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Wert-Perzentil-Konturlinien (Spatial Analyst Tools)

Zusammenfassung

Erstellt Konturlinien, die die obersten p Prozent eines Rasters darstellen, indem den Zellenwerten Ränge zugewiesen, Zellen beim Perzentilschwellenwert ausgewählt und Footprints der Flächen mit Extremwerten generiert werden.

Weitere Informationen zur Funktionsweise von "Wert-Perzentil-Konturlinien"

Abbildung

Abbildung: Werkzeug "Wert-Perzentil-Konturlinien"

Ein Eingabe-Oberflächen-Raster wird mit Ausgabe-Wert-Perzentil-Konturlinien verglichen.

Verwendung

  • Perzentilwerte können beliebige Werte zwischen 0 und 100 sein. Der Wert 100 kann zu einem leeren oder trivialen Ergebnis führen. Der Wert 0 gibt den gesamten gültigen Footprint zurück.

  • Dieses Werkzeug weist den Zellen nach ihren Werten in aufsteigender Reihenfolge Ränge zu und gibt die obersten \(p\) Prozent der Raster-Zellen zurück. Der Perzentilschwellenwert wird aus den mit Rängen versehenen Zellenwerten berechnet. Die Ausgabe wählt die Zellen aus, die dem Schwellenwert entsprechen oder ihn überschreiten.

  • Der Footprint des Ausgabe-Konturlinien-Polygons gibt die Fläche an, die durch den Prozentsatz der Gesamtsumme der Extremwerte oberhalb des angegebenen Perzentils umschlossen wird.

  • Wenn beim Schwellenwert wiederholte Werte vorhanden sind, werden alle wiederholten Werte ausgewählt. Dadurch können benachbarte Perzentile denselben Schwellenwert und dasselbe Ausgabe-Konturlinien-Polygon erzeugen. Das Werkzeug wählt jedoch nie zu wenige Werte relativ zum angegebenen Perzentil aus.

  • Wenn mehrere Perzentilwerte angegeben wurden, werden die Ausgabepolygone geschachtelt. Das innerste Polygon entspricht den höchsten Werten, und das äußerste Polygon deckt die kleineren Werte ab.

  • Die Option Planar im Parameter Methode eignet sich für Analysen in einem lokalen Maßstab mit einer Projektion, bei der die korrekte Entfernung und Fläche genau beibehalten werden.

    Die Option Geodätisch sollte verwendet werden, wenn die Analyse in einem regionalen oder großen Maßstab durchgeführt werden soll (z. B. mit Web Mercator oder einem beliebigen anderen geographischen Koordinatensystem). Bei dieser Option wird die Krümmung des Sphäroids berücksichtigt, und die Daten in der Nähe der Pole und der internationalen Datumsgrenze werden richtig verarbeitet.

  • Wenn der Parameter Negative Werte ignorieren deaktiviert ist, dann berücksichtigt das Werkzeug negative Eingabezellenwerte bei der Berechnung.

  • Das Eingabe-Oberflächen-Raster muss ein Einzelband-Raster sein.

  • Wenn das Ziel darin besteht, Polygone basierend auf der kumulativen Magnitude der Zellenwerte zu erstellen, dann verwenden Sie stattdessen das Werkzeug Volumen-Perzentil-Konturlinien.

  • Weitere Informationen zu den Geoverarbeitungsumgebungen für dieses Werkzeug finden Sie unter "Analyseumgebungen und Spatial Analyst".

Parameter

Beschriftung Erläuterung Datentyp

Eingabe-Oberflächen-Raster

Das Eingabe-Raster, für das Konturlinien-Polygone berechnet werden sollen. Dies muss ein kontinuierliches Raster sein.

Die Eingabe-Raster-Daten können ganzzahlige Werte oder Gleitkommawerte sein.

Raster Layer

Ausgabe-Konturlinien-Polygone

Die Ausgabe-Konturlinien-Polygon-Features.

Die Ausgabe enthält Konturlinien-Polygone für alle angegebenen Perzentilwerte.

Feature Class

Perzentilwerte

(Optional)

Die Perzentilwerte, für die Konturlinien berechnet werden sollen. Der Standardwert ist 90 und steht für das 90. Perzentil.

Zulässige Werte können zwischen 0 und 100 liegen.

Double

Methode

(Optional)

Gibt an, ob die Berechnung mit einer planaren (flache Erde) oder geodätischen (Ellipsoid) Methode erfolgen soll.

Die planare Methode eignet sich zum Berechnen lokaler Flächen in einer Projektion, bei der die korrekte Entfernung und Fläche beibehalten werden. Damit lassen sich Analysen von Flächen wie Städten, Landkreisen oder flächenmäßig kleineren Bundesstaaten durchführen. Die geodätische Methode liefert ein genaueres Ergebnis, allerdings fällt hierfür evtl. eine längere Verarbeitungszeit an.

  • PlanarDie Berechnung erfolgt auf einer projizierten flachen Ebene mithilfe eines kartesischen 2D-Koordinatensystems. Dies ist die Standardeinstellung.

  • GeodätischDie Berechnung erfolgt mithilfe eines kartesischen 3D-Koordinatensystems, wobei die Form der Erde als Ellipsoid berücksichtigt wird.

String

Negative Werte ignorieren

(Optional)

Gibt an, ob bei der Wert-Perzentil-Berechnung negative Werte ignoriert werden sollen.

  • AktiviertBei der Berechnung eines Perzentils werden negative Werte ignoriert.

  • DeaktiviertBei der Berechnung eines Perzentils werden negative Werte nicht ignoriert, sondern berücksichtigt. Dies ist die Standardeinstellung.

Boolean

Ausgaben glätten

(Optional)

Bestimmt, ob die Ausgabe-Polygone in einfachere Shapes überführt werden oder mit den Zellrändern des Eingabe-Rasters übereinstimmen.

  • AktiviertDie Polygone werden in einfachere Shapes überführt. Die Glättung wird so durchgeführt, dass die Polygone eine minimale Segmentanzahl enthalten und dabei so nahe wie möglich an den ursprünglichen Raster-Zellenrändern liegen. Dies ist die Standardeinstellung.

  • DeaktiviertDie Kante der Polygone stimmt exakt mit den Zellrändern des Eingabe-Rasters überein. Durch die Rückkonvertierung der resultierenden Polygon-Feature-Class in ein Raster wird bei dieser Option ein Raster erstellt, das dem ursprünglichen Raster entspricht.

Boolean

Umgebungen

Auto-Commit, Aktueller Workspace, Standard-Ausgabe-Z-Werte, Ausdehnung, Geographische Transformationen, M-Auflösung, M-Toleranz, Faktor für parallele Verarbeitung, Ausgabe-CONFIG-Schlüsselwort, Ausgabe-Koordinatensystem, Ausgabe hat M-Werte, Ausgabe hat Z-Werte, Ausgabe-M-Domäne, Ausgabe-XY-Domäne, Ausgabe-Z-Domäne, Scratch-Workspace, XY-Auflösung, XY-Toleranz, Z-Auflösung, Z-Toleranz

Lizenzierungsinformationen

  • Basic: Erfordert Spatial Analyst
  • Standard: Erfordert Spatial Analyst
  • Advanced: Erfordert Spatial Analyst