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Besonderheiten der Regel- und Layoutdefinitionen für Stromkreis-Schemavorlagen

Stromkreisschemas werden durch bestimmte Vorlagen verwaltet. Der Prozess zur Erstellung von Stromkreisschemas unterscheidet sich auch geringfügig von Standardschemas und Teilnetz-Systemschemas.

Einstellungen für Stromkreis-Schemavorlagen

Eine Stromkreis-Schemavorlage hat zwei besondere Eigenschaften:

  1. Sie ist mit einer bestimmten Telekommunikationsdomäne verknüpft.

  2. Sie enthält eine Verfolgungsregel, die für die Ausführung eines Stromkreis-Verfolgungstyps konfiguriert ist.

Diese beiden Einstellungen sind für Stromkreis-Schemavorlagen obligatorisch. Außerdem bieten sie ebenso wie die anderen Schemavorlagen Unterstützung für die folgenden Konfigurationen:

  • Schemaregeln zur Vereinfachung des Stromkreises, z. B. die Regeln Container ausblenden oder Knoten reduzieren.

    Derartige Regeln können nach der Verfolgungsregel eingerichtet werden. Es ist niemals sinnvoll, eine Schemaregel vor der Verfolgungsregel zu konfigurieren, da diese während der Generierung des Stromkreisschemas immer ignoriert wird.

  • Schema-Layouts; z. B. das Layout intelligente Baumstruktur

    Layouts können so konfiguriert werden, dass sie am Ende des Prozesses zum Generieren des Schemas automatisch angewendet werden.

In den folgenden Abschnitten werden die erwarteten Minimaleinstellungen für Stromkreis-Schemavorlagen beschrieben.

Geoverarbeitungsmodell der Stromkreis-Schemavorlage

Das Geoverarbeitungsmodell, das zur Einrichtung einer solchen Schemavorlage verwendet wird, kann mit zwei Konfigurationswerkzeugen für Netzwerkschemas konfiguriert werden: Schemavorlage ändern und Verfolgungsregel hinzufügen.

Geoverarbeitungsmodell für Stromkreis-Schemavorlagen

Einstellungen des Werkzeugs "Schemavorlage ändern"

Stromkreis-Schemavorlage – Haupteinstellungen

Die Einstellungen im Abschnitt Verknüpfung der Vorlagen-Telekommunikationsdomäne sind wichtige Einstellungen, die festlegen, ob das Menüelement Schema generieren im Bereich Stromkreise suchen verfügbar ist.

  • Die Option Vorlage mit Telekommunikationsdomäne verknüpfen muss aktiviert sein.

  • Der Name der Telekommunikationsnetzart, für die die Vorlage gilt, muss in der Liste Name der Telekommunikationsdomäne ausgewählt werden.

Die anderen in der vorstehenden Grafik dargestellten Optionen sind empfohlene Einstellungen für bessere Stromkreisschemas. Drei davon seien besonders erwähnt:

  • Option Lineare Container entfernen: Aktivieren Sie diese Option, um alle linearen Container, die bei der Erstellung von Schemas standardmäßig enthalten sind, auf einfache Weise zu entfernen.

  • Option Schemaspeicherung aktivieren: Deaktivieren Sie diese Option, da es keinen Grund gibt, Stromkreisschemas zu speichern.

  • Option Zur Schemaerweiterung aktivieren: Deaktivieren Sie diese Option, da das Erweitern eines Stromkreisschemas nicht sinnvoll ist. Darüber hinaus sind die Prozesse Schema erweitern und An Schema anhängen nicht kompatibel mit der Art und Weise, wie Stromkreisschemas generiert werden.

Einstellungen für das Werkzeug "Verfolgungsregel hinzufügen"

Stromkreis-Schemavorlagen – Einstellungen für Verfolgungsregel

Die Verfolgungsregel zum Generieren von Stromkreisschemas muss so konfiguriert werden, dass der Verfolgungstyp Stromkreis ausgeführt wird. Außerdem muss der Name der Telekommunikationsnetzart angegeben werden, auf die die Verfolgung angewendet wird.

Die anderen Regeleinstellungen sind Standardeinstellungen.

Wichtig

Der im Werkzeug "Verfolgungsregel hinzufügen" für die Netzart angegebene Name muss dem für das Werkzeug "Schemavorlage ändern" festgelegten Namen der Telekommunikationsnetzart entsprechen.

Erstellungsprozess für Stromkreisschemas

Der Prozess zum Generieren von Stromkreisschemas funktioniert wie folgt:

  1. Ausgehend vom Namen als Eingabe werden die zugehörigen Vorlageneinstellungen analysiert, und es wird nach einer Verfolgungsregel gesucht.

  2. Wenn die erkannte Verfolgungsregel so konfiguriert ist, dass sie eine Stromkreisverfolgung auf eine bestimmte Telekommunikationsnetzart anwendet und der Eingabename einem Stromkreisnamen entspricht, der in dieser Telekommunikationsnetzart definiert ist, wird dieser Stromkreis verfolgt und eine erste In-Memory-Schemadarstellung erstellt, die aus allen Komponenten entlang des verfolgten Stromkreises besteht. Diese Schemadarstellung kann reine schematische Kanten enthalten, die implizite Verbindungen zwischen Abschnitten oder zwischen enthaltenen Netzwerkelementen entlang des verfolgten Stromkreises darstellen.

    Wichtig

    Wenn für die verknüpfte Vorlage keine Verfolgungsregel konfiguriert ist, ist das generierte Schema leer. Wenn eine Verfolgungsregel vorhanden ist, von dieser aber nicht der Verfolgungstyp Stromkreis angewendet wird, schlägt die Erstellung des Schemas fehl.

  3. Danach wird die Erstellung des Schemas auf die gleiche Weise fortgesetzt wie bei anderen Schemas:

    • Sind in der verknüpften Vorlage weitere Schemaregeln vorhanden, werden diese der Reihe nach in der Reihenfolge angewendet, in der sie konfiguriert wurden, um die Schemadarstellung im Speicher schrittweise zu ändern.

    • Wenn in der verknüpften Vorlage ein aktives Schema-Layout vorhanden ist, wird es entsprechend der Eingabe-Sequenzreihenfolge als Layout auf den Schemainhalt angewendet.

    Am Ende des Erstellungsprozesses wird das Schema in einer neuen Schemakarte geöffnet.

    Hinweis:

    Die Schema-Layer-Definition muss die schematischen Kanten-Layer Abgeleitete Konnektivität und Virtuelle Konnektivität enthalten, um die impliziten Verbindungen zwischen Abschnitten oder zwischen enthaltenen Netzwerkelementen entlang der verfolgten Stromkreise korrekt darzustellen. Siehe die Option Schematische Kanten im Werkzeug Schema-Layer-Definition erstellen.