Pixel mit Deep Learning klassifizieren (Image Analyst Tools)
Zusammenfassung
Führt ein trainiertes Deep-Learning-Modell auf einem Eingabe-Raster zur Erstellung eines klassifizierten Rasters aus, wobei jedem gültigen Pixel eine Klassenbeschriftung zugewiesen ist.
Dieses Werkzeug erfordert eine Modelldefinitionsdatei, die Informationen zum trainierten Modell enthält. Das Modell kann mit dem Werkzeug Deep-Learning-Modell trainieren oder einer Training-Software von Drittanbietern wie PyTorch trainiert werden. Bei der Modelldefinitionsdatei kann es sich um eine Esri Modelldefinitionsdatei als JSON (.emd) oder ein Deep-Learning-Modellpaket handeln. Sie muss den Pfad zur Python-Raster-Funktion, die zur Verarbeitung der einzelnen Objekte aufgerufen werden soll, sowie den Pfad zur binären Datei des trainierten Deep-Learning-Modells enthalten.
Verwendung
Sie müssen die dem jeweiligen Deep-Learning-Framework entsprechende Python-API (z. B. PyTorch) in der Python-Umgebung von ArcGIS Pro installieren, da sonst beim Hinzufügen der Esri Modelldefinitionsdatei zum Werkzeug ein Fehler auftritt. Fordern Sie die entsprechenden Framework-Informationen vom Ersteller der Esri Model Definition-Datei an.
Informationen zum Einrichten des Computers für Deep-Learning-Frameworks in ArcGIS Pro finden Sie unter "Installieren von Deep-Learning-Frameworks für ArcGIS".
Mit diesem Werkzeug wird eine Deep-Learning-Python-API eines Drittanbieters (wie PyTorch) aufgerufen und die angegebene Python-Raster-Funktion zum Verarbeiten der einzelnen Objekte verwendet.
Beispielanwendungsfälle für dieses Werkzeug finden Sie auf der Esri GitHub-Seite zu Python-Raster-Funktionen. Sie können auch benutzerdefinierte Python-Module entwickeln, indem Sie den Beispielen und Anweisungen im Github-Repository folgen.
Bei dem Parameterwert für die Modelldefinition kann es sich um eine Esri Modelldefinitionsdatei als JSON (
.emd), eine JSON-Zeichenfolge oder ein Deep-Learning-Modellpaket (.dlpk) handeln. Eine JSON-Zeichenfolge ist nützlich, wenn Sie dieses Werkzeug auf dem Server verwenden, sodass Sie die JSON-Zeichenfolge einfügen können, statt die.emd-Datei hochzuladen. Die.dlpk-Datei muss lokal gespeichert werden.Weitere Informationen zu Deep Learning finden Sie unter "Deep Learning in der Erweiterung "ArcGIS Image Analyst"".
Bei dem Eingabe-Raster kann es sich um ein einzelnes Raster, mehrere Raster oder eine Feature-Class mit angehängten Bildern handeln. Weitere Informationen zu Anlagen finden Sie unter "Hinzufügen oder Entfernen von Dateianlagen".
Durch Vergrößern der Batch-Größe kann die Performance des Werkzeugs verbessert werden; mit zunehmender Batch-Größe erhöht sich jedoch auch der Speicherbedarf. Wenn ein Fehler vom Typ "Nicht genügend Arbeitsspeicher" auftritt, verwenden Sie eine kleinere Batch-Größe. Der Wert
batch_sizekann über den Parameter Argumente angepasst werden.Batch-Größen sind Quadratzahlen wie 1, 4, 9, 16, 25, 64 usw. Wenn der Eingabewert keine perfekte Quadratzahl ist, wird der höchstmögliche Quadratwert verwendet. Wird beispielsweise ein Wert von 6 angegeben, wird die Batch-Größe auf 4 festgelegt.
Dieses Werkzeug kann mehrere verfügbare GPUs unterstützen und verwenden. Um eine bestimmte GPU zu verwenden, geben Sie die GPU-ID-Umgebung an. Wenn die GPU-ID nicht festgelegt wurde, dann verwendet das Werkzeug alle verfügbaren GPUs. Dies ist die Standardeinstellung.
- Wenn die Umgebungsvariable Prozessortyp auf CPU festgelegt ist und die Umgebungsvariable Faktor für parallele Verarbeitung nicht angegeben ist, verwendet das Werkzeug einen Wert von 50 % für den Faktor für parallele Verarbeitung.
- Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für die Ausführung dieses Werkzeugs und eventuell dabei auftretenden Problemen finden Sie unter "Häufig gestellte Fragen zu Deep Learning".
Parameter
| Beschriftung | Erläuterung | Datentyp |
|---|---|---|
|
Eingabe-Raster |
Das Eingabe-Raster-Dataset, das klassifiziert wird. Bei der Eingabe kann es sich um ein oder mehrere Raster in einem Mosaik-Dataset, einen Image-Service, einen Bildordner oder eine Feature-Class mit Bildanlagen handeln. |
Raster Dataset; Raster Layer; Mosaic Layer; Image Service; Map Server; Map Server Layer; Internet Tiled Layer; Folder; Feature Layer; Feature Class |
|
Modelldefinition |
Bei dem Parameterwert für die Modelldefinition kann es sich um eine Esri Modelldefinitionsdatei als JSON ( Sie enthält den Pfad zur binären Datei des Deep-Learning-Modells, den Pfad zu der zu verwendenden Python-Raster-Funktion sowie andere Parameter wie etwa die bevorzugte Kachelgröße oder den bevorzugten Abstand. |
File; String |
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Argumente (Optional) |
Die Informationen aus dem Parameter Modelldefinition werden zum Füllen dieses Parameters verwendet. Diese Argumente sind je nach Modellarchitektur unterschiedlich. Für Modelle, die in ArcGIS trainiert werden, werden die folgenden Modellargumente unterstützt. Vortrainierte Modelle und benutzerdefinierte Deep-Learning-Modelle in ArcGIS verfügen ggf. über weitere Argumente, die von dem Werkzeug unterstützt werden.
Spalten der Wertetabelle:
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Value Table |
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Verarbeitungsmodus |
Legt fest, wie alle Raster-Elemente in einem Mosaik-Dataset oder Image-Service verarbeitet werden. Dieser Parameter findet Anwendung, wenn es sich beim Eingabe-Raster um ein Mosaik-Dataset oder einen Image-Service handelt.
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String |
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Ausgabeordner (Optional) |
Der Ordner, in dem die klassifizierten Ausgabe-Raster gespeichert werden. Anhand der klassifizierten Raster in diesem Ordner wird ein Mosaik-Dataset erstellt. Dieser Parameter ist erforderlich, wenn es sich bei dem Eingabe-Raster um einen Ordner mit Bildern oder ein Mosaik-Dataset handelt, in dem alle Elemente einzeln verarbeitet werden müssen. Als Standard wird ein Ordner im Projektordner verwendet. |
Folder |
|
Ausgabe-Features (Optional) |
Die Feature-Class, in der die klassifizierten Ausgabe-Raster gespeichert werden. Dieser Parameter ist erforderlich, wenn es sich bei dem Eingabe-Raster um eine Feature-Class mit Bildern handelt. Wenn die Feature-Class bereits vorhanden ist, werden die Ergebnisse an die vorhandene Feature-Class angehängt. |
Feature Class |
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Anlagen überschreiben (Optional) |
Gibt an, ob vorhandene Bildanlagen überschrieben werden. Dieser Parameter ist nur gültig, wenn der Parameterwert Eingabe-Raster eine Feature-Class mit Bildanlagen ist.
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Boolean |
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Pixelabstand verwenden (Optional) |
Gibt an, ob eine Inferenzierung an Bildern im Pixelabstand durchgeführt werden soll.
|
Boolean |
Rückgabewert
| Beschriftung | Erläuterung | Datentyp |
|---|---|---|
|
Ausgabe-Raster-Dataset |
Der Name des Rasters oder Mosaik-Datasets mit dem Ergebnis. |
Raster |
Umgebungen
Zellengröße, Aktueller Workspace, Ausdehnung, Geographische Transformationen, GPU-ID, Maske, Ausgabe-Koordinatensystem, Faktor für parallele Verarbeitung, Prozessortyp, Scratch-Workspace, Fang-Raster
Lizenzierungsinformationen
- Basic: Erfordert "Image Analyst"
- Standard: Erfordert "Image Analyst"
- Advanced: Erfordert "Image Analyst"
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