Neuerungen in dieser Version
Im Folgenden werden die in ArcGIS Enterprise on Kubernetes verfügbaren Workflows beschrieben und Links zu Informationen für bestimmte Funktionalitäten bereitgestellt. Eine Liste der in dieser Version behobenen Probleme finden Sie unter Versionshinweise.
Produkt-Highlights
Die Auswahl der Architekturprofile umfasst nun ein Verfügbarkeitsprofil zur Festlegung des Redundanzgrades und ein Performance-Profil zur Festlegung der für die einzelnen Pods zugewiesenen Ressourcen.
Mit einer zusätzlichen Lizenzierung können Sie Workflow-Management-Services konfigurieren. Diese Premium-Funktion ermöglicht das Orchestrieren von Prozessen, die Automatisierung und Drittanbieter-Integrationen umfassen.
Konfigurieren Sie die Knotenaffinität und Toleranzen für freigegebene Service-Ressourcen und Systembereitstellungen.
Verwenden Sie die EKS-Pod-Identität, um die Authentifizierung bei Cloud-Objektspeicherservices zu verwalten, wenn Sie ArcGIS Enterprise on Kubernetes in einem EKS-Cluster in AWS bereitstellen.
Karpenter wird nun als automatischer Skalierungsmechanismus des Clusters unterstützt, wenn ArcGIS Enterprise on Kubernetes unter AWS EKS oder Azure AKS bereitgestellt wird.
Aktivieren Sie das Caching von Antworten über die Organisation, um die Skalierbarkeit und Performance von Feature-Layern zu verbessern.
Verwaltung der Organisation
Sie können festlegen, welche Mitglieder in Ihrer Organisation eine ArcGIS Pro-Lizenz über eine dedizierte Berechtigung offline nehmen können.
Sie können Benutzertyp, Rolle, Inhalt, Gruppen, Add-on-Lizenzen, Einstellungen und Mitgliederkategorien eines Mitglieds auf ein anderes vorhandenes Mitglied übertragen.
Sie können Diagramme, Tabellen und Listen auf der Registerkarte "Dashboard" verwenden, um auf ausführliche Informationen zu Inhalten, Mitgliedern und Gruppen Ihrer Organisation zuzugreifen.
Sie können die Registerkarte "Berichte" verwenden, um neue Berichte zu erstellen und zu planen und vorhandene Berichte zu verwalten.
Verwenden Sie Überwachungsprotokolle, um Benutzeraktivitäten und Systemänderungen zu überwachen und Fehler zu beheben.
Verwenden Sie die Kennwerte-API, um Informationen über die Benutzer und Inhalte Ihrer Organisation sowie eine erweiterte Auswahl an Service-Kennwerten zu erfassen.
Kartenerstellung und Visualisierung
Beim Aktualisieren der Feature-Geometrie in Map Viewer können Sie nun Features teilen und zusammenführen. Darüber hinaus können Sie mit neuen Auswahlwerkzeugen zwischen dem Ersetzen, Hinzufügen oder Entfernen eines ausgewählten Features wählen.
Mithilfe von Zeichenwerkzeugen in Map Viewer können Sie echte Kurven erstellen und bearbeiten und beim Erstellen und Bearbeiten von Features zwischen Zeichenwerkzeugen hin und her wechseln.
Die Feldwertformatierung bei der Konfiguration von Cluster-Feldern und Abschnittsfeldern wurde aktualisiert, sodass sie nun den Internationalisierungsstandards besser entspricht. Sie bietet nun eine bessere Gebietsschemaunterstützung für Datums- und Zahlenfelder und enthält neue Formatierungsoptionen.
Beim Konfigurieren von Beschriftungen können Sie nun festlegen, wie diese priorisiert werden, wenn zwischen diesen ein Konflikt besteht, indem Sie im Bereich Features beschriften die Reihenfolge der Beschriftungsklassen ändern. Zudem können Sie die Konfliktlösung für eine Beschriftungsklasse deaktivieren, sodass Beschriftungen gezogen werden können, wenn sie mit anderen in Konflikt stehen.
Beim Stylen von Vektorlinien- und Vektorpolygon-Füllsymbolen mit der Eigenschaft "Versatzeffekt" können Sie nun Versatzabstand, Verbindungsmethode und Darstellungs-Performance konfigurieren.
Beim Stylen von Linien und Polygonen, die eine Symbolisierung mit Farbverläufen unterstützen, können Sie jetzt den Strichverlauf und Farbverlauf anpassen.
Beim Arbeiten mit Daten, die mit Typen (eindeutige Symbole) gestylt sind, können Sie alle Werte in der Kategorie Andere auswählen und in eine neue oder bereits vorhandene Gruppe verschieben.
Beim Stylen von Layern in Map Viewer können Sie alle Vektorsymbole animieren, einschließlich benutzerdefinierter Symbole und einzelner Komponenten eines Symbols.
Die Funktion "Was befindet sich hier?" unterstützt jetzt zusätzlich zum ArcGIS World Geocoding Service benutzerdefinierte Locators, wenn Sie diese für die Rückwärts-Geokodierung aktiviert haben.
Beim Arbeiten mit Anlagen können Sie nun zugehörige Fotos und Dateien direkt in der Attributtabelle anzeigen und für die ganzseitige Ansicht maximieren.
Das Drucken in Map Viewer unterstützt jetzt eine dynamische Legende, die nur die Legende für Features anzeigt, die in der aktuellen Kartenausdehnung im gedruckten Layout sichtbar sind. Sie können nun auch eine bevorzugte Maßstabsleisteneinheit auswählen, um einen Bezugsmaßstab einzufügen, der für den Kartenmaßstab besser geeignet ist.
Sie können nun Pop-ups für gehostete Kachel-Layer ohne Sicherungs-Feature-Layer aktivieren, indem Sie einen Feature-Layer mit relevanten Attributen referenzieren.
Beim Arbeiten mit Bearbeitungsvorlagen in Map Viewer können Sie freigegebene Vorlagen (Gruppen- und voreingestellte Vorlagen), die in ArcGIS Pro erstellt wurden, verwenden. Freigegebene Vorlagen können sowohl für gehostete als auch für ArcGIS-Server-Feature-Layer konfiguriert werden.
Sie können nun die zeitbasierte Layer-Sichtbarkeit aktivieren, um einen Layer nur für einen bestimmten Zeitraum anzuzeigen.
Beim Arbeiten mit Anlagen können Sie nun zugehörige Fotos und Dateien direkt in der Attributtabelle anzeigen und für die ganzseitige Ansicht maximieren.
Beim Einbetten von Karten mit sofort einsatzfähigem HTML-Code können Sie nun einen iFrame auswählen.
Sie können außerdem einen benutzerdefinierten Link zu einer Karte erstellen und konfigurieren, wie die Karte beim Öffnen über den Link angezeigt wird.
Sie können jetzt den URL-Parameter mapOnly=true anhängen, um einen Link freizugeben, der Map Viewer mit ausgeblendeten Werkzeugleisten öffnet.
Beim Konfigurieren von Pop-ups können Sie filtern, welche Anlagen im Pop-up angezeigt werden, je nachdem, welche Schlüsselwörter verwendet werden und welcher Anlagentyp ausgewählt wurde.
Sie können jetzt Wegpunkte hinzufügen und bearbeiten, um eine Route beim Abrufen von Wegbeschreibungen und beim Erstellen von Routen-Layern dynamisch anzupassen.
The Oriented Imagery-Viewer wurde mit einer verbesserten Navigationsfunktion, neuen Workflows für die Suche und einer besseren Performance in allen Bilddatenerkundungs-Tasks aktualisiert:
Das Widget "Oriented Imagery-Viewer" wird im mittleren Fenster von Map Viewer geöffnet. Dadurch wird die Barrierefreiheit verbessert, und frühere Probleme mit Größenbeschränkungen sind damit behoben, sodass sich ein konsistenteres und optimiertes Anzeigeverhalten ergibt.
Die Oberfläche von Oriented Imagery-Viewer wurde neu gestaltet und ermöglicht nun eine effizientere und intuitivere Bedienung.
Wichtige Werkzeuge mit sich überschneidenden oder verwandten Funktionalitäten sind nun unter übergeordneten Umschaltflächen gruppiert. Dadurch ist die Darstellung übersichtlicher und das Layout besser strukturiert.
Das Widget enthält eine neue Gruppe mit dem Namen Suchwerkzeuge, die drei Optionen für den Zugriff auf Bilddaten über einen Oriented Imagery-Layer bereitstellt.
Bilder erkunden: Sucht anhand der vom Benutzer ausgewählten Kartenposition nach dem besten Bild.
3D-Bilder erkunden: Erweitert den Workflow "Bilder erkunden" um eine höhenbasierte Filterfunktion, bei der Z-Werte für Features verwendet werden.
Bilder anzeigen: Damit können Benutzer ein Oriented Imagery-Feature direkt auf der Karte oder in der Szene auswählen, um das verknüpfte Bild anzuzeigen.
Das Cachen von Bildern ist nun im Widget "Oriented Imagery-Viewer" während der Richtungsnavigation und sequenziellen Navigation aktiviert, wodurch die Performance des Viewers verbessert und die Ladezeiten verkürzt werden.
Das Widget "Oriented Imagery-Viewer" unterstützt nun bei der Abfrage von Bildern das Filtern von Zeitinformationen. Dadurch können Benutzer Bilddaten anhand von zeitlichen Einschränkungen abrufen und erhalten so genauere kontextbezogene Ergebnisse.
In der Komponente und im Widget "Oriented Imagery-Viewer" wird nun die Visualisierung von Formaten gekachelter Bilder (
COGundMRF) zur Darstellung von 360-Grad-Bilddaten unterstützt, die dadurch schneller geladen werden als herkömmlicheJPG-Bilder, sodass sich eine verbesserte Gesamtperformance ergibt.
3D-GIS
Visualisieren Sie Richtung in Bilddaten-Layern mithilfe von Fluss und Höhe.
3D-Modelle mit Georeferenzierungsinformationen wie IFCv4-Dateien werden nun beim Hochladen automatisch in der Szene platziert.
Führen Sie benutzerdefinierte Geoverarbeitungswerkzeuge direkt in Scene Viewer aus, um flexiblere, szenariospezifischere Analyse-Workflows zu ermöglichen.
Scene Viewer unterstützt jetzt auch Gaussian-Splatting-Layer, die dichte visuelle Daten verwenden, um gleichmäßige und fotorealistische Szenen zu erstellen. Dieser 3D-Layer-Typ eignet sich hervorragend für die Visualisierung detaillierter Informationen zu Infrastruktur, Vegetation und städtischen Gebieten.
Verwenden Sie ArcGIS Arcade-Ausdrücke für Ihre Layer-Visualisierungen.
Durchsuchen Sie die bevorzugten ArcGIS Hub-Kataloge, und fügen Sie die gewünschten Layer hinzu.
Schließen Sie alle Meldungen, die beim Laden einer Szene möglicherweise angezeigt werden, um sich auf Ihren Task zu konzentrieren.
Analyse
Die folgenden neuen Werkzeuge und Verbesserungen sind für Analysewerkzeuge verfügbar:
Das Raster-Analysewerkzeug Geomorphon-Landformen berechnet das Geomorphon-Muster aller Zellen eines Eingabe-Oberflächen-Rasters und klassifiziert die Ergebnisse der Berechnung in allgemeine Landformtypen.
Das Raster-Analysewerkzeug Kategorisiertes Raster zusammenfassen generiert eine Tabelle, die die Pixelanzahl für jede Kategorie der einzelnen Ausschnitte eines multidimensionalen kategorisierten Eingabe-Rasters enthält.
Das Werkzeug Layer anreichern verfügt jetzt über den Parameter Reiserichtung beim Verwenden eines Reisemodus zum Generieren von Anreicherungsflächen. Die Auswahl der Reiserichtung ist beim Generieren von Reisegebieten aufgrund von Einschränkungen im Straßennetz, wie beispielsweise Einbahnstraßen, von Bedeutung.
Die folgenden neuen Raster-Funktionen sind jetzt verfügbar:
Mit der Raster-Funktion Fehlerhafte Bänder beschriften können Sie verschiedene Bänder anhand von Bereichen oder Listen angeben und als fehlerhaft beschriften.
Mit der Raster-Funktion Teilmengenbänder können Sie eine Teilmenge von Bändern anhand von Bereichen oder Listen extrahieren.
Für Umgebungseinstellungen sind jetzt die folgenden Verbesserungen verfügbar:
Die Umgebungseinstellung für Verarbeitungsausdehnung wurde in zwei verschiedene Einstellungen aufgeteilt: Verarbeitungsausdehnung der Analyse für Feature-Analysewerkzeuge und Verarbeitungsausdehnung der Raster-Analyse für Raster-Analysewerkzeuge und Raster-Funktionen. Sie können Andere Verarbeitungsausdehnung für Raster-Analyse verwenden deaktivieren, um die Einstellung Verarbeitungsausdehnung der Analyse auf alle Analysen anzuwenden.
Die standardmäßige Verarbeitungsausdehnung für Raster-Analysen ist Anzeigeausdehnung.
Die Funktionen Routen planen und Reisekosten berechnen unterstützen jetzt die Umgebungseinstellung Verarbeitungsausdehnung.
Datenmanagement
Sie können einen gehosteten Feature-Layer oder eine gehostete Tabelle verwenden, um einem anderen gehosteten Feature-Layer oder einer anderen gehosteten Tabelle Zeilen hinzuzufügen oder Zeilen zu aktualisieren.
Sie können den Mitgliedern Ihrer Organisation über die Elementseite eines gehosteten Feature-Layers den Zugriff auf den Layer erlauben, um Daten anzuhängen und freigegebene Vorlagen zu bearbeiten.
Auf der Elementseite eines Feature-Layers, der Teil eines Versorgungsnetzes ist, können Sie festlegen, welche Vorgänge für das Versorgungsnetz zulässig sind.
Beim Exportieren von Daten aus einem gehosteten Feature-Layer, einer gehosteten Feature-Layer-Sicht oder einer gehosteten Tabelle in eine .csv- oder Excel-Datei können Sie den Anzeigennamen oder den Feldnamen als Kopfzeile für die Felder in der exportieren Datei festlegen.
Sie können Geospatial PDFs als Elemente verwenden und sie für die Verwendung in ArcGIS Field Maps festlegen.
Sie können Details zur Kollaboration auf der Registerkarte Übersicht der Gruppenseite anzeigen, wenn die Gruppe mit einer verteilten Kollaboration verknüpft ist.
Hinweise zu eingestellten Produkten
Überprüfen Sie jeden der folgenden Hinweise, und ermitteln Sie, ob sie sich auf die Workflows Ihrer Organisation auswirken.
- Sowohl die Mobile- als auch die Web-Anwendungen von ArcGIS Workforce gehen in ArcGIS Enterprise 12.2 offiziell in die Phase "Retired" über. Benutzer, die ArcGIS Workforce oder Workforce for ArcGIS verwenden, müssen den Übergang zur Verwendung der neuen Tasks-Funktionen in ArcGIS Field Maps planen, um für Kontinuität zu sorgen. Weitere Informationen finden Sie in den Hinweisen zur Abkündigung von ArcGIS Workforce.