Multipatch in Raster (Conversion Tools)
Zusammenfassung
Hiermit werden Multipatch-Features in ein Raster-Dataset konvertiert.
Abbildung

Verwendung
Das Ausgabe-Raster speichert die Z-Werte der Eingabe-Multipatch-Features an jeder Zellenmittelpunktposition. Um den Z-Wert der einzelnen Zellen zu bestimmen, wird eine vertikale Linie von der Zellenmittelpunktposition verlängert, um die Eingabe-Multipatch-Features zu überschneiden. Der minimale oder maximale Z-Wert aus den Schnittpunkten wird dem Ausgabe-Raster zugewiesen. Eine Ausgabezelle erhält einen Wert, wenn der Zellenmittelpunkt innerhalb des Footprints eines oder mehrerer Eingabe-Multipatch-Features liegt; andernfalls wird ihr der Wert "NoData" zugewiesen.
Vertical triangles—im Wesentlichen vertikale Wände ohne Dach – werden aus der Rasterung ausgeschlossen und nicht im Ausgabe-Raster dargestellt.
Die Ausgabe-Zellengröße kann über einen numerischen Wert definiert oder aus einem vorhandenen Raster-Dataset abgerufen werden. Wird die Zellengröße nicht explizit über den Parameterwert angegeben, wird sie aus der Umgebung Zellengröße abgeleitet, falls diese angegeben wurde. Wenn weder der Parameter noch die Umgebung für die Zellengröße angegeben wurden, aber die Umgebung Fang-Raster festgelegt wurde, wird die Zellengröße des Fang-Rasters verwendet. Wenn nichts angegeben ist, wird die Zellengröße aus der Breite oder Höhe der Ausdehnung (je nachdem was kürzer ist) berechnet, indem der Wert durch 250 dividiert wird. Dabei wird für die Ausdehnung das in der Umgebung angegebene Ausgabekoordinatensystem verwendet.
Wenn die Zellengröße mit einem numerischen Wert angegeben ist, wird dieser direkt für das Ausgabe-Raster verwendet.
Wenn die Zellengröße mit einem Raster-Dataset angegeben ist, wird für den Parameter anstelle des Wertes für die Zellengröße der Pfad des Raster-Datasets angezeigt. Die Zellengröße dieses Raster-Datasets wird direkt in der Analyse verwendet, sofern der Raumbezug des Datasets mit dem des Ausgabe-Raumbezugs übereinstimmt. Wenn der Raumbezug des Datasets nicht übereinstimmt, wird er basierend auf der Projektionsmethode für die Zellengröße projiziert.
Mit diesem Werkzeug können 3D-Gebäude-Features (als Multipatches) in einem urbanen Raum in ein Digital Elevation Model (DEM) verwendet werden. Verwenden Sie dazu dieses Werkzeug zunächst zum Konvertieren der Multipatch-Features in ein Raster. Verwenden Sie anschließend das Werkzeug Mosaik, um die Gebäude-Raster mit dem DEM-Raster zu mosaikieren. Mit dem resultierenden Höhenraster können Sie andere Werkzeuge ausführen, welche Rasterdaten verarbeiten, um Analyseprobleme in einem urbanen Raum zu lösen. Sie können beispielsweise das Werkzeug Sichtfeld zum Berechnen der Sichtbarkeit ausführen oder die Werkzeuge für die Sonneneinstrahlung zum Berechnen des monatlichen Sonnenenergiepotenzials der Dächer einer Großstadt verwenden.
Dieses Werkzeug nutzt standardmäßig Mehrkernprozessoren. Es können maximal vier Kerne verwendet werden.
Wenn Sie weniger Kerne verwenden möchten, verwenden Sie die Umgebungseinstellung Faktor für parallele Verarbeitung.
Parameter
| Beschriftung | Erläuterung | Datentyp |
|---|---|---|
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Eingabe-Multipatch-Features |
Die Eingabe-Multipatch-Features, die in ein Raster konvertiert werden sollen. |
Feature Layer |
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Ausgabe-Raster |
Das zu erstellende Ausgabe-Raster-Dataset. Es weist einen Gleitkommatyp auf. Wenn das Ausgabe-Raster nicht in einer Geodatabase gespeichert wird, müssen Sie beim TIFF-Dateiformat die Erweiterung |
Raster Dataset |
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Ausgabe-Zellengröße (Optional) |
Die Zellengröße des Ausgabe-Rasters, das erstellt wird. Dieser Parameter kann über einen numerischen Wert definiert oder aus einem vorhandenen Raster-Dataset abgerufen werden. Wenn die Zellengröße nicht explizit als Parameterwert angegeben wurde, wird der Zellengrößenwert der Umgebung verwendet, sofern dieser angegeben wurde. Andernfalls werden zusätzliche Regeln verwendet, um ihn aus anderen Eingaben zu berechnen. Weitere Informationen finden Sie unter "Verwendung". |
Analysis Cell Size |
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Zellenzuweisungsmethode (Optional) |
Gibt an, ob der minimale oder der maximale Z-Wert für eine Zelle verwendet werden soll, wenn eine vertikale Linie von der Zellenmittelpunktposition verlängert wird, um das Eingabe-Multipatch-Feature zu überschneiden, und mehr als ein Z-Wert an der Zellenmittelpunktposition gefunden wurde.
|
String |
Umgebungen
Auto-Commit, Zellengröße, Projektionsmethode für Zellengröße, Aktueller Workspace, Ausdehnung, Geographische Transformationen, NoData, Ausgabe-CONFIG-Schlüsselwort, Ausgabe-Koordinatensystem, Faktor für parallele Verarbeitung, Resampling-Methode, Scratch-Workspace, Fang-Raster, Kachelgröße
Lizenzierungsinformationen
- Basic: Ja
- Standard: Ja
- Advanced: Ja