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Ausschneiden (Spatial Analyst Tools)

Zusammenfassung

Schneidet den Wertebereich der Eingabezellen in Zonen (Klassen) und reklassifiziert sie dadurch. Die verfügbaren Datenklassifizierungsmethoden sind "Gleiches Intervall", "Gleiche Fläche" (Quantil), "Natürliche Unterbrechungen", "Standardabweichung (mittelwertzentriert)", "Standardabweichung (Mittelwert als Unterbrechung)", "Definiertes Intervall" und "Geometrisches Intervall".

Verwendung

  • Für den Parameter Ausschneidemethode sind die folgenden Optionen verfügbar. Mit ihnen werden Ausgabezonen mit unterschiedlichen Merkmalen generiert.

    • Gleiche Fläche:Das Ausgabe-Raster enthält die angegebene Anzahl an Zonen mit einer ähnlichen Anzahl an Zellen in jeder Zone.

    • Gleiches Intervall:Das Ausgabe-Raster enthält die angegebene Anzahl an Zonen, wobei alle Zonen die gleichen Wertebereiche enthalten.

    • Natürliche Unterbrechungen und Geometrisches Intervall:Das Ausgabe-Raster enthält die angegebene Anzahl an Zonen, wobei die Anzahl der Zellen in den einzelnen Zonen durch die Klassengrenzen bestimmt wird.

    • Standardabweichung (mittelwertzentriert), Standardabweichung (Mittelwert als Grenze) und Definiertes Intervall:Die Anzahl der Zonen im Ausgabe-Raster wird durch den Wert des Parameters Intervallgröße bestimmt, wobei die Anzahl der Zellen in jeder Zone durch die Klassengrenzen festgelegt wird.

  • Je nachdem, welche Ausschneidemethode angegeben wurde, muss entweder der Parameterwert Anzahl an Ausgabe-Zonen oder der Parameterwert Intervallgröße angegeben werden.

    • Der Parameter Anzahl an Ausgabe-Zonen ist erforderlich, wenn die Ausschneidemethode Gleiche Fläche, Gleiches Intervall, Natürliche Unterbrechungen oder Geometrisches Intervall verwendet wird.

    • Der Parameter Intervallgröße ist bei Verwendung der Ausschneidemethode Definiertes Intervall, Standardabweichung (mittelwertzentriert) oder Standardabweichung (Mittelwert als Grenze) erforderlich.

  • Sie können den Parameter NoData in der Ausgabe in Wert ändern verwenden, um NoData-Werte durch einen ganzzahligen Wert in der Ausgabe zu ersetzen. Wenn Sie verhindern möchten, dass NoData-Zellen mit Ausgabezonen kombiniert werden, geben Sie eine Ganzzahl an, die außerhalb des erwarteten Ausgabezonenbereichs liegt. Beispiel: Geben Sie bei Ausgabezonen zwischen 1 und 5 einen Wert unter 1 oder über 5 an. Infrage kommen u. a. die Werte 0, 100 und -99 Wenn Sie NoData-Werte in einer vorhandenen Zone zusammenführen möchten, verwenden Sie für diese Zone die Ganzzahl. Wenn dieser Parameter nicht festgelegt ist, verbleiben die Eingabe-NoData-Zellen als NoData im Ausgabe-Raster.

  • Ein Eingaberaster mit rechteckigen Zellen wird so verarbeitet, dass die Zellen des Ausgaberasters quadratisch sind und die Seiten gleich dem Durchschnitt der Länge und Breite des Rechtecks sind.

  • Weitere Informationen zu den Geoverarbeitungsumgebungen für dieses Werkzeug finden Sie unter "Analyseumgebungen und Spatial Analyst".

Parameter

Beschriftung Erläuterung Datentyp

Eingabe-Raster

Das zu reklassifizierende Eingabe-Raster.

Raster Layer

Anzahl an Ausgabe-Zonen

(Optional)

Die Anzahl der Zonen, in die das Eingabe-Raster reklassifiziert wird.

Dieser Parameter ist erforderlich, wenn für den Parameter Ausschneidemethode der Wert Gleiche Fläche, Gleiches Intervall, Natürliche Unterbrechungen oder Geometrisches Intervall ausgewählt wurde.

Wenn der Wert des Parameters Ausschneidemethode Definiertes Intervall, Standardabweichung (mittelwertzentriert) oder Standardabweichung (Mittelwert als Grenze) lautet, ist der Parameter Anzahl an Ausgabe-Zonen inaktiv. Die Anzahl der Ausgabe-Zonen wird durch den Parameterwert Intervallgröße bestimmt.

Long

Ausschneidemethode

(Optional)

Gibt die Art und Weise an, in der das Eingabe-Raster in Zonen reklassifiziert wird.

  • Gleiches IntervallDer Bereich der Eingabewerte wird zu gleichen Teilen auf die angegebene Anzahl der Ausgabezonen verteilt, um die Klassengrenzen zu bestimmen. Dies ist die Standardeinstellung.

  • Gleiche FlächeDie Anzahl der Eingabezellen wird zu gleichen Teilen auf die angegebene Anzahl der Ausgabezonen verteilt, um die Klassengrenzen zu bestimmen. Jede Zone hat eine ähnliche Anzahl an Zellen, durch die eine ähnliche Flächengröße angegeben wird.

  • Natürliche UnterbrechungenDie Klassengrenzen werden so bestimmt, dass die Varianz innerhalb der Klassen minimiert und die Varianz zwischen den Klassen maximiert wird. Die Grenzen werden in der Regel an Stellen gesetzt, an denen die Datenwerte relativ große Unterschiede aufweisen.

  • Standardabweichung (mittelwertzentriert)Die Klassengrenzen werden oberhalb und unterhalb des Mittelwertes an einer festgelegten Intervallgröße, wie z. B. 2, 1 oder 0,5, im Bereich der Standardabweichung platziert, bis sie die Minimal- und Maximalwerte des Eingabe-Rasters erreichen. Der Mittelwert wird nicht als Grenze verwendet, sondern durch zwei Klassengrenzen zentriert. Eine Grenze befindet sich auf der Hälfte der angegebenen Intervallgröße oberhalb des Mittelwertes, und die andere befindet sich auf der Hälfte der angegebenen Intervallgröße unterhalb des Mittelwertes. Die Standardabweichung wird mit dem n-1-Nenner berechnet, wobei "n" die Anzahl der Pixel mit einem Wert ist.

  • Standardabweichung (Mittelwert als Bruchstelle)Der Mittelwert dient als Klassengrenze. Andere Klassengrenzen werden oberhalb und unterhalb des Mittelwertes an einer festgelegten Intervallgröße, wie z. B. 2, 1 oder 0,5, im Bereich der Standardabweichung platziert, bis sie die Minimal- und Maximalwerte des Eingabe-Rasters erreichen. Die Standardabweichung wird mit dem n-1-Nenner berechnet, wobei "n" die Anzahl der Pixel mit einem Wert ist.

  • Definiertes IntervallDie Klassengrenzen werden auf Null und ein Vielfaches der angegebenen Intervallgröße bezogen auf Null gesetzt. Anschließend werden sie auf die Minimal- und Maximalwerte der Eingabedaten für die erste und letzte Klasse zugeschnitten. Bei einem Wertebereich, der Null enthält, wird die Null stets als Teilungspunkt einbezogen.

  • Geometrisches IntervallDie Klassengrenzen werden auf Grundlage von Klassenintervallen erstellt, die eine geometrische Reihe darstellen. Dies ist ein Muster, in dem der aktuelle Wert dem vorherigen Wert geteilt durch einen geometrischen Koeffizienten entspricht. Der geometrische Koeffizient in dieser Klassifizierung kann einmalig geändert werden (in seinen Kehrwert), um die Klassenbereiche zu optimieren. Der Algorithmus erstellt diese geometrischen Intervalle durch Minimieren der Summe der Quadrate der Elementzahl pro Klasse. Dadurch wird sichergestellt, dass jede Klasse in etwa über dieselbe Anzahl von Werten verfügt, und dass die Änderungen zwischen den einzelnen Intervallen einheitlich sind.

String

Startwert für die Ausgabe

(Optional)

Der Startwert, der im Ausgabe-Raster-Dataset für Zonen (Klassen) verwendet wird.

Klassen werden ganzzahlige Werte zugewiesen, die ausgehend vom Startwert um 1 erhöht werden.

Der Standardstartwert ist 1.

Long

NoData in der Ausgabe in Wert ändern

(Optional)

Ersetzen Sie NoData in der Ausgabe durch einen Wert.

Wenn dieser Parameter nicht festgelegt ist, verbleiben die NoData-Zellen als NoData im Ausgabe-Raster.

Long

Intervallgröße

(Optional)

Die Größe des Intervalls zwischen den Klassen.

Dieser Parameter ist erforderlich, wenn der Parameter Ausschneidemethode auf Definiertes Intervall, Standardabweichung (mittelwertzentriert) oder Standardabweichung (Mittelwert als Grenze) festgelegt ist.

Wenn Definiertes Intervall verwendet wird, gibt die Intervallgröße den tatsächlichen Wertebereich einer Klasse an, mit dem die Klassengrenzen berechnet werden.

Bei Verwendung von Standardabweichung (mittelwertzentriert) oder Standardabweichung (Mittelwert als Grenze) gibt die Intervallgröße die Anzahl der Standardabweichungen an, die für die Berechnung der Klassengrenzen verwendet wird.

Double

Rückgabewert

Beschriftung Erläuterung Datentyp

Ausgabe-Raster

Das reklassifizierte Ausgabe-Raster.

Das Ausgabe-Raster ist stets ein ganzzahliges Raster.

Der Attributtabelle des Ausgabe-Rasters verfügt neben den Standardfeldern ObjectID, Value und Count über zwei neue Felder. Mit dem Feld Value wird der Klassenwert angegeben. Mit den Feldern ZoneMin und ZoneMax werden die Minimalwerte bzw. die Maximalwerte angegeben, mit denen eine Klasse generiert wird.

Raster

Umgebungen

Auto-Commit, Zellengröße, Projektionsmethode für Zellengröße, Komprimierung, Aktueller Workspace, Ausdehnung, Geographische Transformationen, Maske, Ausgabe-CONFIG-Schlüsselwort, Ausgabe-Koordinatensystem, Faktor für parallele Verarbeitung, Scratch-Workspace, Fang-Raster, Kachelgröße

Lizenzierungsinformationen

  • Basic: Erfordert Spatial Analyst oder 3D Analyst
  • Standard: Erfordert Spatial Analyst oder 3D Analyst
  • Advanced: Erfordert Spatial Analyst oder 3D Analyst