Skip to main content

Schummerung (3D Analyst Tools)

Zusammenfassung

Erstellt unter Berücksichtigung von Beleuchtungsquellwinkel und Schatten ein geschummertes Relief aus einem Oberflächen-Raster.

Weitere Informationen zur Funktionsweise des Werkzeugs "Schummerung"

Abbildung

Abbildung: Werkzeug "Schummerung"

HillShade_3d (InRas1, 99, 33, OutRas)

Verwendung

  • Mit dem Werkzeug Schummerung können Sie ein Raster in ein geschummertes Relief-Raster konvertieren. Die Beleuchtungsquelle befindet sich dafür bei unendlich.

  • Das Schummerungs-Raster besitzt einen ganzzahligen Wertebereich von 0 bis 255.

  • Zwei Typen geschummerter Relief-Raster können ausgegeben werden. Bei deaktivierter (nicht markierter) Option Schatten modellieren berücksichtigt das Ausgabe-Raster nur den lokalen Beleuchtungswinkel. Bei aktivierter (markierter) Option berücksichtigt das Ausgabe-Raster die Auswirkungen sowohl des Beleuchtungswinkels als auch des Schattens.

  • Die Analyse des Schattens erfolgt durch Berücksichtigen der Auswirkungen des lokalen Horizonts in jeder Zelle. Raster-Zellen im Schatten wird der Wert 0 zugewiesen.

  • Um nur ein Raster der Schattenflächen zu erstellen, verwenden Sie das Werkzeug Reklassifizieren, und trennen Sie den Wert 0 von den übrigen Schummerungswerten. Die Option Schatten modellieren muss aktiviert sein, um dieses Ergebnis zu erstellen.

  • Wenn sich das Eingabe-Raster in einem sphäroidischen Koordinatensystem (mit Dezimalgraden) befindet, kann die resultierende Schummerung eigentümlich aussehen. Dies liegt am Unterschied bei der Messung zwischen den horizontalen Geländeeinheiten und den Z-Höheneinheiten. Da die Länge eines Längengrades sich mit dem Breitengrad ändert, müssen Sie für diesen Breitengrad einen geeigneten Z-Faktor angeben. Wenn die XY-Einheiten in Dezimalgrad und die Z-Einheiten in Meter angegeben werden, können Sie zum Beispiel die folgenden Z-Faktoren für bestimmte Breitengrade verwenden:

    <!--```nohighlight Breitengrad Z-Faktor 0 0,00000898 10 0,00000912 20 0,00000956 30 0,00001036 40 0,00001171 50 0,00001395 60 0,00001792 70 0,00002619 80 0,00005156

    
    
  • Wenn das Eingabe-Raster neu berechnet werden muss, wird die bilineare Technik verwendet. Ein Eingabe-Raster muss beispielsweise dann neu berechnet werden, wenn das Ausgabe-Koordinatensystem, die Ausdehnung oder die Zellengröße sich von dem entsprechenden Wert der Eingabe unterscheidet.

Parameter

Beschriftung Erläuterung Datentyp

Eingabe-Raster

Das Eingabe-Oberflächen-Raster.

Raster Layer

Ausgabe-Raster

Das Ausgabe-Schummerungs-Raster.

Das Schummerungs-Raster besitzt einen ganzzahligen Wertebereich von 0 bis 255.

Raster Dataset

Azimut

(Optional)

Azimutwinkel der Lichtquelle.

Der Azimut wird im Uhrzeigersinn von Norden aus in Grad von 0 bis 360 gemessen.

Die Standardeinstellung ist 315 Grad.

Double

Höhe

(Optional)

Höhenwinkel der Lichtquelle über dem Horizont.

Die Höhe wird in positiven Graden ausgedrückt, mit 0 Grad am Horizont und 90 Grad direkt darüber.

Die Standardeinstellung ist 45 Grad.

Double

Schatten modellieren

(Optional)

Der Typ des zu erstellenden geschummerten Reliefs.

  • AktiviertThe output shaded raster considers both local illumination angles and shadows.The output values range from 0 to 255, with 0 representing the shadow areas, and 255 the brightest.

  • DeaktiviertThe output raster only considers local illumination angles; the effects of shadows are not considered.The output values can range from 0 to 255, with 0 representing the darkest areas, and 255 the brightest. This is the default.

Boolean

Z-Faktor

(Optional)

Die Anzahl der XY-Geländeeinheiten in einer Z-Oberflächeneinheit.

Durch den Z-Faktor werden die Maßeinheiten der Z-Einheiten angepasst, falls sie sich von den XY-Einheiten der Eingabe-Oberfläche unterscheiden. Die Z-Werte der Eingabe-Oberfläche werden bei der Berechnung der endgültigen Ausgabe-Oberfläche mit dem Z-Faktor multipliziert.

Falls die XY-Einheiten und die Z-Einheiten in denselben Maßeinheiten ausgedrückt sind, lautet der Z-Faktor 1. Dies ist die Standardeinstellung.

Wenn die XY- und Z-Einheiten unterschiedliche Maßeinheiten aufweisen, muss der Z-Faktor entsprechend festgelegt werden, da andernfalls falsche Ergebnisse erzielt werden. Beispiel: Wenn die Z-Einheiten in Fuß und die XY-Einheiten in Metern angegeben sind, verwenden Sie den Z-Faktor "0,3048", um die Z-Einheiten von Fuß in Meter umzurechnen (1 Fuß = 0,3048 Meter).

Double

Umgebungen

Auto-Commit, Zellengröße, Projektionsmethode für Zellengröße, Komprimierung, Aktueller Workspace, Ausdehnung, Geographische Transformationen, Maske, Ausgabe-CONFIG-Schlüsselwort, Ausgabe-Koordinatensystem, Scratch-Workspace, Fang-Raster, Kachelgröße

Lizenzierungsinformationen

  • Basic: Erfordert 3D Analyst oder Spatial Analyst
  • Standard: Erfordert 3D Analyst oder Spatial Analyst
  • Advanced: Erfordert 3D Analyst oder Spatial Analyst