Vorbereiten des Upgrades
Durch ein Upgrade auf eine neue ArcGIS Enterprise on Kubernetes-Version erhält Ihre Organisation Zugang zu neuen Features und verbesserten Funktionen. Informieren Sie sich über die neuen Features, und identifizieren Sie Änderungen, die die Benutzer in der Organisation betreffen können.
Stellen Sie vor dem Upgrade sicher, dass Ihre Umgebung die Anforderungen erfüllt. Einige Anforderungen sind für alle Umgebungen erforderlich, und es gibt zusätzliche umgebungsspezifische Anforderungen, die abhängig von der gewählten Konfiguration zu erfüllen sind.
Tipp:
Sie können die Knotenaffinität und Toleranzen für die Pods festlegen, die bei Aktualisierungen oder Upgrades verwendet werden. Sobald eine Platzierungsrichtlinie erstellt wurde, wird diese bei jeder Erstellung eines Upgrade-Auftrags angewendet. Die festgelegten Werte werden für alle zukünftigen Aktualisierungen und Upgrades beibehalten, bis sie zurückgesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Update (Upgrades configuration).
Upgrade-Anforderungen
Vor der Durchführung des Upgrades müssen die folgenden Anforderungen erfüllt sein:
Ihre Umgebung muss die Systemanforderungen für diese Version erfüllen. Die unterstützte Kubernetes-Version, die Größe der Festplatte für den Worker-Knoten, der erforderliche Systemspeicher und andere Systemanforderungen könnten sich in dieser Version geändert haben. Stellen Sie sicher, dass die Kubernetes-Version Ihres Clusters sowohl für Ihre aktuelle Version von ArcGIS Enterprise on Kubernetes als auch für diese Version unterstützt wird.
Sie müssen über eine Sicherung Ihrer Organisation verfügen. Es wird empfohlen, vor dem Upgrade eine neue Sicherung zu erstellen.
Sie benötigen eine einheitliche ArcGIS Enterprise on Kubernetes-Lizenz für diese Version.
Wenn eine erforderliche Aktualisierung verfügbar ist, müssen Sie diese anwenden, bevor Sie ein Upgrade auf diese Version durchführen. In den Versionshinweisen finden Sie Informationen zur letzten erforderlichen Aktualisierung.
Führen Sie das Preupgrade-Skript aus. Mit diesem Skript stellen Sie sicher, dass die Funktionsanforderungen den Anforderungen der aktuellen Softwareversion gerecht werden.
Sie müssen die Werte von Ressourcenkontingenten in Ihrem Namespace gemäß den aktuellen Anforderungen aktualisieren.
Ihre Umgebung muss die Pod-Sicherheitsstandards erfüllen, wie z. B. die Pod-Sicherheitszugangsstandards, bevor Sie das Upgrade durchführen.
Die Volume-Größen der Speicher müssen die Mindestanforderungen für die Version erfüllen, auf die Sie ein Upgrade durchführen möchten. Wenn für den von der Speicherklasse verwendeten Provisioner keine Volume-Erweiterung verfügbar ist, stellen Sie eine Sicherung in einer neuen Organisation wieder her, die mit größeren Volumes konfiguriert ist. Werden die Mindestanforderungen an den Speicher nicht erfüllt, kann dies zu Problemen beim Laden der Elemente Ihrer Organisation und beim Start der Services führen.
Um ein Upgrade für einen Data Store vom Typ "relational" durchzuführen, wird eine Sicherung im selben persistenten Volume wie die Instanz des Data Store vom Typ "relational" erstellt. Für diese Sicherung müssen mindestens 50 Prozent der Datenbankgröße verfügbar sein. Wenn der Data Store vom Typ "relational" derzeit 100 GB Speicher verwendet, muss das zugehörige PV vor dem Upgrade über mindestens 50 GB verfügen, sodass die erforderliche Gesamtgröße des Volumes 150 GB oder mehr beträgt. Anweisungen zum Erhöhen der Volume-Größe finden Sie unter Verwalten des erforderlichen Speichers.
Um den während des Upgrades geschriebenen zusätzlichen Daten Rechnung zu tragen, stellen Sie sicher, dass im Objektspeicher mindestens 20 GB Speicherplatz verfügbar sind und im Raum-Zeit- und Indexspeicher mindestens 20 % freier Speicherplatz vorhanden sind. Dies verhindert, dass die Data Stores während des Upgrades in den schreibgeschützten Modus wechseln.
Es müssen alle ArcGIS Pro-Offline-Lizenzen von den Organisationsmitgliedern eingecheckt werden. Sie können die Lizenzaktivität anzeigen, um zu ermitteln, welche Mitglieder ihre ArcGIS Pro-Lizenz zur Offline-Verwendung ausgecheckt haben. Informationen zum Einchecken einer Offline-Lizenz finden Sie unter Einchecken einer Offline-Lizenz.
Umgebungsspezifische Upgrade-Anforderungen
Je nach Konfiguration Ihrer Umgebung müssen Sie vor dem Upgrade möglicherweise zusätzliche Anforderungen erfüllen:
Wenn Ihre Umgebung sich in Red Hat OpenShift befindet, muss sie die aktuellen Sicherheitskontextbeschränkungen einhalten.
Wenn Sie statische persistente Volumes (PVs) bereitgestellt haben, müssen Sie zusätzlichen Speicher bereitstellen, um die Upgrade-Anforderungen zu erfüllen. Weitere Informationen finden Sie unter Anpassen statischer PVs für Upgrades.
Wenn Ihr bereitgestellter Speicher dynamische PVs enthält, muss ausreichend Speicher für das zusätzliche item-packages-volume, das object-volume und das queue-volume vorhanden sein.
Wenn Sie in Ihrer Organisation über einen konfigurierten Web Adaptor verfügen, dann lesen Sie die Anforderungen für Installation und Upgrade.
Wenn Sie die Containerregistrierung Ihrer Organisation verwendet haben oder die Bereitstellung in einer nicht verbundenen Umgebung erfolgt ist, müssen Sie die erforderlichen Container-Images aus dem Esri Repository in die Registrierung der Organisation kopieren, bevor Sie die Aktualisierung oder das Upgrade ausführen.
Werden bei der Bereitstellung mehrere Verfügbarkeitszonen verwendet, muss jede Verfügbarkeitszone über die entsprechende Kapazität verfügen, um zusätzliche Replikate der zustandsbehafteten Workloads zu unterstützen. Dazu kann es erforderlich sein, die Knotengruppe während Aktualisierungen oder Upgrades vorübergehend zu verkleinern.
Wenn Sie einen Cloud-Data-Store vom Typ "relational" verwenden, muss die Datenbankversion unterstützt werden. Dies gilt sowohl für die aktuelle Version von ArcGIS Enterprise on Kubernetes als auch für die Version, auf die das Upgrade durchgeführt wird. Dazu kann ein Upgrade der Datenbankinstanz des Cloud-Data-Store vom Typ "relational" erforderlich sein.
Es wird empfohlen, dass Sie überprüfen, ob die Anforderungen und Limits für jeden Service hinsichtlich der Ressourcennutzung und der Clusterkapazität angemessen sind, sofern Sie dies nicht bereits getan haben. Führen Sie bei Bedarf eine vertikale Skalierung der Ressourcen für Services durch.
Hinweis:
Bei einem Upgrade wird kein Performance-Profil zur Anpassung der Ressourcenanforderungen und -limits angewendet.
Wenn Sie zuvor pod-basierte Identität für IAM-Authentifizierung in EKS konfiguriert haben, prüfen Sie die aktualisierten Anforderungen für Service-Konten für IAM-Rollen- und Pod-Identitäts-Zuordnungen.
Anpassen statischer PVs für Upgrades
Vor dem Upgrade muss jeder Pod in rest-portal-api-, in-memory-store- und queue-store-StatefulSets mit einem zusätzlichen PV konfiguriert werden. Jedes PV muss mit den gleichen Spezifikationen konfiguriert sein wie die, die während der Bereitstellung angegeben wurden. Berücksichtigen Sie die entsprechenden Anforderungen an Größe und Beschriftung.
Wenn zum Beispiel die REST-Portal-API mit zwei Pods konfiguriert ist, müssen Sie zwei zusätzliche Volumes bereitstellen, die die Größen- und Beschriftungsanforderungen für das item-packages-volume erfüllen.
Nachdem das Upgrade abgeschlossen ist, werden die ie neu bereitgestellten PVs und Persistent Volume Claims (PVC) in rest-portal-api, in-memory-store und queue-store verwendet. Die ursprünglichen Volumes können anschließend entfernt werden. Es wird dringend empfohlen, alle PVs, die veröffentlicht wurden, zu entfernen. PVs, die in früheren Upgrades oder Aktualisierungen veröffentlicht wurden dürfen niemals wiederverwendet werden.