Ausschneiden (Analysis Tools)
Zusammenfassung
Extrahiert Eingabe-Features, die die Clip-Features überlagern.
Verwenden Sie dieses Werkzeug, wenn Sie einen Teil eines Datasets mithilfe eines oder mehrerer Features in einem anderen Dataset (wie mit einer "Ausstechform") ausschneiden möchten. Dies ist besonders nützlich beim Erstellen eines neuen Datasets (auch als Untersuchungsgebiet oder Interessenbereich bezeichnet), das eine geographische Teilmenge der Features in einem anderen, größeren Dataset enthält.
Ausschneidevorgänge können auch mit dem Werkzeug Paarweise ausschneiden vorgenommen werden.
Abbildung

Verwendung
Je nach Parametertyp, der für Eingabe-Features oder -Dataset festgelegt wurde, können die Parameterwerte der Clip-Features Punkte, Linien und Polygone sein.
Wenn die Werte für Eingabe-Features oder -Dataset Polygone sind, müssen die Clip-Features ebenfalls Polygone sein.
Wenn die Werte für Eingabe-Features oder -Dataset Linien sind, können die Clip-Features Linien oder Polygone sein. Wenn Linien-Features mit Linien-Features ausgeschnitten werden, werden nur lagegleiche Linien oder Liniensegmente in die Ausgabe geschrieben, wie in der Abbildung unten dargestellt.
Wenn die Werte für Eingabe-Features oder -Dataset Punkte sind, können die Clip-Features Punkte, Linien oder Polygone sein. Wenn Punkt-Features mit Punkt-Features ausgeschnitten werden, werden nur lagegleiche Punkte in die Ausgabe geschrieben, wie in der Abbildung unten dargestellt. Wenn Punkt-Features mit Linien-Features ausgeschnitten werden, werden nur die Punkte in die Ausgabe geschrieben, die mit den Linien-Features lagegleich sind.
Wenn der Wert für Eingabe-Features oder -Dataset ein Szenen-Layer bzw. Szenen-Layer-Paket mit integrierten Meshes, Punkten, Gebäuden, 3D-Objekten oder einer Punktwolke ist, müssen die Werte für Clip-Features Polygone sein.
Der Parameter Ausgabe-Features oder -Dataset enthält alle Attribute des Parameterwertes Eingabe-Features oder -Dataset, wenn es sich bei der Ausgabe um eine Feature-Class handelt.
Für Szenen-Layer-Pakete und Szenenservices, die integrierte Meshes, Punkte, Gebäude oder 3D-Objekte enthalten, muss I3S der Version 1.6 oder höher verwendet werden, damit es als Eingabe verwendet werden kann. Verwenden Sie das Werkzeug Szenen-Layer-Upgrade durchführen, um ein Upgrade von Version 1.5 und niedrigeren Szenen-Layer-Paketen durchzuführen. Das Ausgabe-Szenen-Layer-Paket weist die aktuelle I3S-Version auf.
Szenen-Services müssen die Funktion zum Extrahieren aufweisen, damit sie zugeschnitten werden können. Services ohne diese Funktion werden als Eingabe blockiert.
Wenn es sich bei der Eingabe um einen Gebäude-Szenen-Layer handelt, werden alle Kategorie- und Disziplin-Layer ausgeschnitten. Wenn es sich bei der Eingabe um einen Kategorie-Layer handelt, ist das Ausgabe-Szenen-Layer-Paket ein 3D-Objekt-Szenen-Layer-Paket, das nur den ausgewählten Eingabe-Layer enthält.
Dieses Werkzeug wendet einen Kachelungsvorgang an, um beim Verarbeiten großer Datasets eine bessere Performance und Skalierbarkeit zu erzielen. Weitere Informationen finden Sie unter "Gekachelte Verarbeitung großer Datasets".
Linien-Features, die von Polygon-Features ausgeschnitten wurden:

Punkt-Features, die von Polygon-Features ausgeschnitten wurden:

Linien-Features, die mit Linien-Features ausgeschnitten wurden:

Punkt-Features, die mit Punkt-Features ausgeschnitten wurden:

Die Attributwerte der Eingabe-Feature-Classes werden in die Ausgabe-Feature-Class kopiert. Wenn es sich bei der Eingabe jedoch um Layer handelt, die mit dem Werkzeug "Feature-Layer erstellen" erstellt wurden, und die Option Verhältnismethode verwenden eines Feldes aktiviert ist, wird ein Verhältnis zum Eingabe-Attributwert berechnet. Ist die Option Verhältnismethode verwenden aktiviert, stellen die Attribute des resultierenden Features bei jeder Teilung eines Features in einem Überlagerungsvorgang ein Verhältnis des Attributwertes des Eingabe-Features dar. Der Ausgabewert basiert auf dem Verhältnis, in dem die Eingabe-Feature-Geometrie geteilt wurde. Wenn die Geometrie beispielsweise in gleiche Teile geteilt wurde, wird dem Attributwert jedes neuen Features der halbe Wert des Attributwertes des Eingabe-Features zugewiesen. Verhältnismethode verwenden gilt nur für numerische Feldtypen.
Achtung:
Geoverarbeitungswerkzeuge berücksichtigen die Teilungsmethoden von Geodatabase-Feature-Class- oder -Tabellenfeldern nicht.
Parameter
| Beschriftung | Erläuterung | Datentyp |
|---|---|---|
|
Eingabe-Features oder -Dataset |
Die Features, die zugeschnitten werden. |
Feature Layer; Scene Layer; File; Building Scene Layer |
|
Features ausschneiden |
Die Features, mit denen die Eingabe-Features zugeschnitten werden. |
Feature Layer |
|
Ausgabe-Features oder -Dataset |
Das erstellte Dataset. |
Feature Class; File |
|
XY-Toleranz (Optional) |
Der Mindestabstand zwischen allen Feature-Koordinaten sowie die Strecke, um die eine Koordinate auf der X- bzw. Y-Achse (oder beiden) bewegt werden kann. Legen Sie für Daten mit einer geringeren Koordinatengenauigkeit einen höheren Wert fest und für Daten mit sehr hoher Genauigkeit einen niedrigeren. Achtung:Eine Änderung des Wertes dieses Parameters kann zu Fehlern oder unerwarteten Ergebnissen führen. Es wird empfohlen, diesen Parameter nicht zu ändern. Er wurde im Werkzeug-Dialogfeld aus der Ansicht entfernt. Standardmäßig wird die Eigenschaft "XY-Toleranz" des Raumbezugs der Eingabe-Feature-Class verwendet. |
Linear Unit |
Umgebungen
Standard-Ausgabe-Z-Werte, M-Auflösung, M-Toleranz, Ausgabe-CONFIG-Schlüsselwort, Ausgabe-M-Domäne, Ausgabe-XY-Domäne, Ausgabe-Z-Domäne, Ausgabe-Koordinatensystem, Geographische Transformationen, Ausdehnung, Ausgabe hat M-Werte, Ausgabe hat Z-Werte, Geodatabase-Feldeigenschaften übertragen, XY-Auflösung, XY-Toleranz, Z-Auflösung, Z-Toleranz, Faktor für parallele Verarbeitung
Sonderfälle
- Faktor für parallele Verarbeitung
-
This tool honors the Parallel Processing Factor environment. If the environment is not set (the default) or is set to 0, parallel processing will be disabled; parallel processing will not be used and processing will be done sequentially. Setting the environment to 100 will enable parallel processing; parallel processing will be used and processing will be done in parallel. Up to 10 cores will be used when parallel processing is enabled.
Parallel processing is currently supported for polygon-on-polygon, line-on-polygon, and point-on-polygon overlay operations.
Lizenzierungsinformationen
- Basic: Ja
- Standard: Ja
- Advanced: Ja