LAS-Punkt-Statistiken als Raster (Data Management Tools)
Zusammenfassung
Erstellt ein Raster, dessen Zellenwerte die statistischen Informationen zu LAS-Punkten wiedergeben.
Verwendung
Sie können die Punkte, die von diesem Werkzeug verarbeitet werden, mithilfe der Punktfilter des LAS-Dataset-Layers anhand einer beliebigen Kombination von Klassifizierungscodes, Klassifizierungs-Flags und Rückgabewerten filtern. Die Filter können im Dialogfeld Layer-Eigenschaften oder mit dem Werkzeug LAS-Dataset-Layer erstellen definiert werden. Die LAS-Punktfilter gelten für die Ergebnisse aller statistischen Ausgaben, mit Ausnahme der Methode "Impulsanzahl", bei der alle letzten Rückgabepunkte ausgewertet werden.
Sie können nicht nur Punkte nach bestimmten Attributen filtern, sondern auch LAS-Punkte mithilfe des Steuerelements Höhenbereich in der Gruppe Filter des Menübands für einen LAS-Dataset-Layer nach Höhe filtern. Dieses Werkzeug berücksichtigt den in diesem Steuerelement eingestellten Höhenbereich.
Mit der Option Punktanzahl des Parameters Methode wird die Punktdichte des LAS-Datasets ausgewertet. Diese Information ist hilfreich bei der Erkennung unregelmäßiger Hot-Spots mit hoher Punktdichte, da diese Art von Daten bei der Verarbeitung von LAS-Dateien mit anderen Werkzeugen zu Leistungseinbußen führen kann. Wenn Hot-Spots mit hoher Dichte entdeckt werden, kann das Werkzeug LAS ausdünnen verwendet werden, um eine neue Punktwolke mit einer gleichmäßigeren räumlichen Verteilung zu erstellen.
Die Option Häufigster Klassencode des Parameters Methode kann verwendet werden, um die Anzahl der eindeutigen Objekte zu ermitteln, die durch einen bestimmten Klassencode definiert sind, insbesondere wenn diese Objekte in horizontaler Richtung räumlich getrennt sind. Wenden Sie dazu zunächst einen Punktfilter an, um den spezifischen Klassencode zu isolieren. Erstellen Sie dann das Statistikraster mit einer Zellengröße, die groß genug ist, damit sowohl die Konnektvität von Punkten, die zum selben Objekt gehören, als auch die Lücken zwischen Punkten, die zu unterschiedlichen Objekten gehören, erhalten bleiben. Beispiel: Um eine geeignete Zellengröße für die Verbindung von Punkten einer Straßenlaterne zu bestimmen, sollten die Abstände der Punkte insgesamt sowie der Abstand zu Straßenlaternen in der Nähe bedacht werden. Das resultierende Raster kann zur Bewertung des Footprints der einzelnen Objekte verwendet werden. Die Anzahl der eindeutigen Objekte kann entweder durch Konvertierung des Rasters in ein Polygon-Feature mit dem Werkzeug Raster in Polygon oder durch Zuweisung eines eindeutigen Wertes zu jedem Zellen-Cluster mit dem Werkzeug Gruppierung zu Regionen ermittelt werden.
Der Speicherort und Name des Ausgabe-Rasters. Fügen Sie beim Speichern eines Raster-Datasets in einer Geodatabase oder in einem Ordner, wie zum Beispiel einem Esri Grid, dem Namen des Raster-Datasets keine Dateierweiterung hinzu. Eine Dateierweiterung kann bereitgestellt werden, um das Format des Rasters zu definieren, wenn es in einem Ordner gespeichert wird, z. B..tif zum Erstellen einer Datei im GeoTIFF- oder .img zum Erstellen einer Datei im ERDAS IMAGINE-Format.
Wenn das Raster als .tif-Datei oder in einer Geodatabase gespeichert ist, können der Typ und die Qualität der Rasterkomprimierung über die Einstellungen der Geoverarbeitungsumgebung festgelegt werden.
Raster Dataset
Methode
(Optional)
Gibt die Art der Statistik an, die zu den LAS-Punkten in jeder Zelle des Ausgaberasters gesammelt wird.
Impulsanzahl—Die Anzahl der letzten Rückgabepunkte wird erfasst.
Punktanzahl—Die Anzahl der Punkte von allen Rückgaben wird erfasst.
Häufigste letzte Rückgabe—Der am häufigsten auftretende letzte Rückgabewert wird erfasst.
Häufigster Klassencode—Der häufigste Klassencode wird erfasst.
Bereich der Intensitätswerte—Der Bereich der Intensitätswerte wird erfasst.
Bereich der Höhenwerte—Der Bereich der Höhenwerte wird erfasst.
String
Abtasttyp
(Optional)
Gibt an, wie der Parameter Abtastwert interpretiert wird, um die Zellengröße des Ausgabe-Rasters zu definieren.
Messungen—Der Abtastwert legt die Anzahl der Spalten oder Zeilen im Ausgabe-Raster fest, je nachdem, welche Komponente am längsten ist. Die Zellengröße wird abgeleitet, indem die längste Seite der Ausdehnung der Ausgabe durch die Eingabe im Parameter Abtastwert geteilt wird. Wird ein Beobachterwert von 3000 auf ein Dataset angewendet, dessen längste Seite 23,67 km beträgt, so beträgt die Auflösung des Ausgabe-Rasters 7,89 m. Diese Methode bietet eine hilfreiche Möglichkeit, eine Ausgabe mit einer vorhersehbaren Größe zu erstellen, die schnell generiert werden kann.
Zellengröße—Die Zellengröße wird direkt durch den Parameter Abtastwert definiert. Dies ist die Standardeinstellung.
String
Abtastwert
(Optional)
Der Wert, der zusammen mit dem Parameter Abtasttyp zum Definieren der Zellengröße des Ausgabe-Rasters verwendet wird.
Der Speicherort und Name des Ausgabe-Rasters. Fügen Sie beim Speichern eines Raster-Datasets in einer Geodatabase oder in einem Ordner, wie zum Beispiel einem Esri Grid, dem Namen des Raster-Datasets keine Dateierweiterung hinzu. Eine Dateierweiterung kann bereitgestellt werden, um das Format des Rasters zu definieren, wenn es in einem Ordner gespeichert wird, z. B..tif zum Erstellen einer Datei im GeoTIFF- oder .img zum Erstellen einer Datei im ERDAS IMAGINE-Format.
Wenn das Raster als .tif-Datei oder in einer Geodatabase gespeichert ist, können der Typ und die Qualität der Rasterkomprimierung über die Einstellungen der Geoverarbeitungsumgebung festgelegt werden.
Raster Dataset
method
(Optional)
Gibt die Art der Statistik an, die zu den LAS-Punkten in jeder Zelle des Ausgaberasters gesammelt wird.
PULSE_COUNT—Die Anzahl der letzten Rückgabepunkte wird erfasst.
POINT_COUNT—Die Anzahl der Punkte von allen Rückgaben wird erfasst.
PREDOMINANT_LAST_RETURN—Der am häufigsten auftretende letzte Rückgabewert wird erfasst.
PREDOMINANT_CLASS—Der häufigste Klassencode wird erfasst.
INTENSITY_RANGE—Der Bereich der Intensitätswerte wird erfasst.
Z_RANGE—Der Bereich der Höhenwerte wird erfasst.
String
sampling_type
(Optional)
Gibt an, wie der Parameter Abtastwert interpretiert wird, um die Zellengröße des Ausgabe-Rasters zu definieren.
OBSERVATIONS—Der Abtastwert legt die Anzahl der Spalten oder Zeilen im Ausgabe-Raster fest, je nachdem, welche Komponente am längsten ist. Die Zellengröße wird abgeleitet, indem die längste Seite der Ausdehnung der Ausgabe durch die Eingabe im Parameter Abtastwert geteilt wird. Wird ein Beobachterwert von 3000 auf ein Dataset angewendet, dessen längste Seite 23,67 km beträgt, so beträgt die Auflösung des Ausgabe-Rasters 7,89 m. Diese Methode bietet eine hilfreiche Möglichkeit, eine Ausgabe mit einer vorhersehbaren Größe zu erstellen, die schnell generiert werden kann.
CELLSIZE—Die Zellengröße wird direkt durch den Parameter Abtastwert definiert. Dies ist die Standardeinstellung.
String
sampling_value
(Optional)
Der Wert, der zusammen mit dem Parameter Abtasttyp zum Definieren der Zellengröße des Ausgabe-Rasters verwendet wird.
Double
Codebeispiel
LasPointStatsAsRaster: Beispiel 1 (Python-Fenster)
Anhand des folgenden Beispiels wird die Verwendung dieses Werkzeugs im Python-Fenster veranschaulicht:
LasPointStatsAsRaster: Beispiel 2 (eigenständiges Skript)
Im folgenden Beispiel wird die Verwendung dieses Werkzeugs in einem eigenständigen Python-Skript veranschaulicht:
'''**********************************************************************
Name: LAS Point Statistics As Raster
Description: Identifies the most frequently occurring return value for
each pulse in a given set of LAS files.
Designed for use as a script tool.
**********************************************************************'''
# Import system modules
import arcpy
# Set Local Variables
lasD = arcpy.GetParameterAsText(0)
inLas = arcpy.GetParameterAsText(1) #input las files
sr = arcpy.GetParameter(2) #spatial reference of las dataset
statsRaster = arcpy.GetParameterAsText(3)
# Run CreateLasDataset
arcpy.management.CreateLasDataset(inLas, lasD, 'RECURSION', '', sr)
# Run LasPointStatsAsRaster
arcpy.management.LasPointStatsAsRaster(lasD, statsRaster,
"PREDOMINANT_RETURNS_PER_PULSE",
"CELLSIZE", 15)