wenn Sie das Feld ToDate oder die beiden Felder FromDate und ToDate nicht zuordnen, müssen das Feld oder die Felder aus der Felderliste im Parameter Feldzuordnung entfernt werden.

  • Wenn der Parameter Objekt-ID-GUIDs für geladene Objekte generieren aktiviert ist, ordnen Sie entweder das Feld EventID im Parameter Feldzuordnung nicht zu, oder stellen Sie sicher, dass im Feld EventID des Eingabeobjektes NULL-Werte vorhanden sind. Wenn das Feld EventID in einem Quellobjekt-Datensatz gefüllt ist und der Parameter Objekt-ID-GUIDs für geladene Objekte generieren aktiviert ist, wird der Wert im Feld EventID des Quellobjekt-Datensatzes in das Zielobjekt geladen.

  • Wenn der Parameter Objekte an dominante Routen anhängen aktiviert ist, werden die Datensätze aus dem Parameterwert Eingabeobjekt an die dominanten Routen angehängt, bei denen parallele Routen vorhanden sind. Wenn mehrere parallele Routen entlang der Route vorhanden sind, werden die Eingabeobjekt-Datensätze aufgeteilt und an die dominante Route für jeden parallelen Routenabschnitt angehängt. Wenn keine parallele Route vorhanden ist, werden die Datensätze aus dem Parameterwert Eingabeobjekt dennoch an die im Eingabe-Dataset angegebenen Routen angehängt.

    • Das Werkzeug erstellt eine Textdatei mit Objektdatensätzen, die von den im Eingabe-Dataset angegebenen Routen abweichen und an die dominanten Routen angehängt werden.
  • Dieses Werkzeug unterstützt die Konfliktvermeidung und versucht, Sperren anzufordern und zu übertragen.

  • Wenn die Konfliktvermeidung aktiviert ist, wird Folgendes unterstützt:

    • Für die Objekte, die angehängt werden müssen, werden automatisch Objektsperren abgerufen, wenn diese verfügbar sind. Wenn die Sperren nicht abgerufen werden können, gibt das Werkzeug einen Fehler zurück und stellt eine Textdatei mit den problematischen Sperren bereit.

    • Wenn der Parameter Objekte an dominante Routen anhängen aktiviert ist, werden die Objektsperren nur mit den Zielrouten verglichen, bei denen es sich um die dominantesten Routen handelt, an die die Objekte angehängt werden. Wenn die Sperren für die Zielrouten nicht abgerufen werden können, gibt das Werkzeug einen Fehler zurück und stellt eine Textdatei mit den problematischen Sperren bereit.

    • Wenn der Parameter Anhängen, auch wenn Sperren durch Konfliktvermeidung vorhanden sind aktiviert ist, werden beim Ausführen dieses Werkzeugs vorhandene Sperren umgangen, und es werden keine neuen Sperren angefordert.

      Achtung:

      Wenn Sperren durch Konfliktvermeidung umgangen werden, können Daten beschädigt werden, oder es kann zu unerwartetem Verhalten kommen. Bedenken Sie die möglichen Folgen, und erstellen Sie immer eine Datenbanksicherung, bevor Sie dieses Werkzeug ausführen und dabei den Parameter Anhängen, auch wenn Sperren durch Konfliktvermeidung vorhanden sind aktivieren.

    • Beim Arbeiten in der Default-Version werden die abgerufenen Sperren nach Abschluss des Werkzeugs automatisch aufgehoben.

    • Beim Arbeiten in einer benannten Version behalten die abgerufenen Sperren nach Abschluss der Werkzeugausführung den Status "Beim Zurückschreiben" bei. Sie müssen die Version zurückschreiben oder löschen, um die Sperren aufzuheben.

    • Wenn beim Arbeiten in einer benannten Version der Prozess des Werkzeugs abgebrochen wird, behalten die abgerufenen Sperren den Status "Aufhebbar" bei.

  • Die Routenkalibrierung für physisch lückenhafte Routen wirkt sich wie folgt auf angehängte Objekte aus:

    • Wenn der Routenkalibrierungsunterschied für die Lücke nicht Null entspricht, werden angehängte Objekte an Lücken geteilt.

    • Wenn der Routenkalibrierungsunterschied für die Lücke Null entspricht, werden aus den angehängten Objekten Multipart-Objekte.

  • Sie können eine .csv-Datei im ASCII-Format verwenden, um Objekte anzuhängen. Dazu müssen Sie die Datei mit einer Initialisierungsdatei (schema.ini) verwenden, in der die durch Kommas getrennten Felder der .csv-Datei definiert werden. Die Schema-Initialisierungsdatei muss Folgendes enthalten:

    • Den Namen der .csv-Datei und das zu initialisierende Format

    • Einen Namen und Datentyp für jede Spalte

    • Eine maximale Breite, die verwendet werden soll, wenn der Datentyp "Text" entspricht

    Im folgenden Beispiel für eine Initialisierungsdatei werden der Name der .csv-Datei und das zu verwendende Format, der Feldname und der Datentyp jeder Spalte (von links nach rechts) und eine maximale Breite für Textfelder deklariert:

    schema.ini

    <!--```other [source_events.csv] Format=CSVDelimited ColNameHeader=True Col1=FromDate Date Col2=ToDate Date Col3=RouteID Text width 255 Col4=RouteName Text width 255 Col5=FromMeasure Double Col6=ToMeasure Double Col7=RdType Long Col8=EventID Text width 50

    
    [Weitere Informationen zum Hinzufügen einer ASCII- oder Textdateitabelle](../../help/data/tables/add-an-ascii-or-text-file-table.md)
    
    > [!LEGACY]
    Der Parameter **Shapes generieren** wird nicht mehr unterstützt.
    

Parameter

Beschriftung Erläuterung Datentyp

Eingabeobjekt

Die Quellobjekt-Datensätze, die angehängt werden.

Table View

Zielobjekt

Der LRS-Objekt-Layer oder die -Feature-Class, dem bzw. der die Quellobjekt-Datensätze angehängt werden.

Feature Layer

Feldzuordnung

Steuert, wie die Attributinformationen in den Feldern im Eingabeobjekt an das Zielobjekt übertragen werden.

Da die Datensätze der Quellobjekte an ein vorhandenes Ziel-Dataset angehängt werden, das ein vordefiniertes Schema (Felddefinitionen) hat, können dem Zielobjekt keine Felder hinzugefügt oder daraus entfernt werden. Sie können zwar Regeln für die einzelnen Ausgabefelder zusammenführen, aber die Regeln werden vom Werkzeug ignoriert.

Field Mappings

Ladetyp

(Optional)

Gibt an, wie angehängte Objekte in das Zielobjekt geladen werden.

  • HinzufügenDie Quellobjekt-Datensätze werden an das angegebene Zielobjekt angehängt.

  • Überlappungen stilllegenDie Quellobjekt-Datensätze werden an das angegebene Zielobjekt angehängt. Dabei werden Datensätze, die dieselben Messwerte wie die angehängten Objekte oder damit überlappende Zeiträume aufweisen, stillgelegt. Wenn das angehängte Objekt den angegebenen Zielobjekt-Datensatz übersteigt, wird der Zielobjekt-Datensatz gelöscht. Verwenden Sie diese Option nur für Linienobjekte.

  • Nach Objekt-ID stilllegenDie Quellobjekt-Datensätze werden an das angegebene Zielobjekt angehängt. Dabei werden Datensätze, die dieselbe Objekt-ID wie die angehängten Objekte oder damit überlappende Zeiträume aufweisen, stillgelegt. Wenn das angehängte Objekt einen Zielobjekt-Datensatz mit identischer Objekt-ID übersteigt, wird der Zielobjekt-Datensatz gelöscht.

  • Durch Objekt-ID ersetzenDie Quellobjekt-Datensätze werden an das angegebene Zielobjekt angehängt. Dabei werden Datensätze, die dieselbe Objekt-ID wie die angehängten Objekte aufweisen, ersetzt.

String

Objekt-ID-GUIDs für geladene Objekte generieren

(Optional)

Gibt an, ob Objekt-IDs für anzuhängende Quellobjekt-Datensätze generiert werden. Objekt-IDs werden nur für Quellobjekt-Datensätze mit NULL-Wert im Feld Event ID generiert.

  • AktiviertEs werden Objekt-IDs für die anzuhängenden Quellobjekt-Datensätze generiert.

  • DeaktiviertEs werden keine Objekt-IDs für die anzuhängenden Quellobjekt-Datensätze generiert. Dies ist die Standardeinstellung.

Boolean

Shapes generieren

(Optional)
Hinweis:

Dieser Parameter wird nicht mehr unterstützt.

Boolean

Objekte an dominante Routen anhängen

(Optional)

Gibt an, ob die Quellobjekt-Datensätze an die dominanten Routen angehängt werden, wenn eine parallele Route vorhanden ist.

Der Parameter funktioniert mit allen Ladetyp-Optionen: Hinzufügen, Überlappungen stilllegen, Nach Objekt-ID stilllegen und Nach Objekt-ID ersetzen.

  • AktiviertDie Quellobjekt-Datensätze werden an die dominanten Routen angehängt.

  • DeaktiviertDie Quellobjekt-Datensätze werden unabhängig von der Routendominanz an die im Dataset angegebenen Routen angehängt. Dies ist die Standardeinstellung.

Boolean

Anhängen, auch wenn Sperren durch Konfliktvermeidung vorhanden sind

(Optional)

Gibt an, ob Objekte angehängt werden, auch wenn Sperren durch Konfliktvermeidung vorhanden sind.

Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn die Konfliktvermeidung für das LRS-Dataset aktiviert ist.

Achtung:

Wenn Sperren durch Konfliktvermeidung umgangen werden, können Daten beschädigt werden, oder es kann zu unerwartetem Verhalten kommen. Bedenken Sie die möglichen Folgen, und erstellen Sie eine Datenbanksicherung, bevor Sie dieses Werkzeug ausführen und dabei diesen Parameter aktivieren.

  • AktiviertObjekte werden angehängt, auch wenn Sperren durch Konfliktvermeidung vorhanden sind.

  • DeaktiviertObjekte werden nicht angehängt, wenn Sperren durch Konfliktvermeidung vorhanden sind. Dies ist die Standardeinstellung.

Boolean

Abgeleitete Ausgabe

Beschriftung Erläuterung Datentyp

Ausgabezielobjekt

Der Objekt-Layer oder die Feature-Class, dem bzw. der die Quellobjekt-Datensätze angehängt werden.

Feature Layer

Ausgabe-Ergebnisdatei

Eine Textdatei, die Details zu den vom Werkzeug vorgenommenen Änderungen enthält.

Text File

Umgebungen

Aktueller Workspace

Lizenzierungsinformationen

  • Basic: Erfordert ArcGIS Location Referencing (ArcGIS Pipeline Referencing oder ArcGIS Roads and Highways)
  • Standard: Erfordert ArcGIS Location Referencing (ArcGIS Pipeline Referencing oder ArcGIS Roads and Highways)
  • Advanced: Erfordert ArcGIS Location Referencing (ArcGIS Pipeline Referencing oder ArcGIS Roads and Highways)